Beiträge von Sybax

    Ich denke es ist eine sehr persönliche Einschätzung ob man das Risiko an Corona schwer zu erkranken oder das Risiko möglicher noch nicht bekannter Langzeitfolgen des Impfens für sich höher einschätzt. Deswegen kann ich hier jede Entscheidung nachvollziehen und respektiere sie. Ich selbst bin noch nicht geimpft, habe mich und meine Familie jetzt aber angemeldet, da das soziale Leben für nichtgeimpfte über den Winter sicher nicht einfacher wird. Angst vor einem tödlichen Coronaverlauf habe ich nicht. Da ist die Wahrscheinlichkeit meines Erachtens zu gering. Auch für mich als 56-jähriger. Das es mir eine Zeitlang nach Ansteckung dreckig gehen kann ist durchaus möglich.

    Generell sehe ich mich als Impfbefürworter, hätte aber lieber auf einen Totimpstoff gewartet.

    Eine Anmerkung zur Intensivbettenbelegung durch COVID Patienten. Dies wird ja gerne als Grund für die ganzen Massnahmen genannt. Ujnsere Regierung hat dazu eine Analyse in Auftrag gegeben. Diese findet man hier.

    Ich bin darauf gestossen, als vor ein paar Tagen Sebastian Gülde, der Sprecher von Jens Spahn im Rahmen einer Pressekonferenz darauf angesprochen wurde und im Nachgang die dort genannten Zahlen bestätigte.

    Demnach ist unter Punkt I.2.1 ersichtlich, dass der Anteil an COVIDpatienten bei der Verweildauer in Krankenhäusern 2020 bei 2% lag. Das macht eine Bettenbelegungsquote von 1,3%. Die höchste tagesbezogene Belegungsquote lag im Dezember bei 5%.

    Aus Seite 9ff ist festgehalten, das gerade mal 3,4% der Intensivbetten mit COVID Patienten belegt waren.

    Das es hier durchaus lokale Schwerpunkte gibt wo Patienten wegen Überlastung in andere Krankenhäuser verlegt werden müssen ist auch klar, aber auch bei anderen Behandlungen nicht unüblich.

    Aber sind diese 3,4% Belegung jetzt so nah dran unser Gesundheitssystem zusammenbrechen zu lassen?

    Ich mag Großbritannien einfach gerne, war schon oft dort im Urlaub und drücke England heute die Daumen. Hab das Spiel gegen Deutschland im hiesigen englischen Pub geschaut und die Stimmung war von beiden Lagern klasse. Leider musste er danach jetzt für 3 Wochen schliessen...

    Ich finde diese skurrilen langfristigen Verträge auch Mist.

    Es wurde ja quasi jede Gestallt mit 4 Jahres Vertrag ausgestattet.

    Aber das ist wahrscheinlich ein Grund, warum manche Spieler zu uns gewechselt sind, und nicht zu Vereinen, die vll besser zahlen, aber dafür nur 2 , oder maximal 3 Jahre.

    Kommt aufs Alter der spieler an. Bei jungen will man 4 Jahre weil man hofft oder erwatet dass sich der Marktwert erhöht - siehe Bournauw. Ältere, gerade wenn sie auch noch eine Liga höher spielen sollen als bisher, verlangen gerne 4 Jahre um nicht so einfach wieder zurück aufs alte Niveau fallen zu müssen. Manchmal klappts wie bei Czichos oder auch Drexler, manchmal eben nicht, wie bei Sobiech. Zeigt in der Altersklasse vielleicht auch wieviel sie sich selbst zutrauen.

    Als Fussballer sollte man sich zunächst mal selbst um eine Versicherung für ein Tagegeld nach 6 Wochen Verletzung kümmern. Kostet in dem Fall sicher einiges da der Tagessatz schon immens hoch sein wird, aber das sollte ja nicht das Problem sein. Kann natürlich sein, dass der Verein das als Vetragsbestandteil mitbezahlt, gerade bei Spielern aus em Ausland für die das Konstrukt dann eher fremd ist.

    Der Weg Eigengewächse hochzuziehen und zu Geld zu machen wie es auch Benfica seit Jahren macht ist ja nicht verkehrt. Aber wir fangen damit ja gerade erst an. Ich kann mich zumindest nicht erinnern wann der FC jemals so vielen Nachwuchsspielern einen Vertrag gegeben hat.


