Beiträge von Dietmar

    Die Sache mit den "Vollamateuren" wurde bereits vor der MV ausgeräumt. Wenn einer wie Veh, der nun mal die autoritären und hierarchischen Strukturen im Profifußball gewöhnt ist, gewisse Probleme mit vereinsinterner Demokratie hat, ist das nachvollziehbar, aber faktisch unproblematisch.

    Berührungen gibt es nur, wenn der Gemeinsame Ausschuß, in dem zwei Vertreter des MR sitzen sowie derzeit SMR als Interimsvorstand, über größere Investitionen bei Transfers entscheidet.

    Für einen Ausbau werden wir uns wohl oder übel einen Investor ans Bein binden müssen.

    Das Stadion gehört der Kölner Sportstätten GmbH und die ist 100%ige Tochter der Stadt Köln.

    Mere und Czichos waren ja dann relativ schnell gesetzt.

    Da gab es zeitweise eine Dreierkette mit Höger oder Geis als zentralen Spieler. Auf den Außenverteidigerpositionen hatten wir rechts Risse, Bader und Schmitz, in manchen Phasen sogar Höger und Clemens. Die linke Außenbahn musste Kainz in der Rückrunde lange Zeit alleine beackern, weil Hector zentral und offensiver eingesetzt wurde statt als LV und Jannis Horn kaum noch eingesetzt wurde.

    Das wirkte alles sehr improvisiert und eine konstante Phase (Dreierkette mit Meré zentral) gab es eigentlich nur nach der Niederlage beim HSV bis zur Pleite gegen Bochum vor Weihnachten.

    Grausamer Kommentator

    Vor allem hat Julian Engelhard sich herzlich wenig für den Spielverlauf interessiert. Da es schwierig war, Trikotnummern zu erkennen und mehrfach gewechselt wurde, hätte mich schon interessiert, wer da gerade am Ball ist, die Flanke schlägt oder an einer Torchance beteiligt ist. Ich hatte sogar den Eindruck, der kommentiert von Köln aus auch nur die Videobilder. Da war sogar der Express-Ticker informativer.

    Dafür kamen dann eher uninteressante Informationen etwa zu den Zukunftsplanungen für das Stadion in Reutlingen.

    Zitat aus den Stuttgarter Nachrichten:


    Zitat

    Hinter vorgehaltener Hand wurde zuletzt auch der Name von Ex-Trainer Armin Veh gehandelt, jetzt Geschäftsführer beim 1. FC Köln (Sport) – und der von FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (Finanzen). Der gebürtige Bietigheimer, bis 2013 Assistent der VfB-Geschäftsleitung, hat ebenso wie der VfB-Meistertrainer von 2007 nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er es sich vorstellen könnte, irgendwann zum VfB Stuttgart zurückzukehren. Er hatte dem VfB den Rücken gekehrt, als Gerd E. Mäuser für kurze Zeit das Präsidentenamt innehatte (2011 bis 2013). Wehrles Vertrag bei den Rheinländern läuft allerdings bis 2023. Der Kontrakt von Armin Veh endet dagegen schon 2020. Nach Informationen unserer Zeitung soll er intern bereits signalisiert haben, dass er beim Bundesliga-Aufsteiger nicht verlängern will.


    Die Spekulationen über Wehrle sind lediglich ein Schuß ins Blaue. Die gab es schon häufiger aus dem Stuttgarter Umfeld und werden gerne wieder aufgegriffen, wenn es beim VfB schlecht läuft.


    Von Veh erwarte ich einen vernünftigen Transfersommer. Bislang hat es sich gut angelassen. Wenn er ab September die Lust am FC verliert, weil sein Buddy Schumacher nicht mehr im Vorstand ist und das neue Trio sich weigert, unter ihm zu arbeiten, sollte er vorzeitig gehen. Dann aber ohne eine Abfindung in Millionenhöhe wie damals Schmadtke.


    Womöglich bessert sich seine Laune, wenn er wieder regelmäßig im "Doppelpass" sitzen darf. Für den VfB Stuttgart wird man sich dort frühestens wieder ab August 2020 interessieren.

    Zitat

    Rangnick soll künftig als Angestellter und Fußball-Chef von Red Bull die sportliche Ausrichtung bei den konzerneigenen Klubs in New York und bei RB Bragantino bestimmen. Den brasilianischen Zweitligisten hatte das Brauseimperium erst vor rund zwei Monaten übernommen.


