Beiträge von Dietmar

    Jetzt meldet sich auch noch Peter Neururer im Express

    Kompliment an den Ghostwriter, an einigen Stellen musste ich lachen. Wenn Neururer den Artikel im "Doppelpass" vorlesen dürfte, bekäme er alleine damit das Phrasenschwein voll.

    Solange kein Whistleblower Internas durchsteckt, spekulieren die Medien ohnehin nur herum. Vielleicht ist Haubrichs vom Express etwas näher dran als irgendwelche BILD-Schweine. Aber das lässt sich auch erst im Rückblick beurteilen, wenn die Entscheidungen gefallen sind.

    Ich frage mich dann schon, warum so ein Gerücht in der Welt auftaucht. Da lehnt sich doch jemand sehr weit aus dem Fenster für ein paar Klicks und Auflage.

    Der Autor Joachim Schmidt (Rheinische Post, General-Anzeiger) stand vor einem halben Jahr auf der Seite von Schumacher/Ritterbach. Ein ähnlicher Fall wie Frank Lußem vom kicker. Da haben Journalisten ihre vereinsinterne Quellen verloren und wollen sich dafür rächen, in dem sie von außen Zwietracht säen.

    Die Suche nach einem Nachfolger von Veh gestaltet sich schwieriger als die Suche nach einem Nachfolger von Beierlorzer. Viele Namen potenzieller Geschäftsführer geistern dieser Tage durch Köln, von Ex-FC-Profi Horst Heldt über Thomas Eichin (ehemals Kölner Haie und Werder Bremen) bis hin zu Erik Stoffelshaus (zuletzt Lokomotive Moskau), Jan Schindelmeiser (ehemals VfB Stuttgart) und Andreas Rettig (zuletzt FC St. Pauli).

    Zitat

    «Ich kann das nicht bestätigen und will mich dazu eigentlich auch gar nicht äußern», sagte Heldt der Deutschen Presse Agentur. Sport1 hatte zuvor gemeldet, der Tabellenvorletzte stünde vor der Verpflichtung von Heldt als Nachfolger von Armin Veh und des früheren Berliners Coach Pal Dardai als Nachfolger von Achim Beierlorzer.

    Quelle

    Seit dem 6. März 2002 ist der Profifußballbereich (Erste Mannschaft, U21, U19 und U17) in die 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA ausgegliedert. Die Gesellschaft wird von einem Aufsichtsrat kontrolliert.


    Seit der Umstrukturierung 2012 wird die 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA geleitet von zwei Geschäftsführern. Einer ist zuständig für die Finanzen, einer für den Sport.


    Bisherige Geschäftsführer Sport:

    2013 - 2017 Jörg Schmadtke

    2017 - 2019 Armin Veh


    In diesem thread soll über die Neubesetzung dieser wichtigen Position diskutiert werden.

    Veh ist hier sicherlich nicht wegen des gemeinsamen Ausschusses gescheitert.

    Veh ist nicht gescheitert. Nicht im Vergleich zu Michael Meier, der abgehalfterte Altstars und Invaliden verpflichtete mit Gehältern, die den FC beinahe in den Ruin trieben.

    Nicht im Vergleich zum späten Schmadtke, der die Modeste-Kohle für Cordoba und J. Horn verschwendete.


    Vehs Fehler waren die beiden Trainerflops Markus Anfang und Achim Beierlorzer. Anfang hatte er rechtzeitig gefeuert, um dessen Aufstiegsprämie zu sparen.


    Armin Veh als "Geschäftsführer Sport" war nie mehr als eine Übergangslösung, installiert von Schumacher & Wehrle in der Verzweifelung vor zwei Jahren.

    Seit er hier ist, legt er Jahr für Jahr positive Bilanzen vor.


    Der Mob hasst ihn.


    Er ist schmächtig gebaut, also womöglich eine Klemmschwuchtel.

    Er ist eloquent, also womöglich ein Intrigant.