    Das Thema Investor sehe ich nicht so kritisch. Mich stört eher die wettberwerbsverzerrenden unterschiedlichen Konstrukte. Kaum noch echte Vereine, dafür Werksmannschaften, Mäzene und Investoren. Eine einheitliche Linie wäre schön. Und wenn die dann Investoren beinhaltet, ok.

    Wenn ich mir die letzten 20 Jahre Entwicklung in England und bei uns anschaue haben die Engländer trotz Investoren immer noch die traditonellen Vereine in der ersten Liga. Hier verdrängen über Umwege Vereine wie Hoffenheim und Leipzig die etablierten Vereine.


    Wobei die Investoren oft auch erstmal auf gute Verantwortliche setzen denen sie dann die Mittel zur Verfügung stellen. Dann kann das durchaus funktionieren und auch Spass machen.

    Negativbeispiel wäre der Invetor von 1860 München der - wie man hört - gerne mal den Verantwortlichen mit einem Transfermarktausdruck hinterherläuft weil er wieder einen tollen Spieler entdeckt hat.

    Aber schlechte Manager gibts ja auch ohne Finanzier zur Genüge. Das sollte also kein Argument sein.

    Ja, ihm wurde das linke Bein amputiert. Aber er hats gut überstanden und hofft das er bis zur neuen Saison wieder fit ist um beim FC den Kampf um den Platz im Sturmzentrum aufzunehmen.

    Zwischen Alleinentscheider und Gremien gibts aber noch einiges. Bei der Spielersuche redet das Scouting mit, die Finanzen müssen freigegeben werden, das Konzept sollte mit dem finanziiellen Rahmen vom Vorstand abgesegnet werden etc.

    Was meines Erachtens nicht geht ist, wenn der Sportdirektor sich im abgesegneten Rahmen bewegt und mit den sportlichen "Zuarbeitern" abgestimmt ist, in seine Personalpolitik reinzureden. Sei es vom Vorstand oder vom Aufsichtsrat.

    Ich hätte Heldt auch gerne noch eine Chance gegeben. in einer schwierigen Zeit zweimal die Klasse gehalten ist schon ok. Und das das Team gerade gegen Topmannschaften gute Ergebnisse erzielt hat deutet vielleicht eher auf ein Mentalitätsproblem (evtl tatsächlich der fehlenden Kulisse geschuldet) als auf ein Qualitätsproblem hin. Abgesehen vom fehlenden Sturm...

    Ich mache mir eher Sorgen wer da jetzt nachfolgt. Die Interimslösung wird jetzt wohl erstmal die von Heldt angerissenen Personalien versuchen zu fixen. In der wichtigsten Transferperiode sich Zeit für die Suche nach einem neuen Sportdirektor zu lassen halte ich für fahrlässig. Und wenn ich mir die freien Manager mit Bundelligaerfahrung auf tm anschaue reisst mich das auch nicht vom Hocker. Jan Schlaudraff, Thomas Linke, Erik Stoffelshaus und Angelo Vier lassen mich nicht unbedingt vor Vorfreude erzittern. Mit FC Vergangenheit kämen noch Bodo Illgner, Toni Polster und Stöger in Frage. (Trainer will ich nicht, als Sportdirektor wärs vielleicht was anderes...)

    Oder man kauft wieder jemanden aus seinem Vertrag und legt schon mal die zukünftige Ablöse beiseite.

    Dazu muss der Kandidat auch noch den von Held eingeschlagenen Weg mitgehen, stark auf den Nachwuchs zu setzen.

    Edit: Matthäus würde ich dem FC auch noch zutrauen.

    Der Transfermarkt war dieses Jahr sicher nicht normal. Und in unserer finanziellen Situation ist das Risiko einen Flop zu holen grundsätzlich höher. Dennis und Meyer wurden zumindest von den Medien und einschägigen "Experten" als spannende und vielversprechende Transfers gesehen, die wir unter normalen Umständen gar nicht bekommen hätten.

    Woran die dann letztendlich gescheitert sind wäre interessant zu wissen. In den ersten Spielen hörte man bei den Moderatoren (ähnlich wie bei Limnios) dass man schon sieht dass die uns weiterhelfen können. Und dann kam nichts mehr nach.

    Das unser Scouting nicht das Beste ist hat ja Held auch offensichtlich erkannt und hat kürzlich den spannenden Ansatz eingeführt, die Spieler nach Daten zu scouten wie es Mityitland in Dänemark beispielsweise tut.