    Damit ist dann Oliver Mintzlaff alleiniger Reichsbullenführer, oder?

    Das Interview mit Bosbach, der übrigens eine für einen Bundestagsabgeordneten überraschende Einstellung zum repräsentativen Mandat hat, ist Teil der BILD-Kampagne, um ihren Informanten Toni Schumacher an der Quelle zu halten.


    So richtig perfide wird es hier. Aus dem Interview zitiere ich nichts, sonst muss Rume hinterher den Forenserver desinfizieren.

    Meinungsbildender Rotz


    BILD: Herr Bosbach, sind Sie enttäuscht über die Wahl des Mitgliederrates?


    Bosbach: „Eigentlich nicht, denn die Herren der Findungskommission haben mir in beiden Gesprächen mit erfrischender Offenheit zu verstehen gegeben, dass Schumacher, Ritterbach und Bosbach nicht ihre Favoriten wären. Und das ist eine sehr zurückhaltende Formulierung. Mit anderen Worten: Mit dieser Entscheidung musste ich rechnen.“


    BILD: Ist es eigentlich demokratisch, wenn elf Leute aus dem Mitgliederrat für 106 000 Mitglieder bei der Kandidatensuche entscheiden?


    Bosbach: „Gute Frage.


    BILD: Im vorgeschlagenen Vorstand fehlt mit den Unternehmern Werner Wolf und Eckhard Sauren, sowie dem Anwalt Jürgen Sieger sportliche Kompetenz. Ist das ein Risiko?


    Bosbach: „Noch eine gute Frage.

    Zitat

    Wolfgang Bosbach zieht seine Konsequenzen aus der Entscheidung des Mitgliederrats des 1. FC Köln, ein anderes Vorstandsteam um Werner Wolf für die Wahl am 8. September zu nominieren. Bosbach steht für eine Gegenkandidatur definitiv nicht zur Verfügung, dies erklärte der populäre CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Montag.


    Bin spürbar erleichtert :hurra:

    KStA


    Zitat

    Präsident im neuen Trio soll Werner Wolf werden, der ehemalige Chef der Bitburger Brauereigruppe. Wolf, Jahrgang 1956, führte den 1. FC Köln nach Wolfgang Overaths Abschied bereits im Jahr 2011 übergangsweise. Die weiteren Kandidaten sind Jürgen Sieger (66) und Eckhard Sauren (47).

    Sieger, promovierter Jurist, hat bereits Gremienerfahrung beim 1. FC Köln: Der renommierte Unternehmensrechtler war von 2013 an Vorsitzender des Aufsichtsrats, ehe er im April 2016 von FC-Vorstand und Geschäftsführung abberufen wurde. Sauren ist Fondsmanager mit 30 Mitarbeitern in Köln, er verwaltet rund 2,5 Milliarden Euro in Dachfonds. Außerdem ist Sauren Inhaber eines Pferderennstalls und seit 2010 Präsident des Kölner Renn-Verein. Im Jahr 2014 wurde er in den Beirat des 1. FC Köln berufen.


    Am Dienstag wird der Verein die Kandidaten auf einer Pressekonferenz präsentieren.

    Am Nachmittag hatte ich mir einen englischen livestream vom HSV-Debakel angeguckt und nur nebenbei die anderen Ergebnisse mitgekriegt.


    Eben habe ich mir auf FC-TV die highlights angeschaut und das wirkte doch sehr turbulent. Acht Tore, vier von jeder Mannschaft. Für die Zuschauer im Stadion ein schönes Spektakel zur Einstimmung auf die Meisterschaftsfeier.

    Klassenerhalt ist rechnerisch sicher. Am letzten Spieltag ist sogar Platz 7 noch möglich.

    Das ist wie im Supermarkt. Die Markenprodukte finden sich oben im Regal, die NoName-Produkte ganz unten. Auch wenn Letztere qualitativ meist nicht schlechter und manchmal sogar besser sind.

    Gelegentlich habe ich mal einen stream im Hintergrund laufen, aber abgesehen von den EL-Spielen auf FC-TV ist es schon Jahre her, dass ich ein Europapokalspiel konzentriert geguckt habe. Ich wüsste auch nicht auswendig zu sagen, wer 2018 CL- und EL-Sieger war.