    Er holt Modeste für lau zum FC zurück, also werden uns die Chinesen in die Insolvenz klagen.

    Er übernimmt Verantwortung, wenn der Geschäftsführer Sport geht, also ist er machtbesessen.

    Er tanzt nicht auf der Tribüne bei einem 1:0, also geht ihm der FC am Arsch vorbei.


    Überhaupt will er ja eh' nur zurück zum VfB Stuttgart.

    Zwei Monate nach der Mitgliederversammlung ein erstes Fazit:


    1. Der Aufsichtsrat, der die 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA kontrolliert, wurde verkleinert.

    Vorsitzender ist ein gewisser Jörn Stobbe. Dazu kommen die drei Mitglieder des Vorstands.


    2. Die Demission des Geschäftsführer Sport, Armin Veh, wurde professionell abgewickelt.

    Aehlig übernimmt kommissarisch.


    3. Beierlorzer wurde entlassen, weil 7 Punkte aus 11 Spieltagen nicht ausreichend sind.

    Pawlak & Schmid, die den Kader kennen, übernehmen kommissarisch.


    Das sind alles vernünftige Entscheidungen.

    Wir sind einfach viel zu demokratisch. Erfolgreiche Unternehmen stimmen auch nicht über jeden Mist ab sondern die Führung plant und entscheidet.

    Wir haben eine 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA mit zwei Geschäftsführern, die für die Belange der Profiabteilung zuständig sind, und wir haben einen Aufsichtsrat, der diese Geschäftsführung kontrolliert. Das sind übliche Strukturen für ein Unternehmen dieser Größe. Es gab zuletzt eher Kritik daran, dass Wehrle & Veh das Machtvakuum durch die Vorstandssuche genutzt hatten, um ihre Machtposition auszubauen. Dein Einwand läuft ins Leere.


    Der e. V. hingegen ist tatsächlich seit 2012 demokratisch organisiert, um solche Sonnenkönige wie Overath zu verhindern.

    Beierlorzer war Vehs Idee. Beierlorzer hat nicht funktioniert. Es ist also konsequent, dass Veh vorzeitig zurückgetreten ist.


    Die aktuellen Probleme sind rein sportlicher Natur und die beiden Verantwortlichen (Geschäftsführer Sport und Cheftrainer) sind weg.


    Den Vereinsgremien Schuld zuzuweisen, kommt von Außenstehenden, die so ahnungslos sind wie Marcel Reif (Qualifikation: "hat mal in Köln gewohnt") und Konsorten im "Doppelpass" heute, oder von einem Frank Lußem vom kicker, der als Ghostwriter mit Schumacher in geschäftlicher Beziehung steht, seinen Informanten beim FC schmerzlich vermisst und seine Position seit einem halben Jahr dazu nutzt, Propaganda gegen den Mitgliederrat und den neuen Vorstand zu führen.

    Ich hatte mir das Spiel auf FCTV angeschaut und es gab zwei bemerkenswerte Szenen mit Blick auf die Führung.


    Nach dem 1:0 Präsident Wolf stehend und freudig, Wehrle & Veh sitzend und teilnahmslos wirkend.


    In der 2. Halbzeit noch eine Einstellung, in der nur Wolf und Wehrle zu sehen waren, aber Veh war schon nicht mehr da.


    Offensichtlich war die Demission von Veh schon vor dem Spiel beschlossen. Man kann also davon ausgehen, dass die Nachfolgefrage bereits geklärt ist.

    Insgesamt hat er mich positiv überrascht, da meine Erwartung sehr gering war.


    Er wollte attraktiven Offensivfußball (ich ja auch), hatte aber mit Markus Anfang und Achim Beierlorzer zwei Trainer geholt, die leider nicht funktionierten.


    Die Transferpolitik kann ich insgesamt nachvollziehen. Stand jetzt dürfte wohl, mit Blick auf die Ablöse, Niklas Hauptmann der größte Flop sein. Da hatte der späte Schmadtke mehr Geld verbrannt.