Beiträge von d1g1talbath

    Da waren schon einige sehr starke Paraden dabei. Die eine, als er in den köpfenden Mainzer reinspringt, hat mich an Rensing gegen Ballack erinnert, als man 2:0 gewann und den Pillen die Meisterschaft versaut hat. :love:

    In der nicht-öffentlichen Welt läuft das doch auch so. Ich kenne aus vorherigen Jobs einige Leute, die kompetent sind und mit denen ich sofort wieder arbeiten würde. Bei uns gibt es auch Referral Programme, um Bekannte zu empfehlen und wenn die eingestellt werden, gibts Kohle.


    Das Problem im Fussball sind die Strukturen sowie die Transparenz. Der und der war dort kacke, dann muss der auch woanders kacke sein. Aber da kommt ja vieles zusammen, gerade je höher die Position ist. Da ist man auch von den Rahmenbedingungen abhängig. Es ist wohl ungleich einfacher in Leipzig was auf die Beine zu stellen als in Köln. Auch in Freiburg ist das was anderes, weil sich der Klub ganz anders versteht. Die da oben (Bayern, BVB, Leipzig) sind halt schon mehr oder weniger too big to fail. Da muss man schon richtig scheiße arbeiten um zu scheitern. Gutes Beispiel ist Schalke. Aber Heldt war zu einer Zeit da als das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

    Kann doch (nahezu) jeder für sich entscheiden, welches Risiko er eingeht und somit selbst verantwortlich. Das fängt bei der Berufswahl an und hört aktuell dort auf, wie viele Kontakte man hat. Von daher finde ich das schon vergleichbar.


    Hast du ne Statistik, wer alles komplett ohne Eigenverschuldung an COVID-19 verstorben ist? Ich sehe derzeit genug Leute, die sich dumm oder fahrlässig verhalten. Mit denen habe ich kein Mitleid. Mitleid habe ich mit denen, die es sich nicht aussuchen können und die auf Hilfe und somit Kontakte angewiesen sind. Diese Menschen gilt es zu schützen.

    Sag das mal den Leuten, die ihre Geschäfte, Restaurants oder Bars schließen müssen.

    Oder denen die einen nahen Angehörigen verloren haben, z.B. meinem Ex-Kollegen dess Frau bereits im April gestorben ist, war kaum 60....


    Heute wieder Rekordzahlen!

    So braucht man doch gar nicht anfangen. Da kann vermutlich jeder ne Geschichte erzählen. Ein Bekannter ist vor Jahren an nem Hirntumor gestorben, war keine 30. Meine Vater an nem Herzinfarkt mit 65. Und jetzt? Nur weil COVID-19 eine omnipräsente Infektionskrankheit ist, ist das was anderes? Weil man da ja was machen könnte? Ok, gegen Lungerkrebs könnte man auch was machen. Leberzirrhose. Diabetes. MRSA. Und so weiter. Und wird da was gemacht? Nein. Denn das Gesundheitssystem kommt damit klar. Aber man nimmt es in Kauf, dass Leute sterben. Schon immer. Die Anzahl der Krebstoten ist relativ stabil, jedes Jahr knapp 250.000. Und wo bleiben da die Konsequenzen, schließlich geht ein großer Anteil dieser Erkrankung auf menschenverursachte Einflüsse zurück. Interessiert aber keine Sau. Man denke an all die schönen Arbeitsplätze, an all den Profit, was man vernichten würde, würde man unser Wirtschaftssystem ändern.


    Der eine oder andere hats vielleicht verfolgt, eine Krankenkasse hat sich geweigert, die 2 Mios für die Zolgensma-Injektion bei einem Kind zu übernehmen. Find ich fair, es stirbt ja nur ein Kind und man darf den Haushalt der Krankenkassen nicht in Gefahr bringen. Wo soll das hinführen, das gefährdet tausende Arbeitsplätze. Hmm, wie hoch sind die Rücklagen der Krankenkassen doch gleich? Schaut mal selber nach und lacht oder weint, wie ihr möchtet. Aber spätestens solche Fälle zeigen doch, dass das Individuum in unserem Staat nichts wert ist. Jedenfalls nicht, so lange es nicht vermögend ist. Dazu empfehle ich auch die Rede von Marco Bülow im Bundestag. Er ist seit kurzem sehr gut.


    Davon ab, eine schöne Anekdote vom Frühstück im Hotel heute morgen. Eine älte Frau steht am Buffet und hat nichts besseres zu tun als sich genau dort die Nase zu putzen. Danaben steht Desinfektionsmittel. Benutzt sie das? Natürlich nicht. Stattdessen grabscht sie an die Karaffe mit Saft. Schönen Dank auch. Dann nimmt sie an dem Stand ihre Maske ab, säuft das Glas leer und legt nochmal nach. Danach nimmt sie, wie vom Hotel gewünscht, eine Zange und schnappt sich damit ein Brötchen. Cleveres Hygienekonzept, erst schaufelt man sich ein Brötchen rein, bedeckt seine Hand mit Speichel und stellt dann durch die Verwendung von Zangen sicher, dass auch jeder in den Genuss kommt eine Ladung Keime zu erhalten. Warum bietet man das als Buffet an, warum gibt es keine Ausgabe der Lebensmittel? Achja, zu umständlich, zu wenig Personal, sind ja alle in Kurzarbeit.

    Mich würde ja mal interessieren, was die Infizierten beruflich machen. Nachverfolgen kann man die Infektionen eh nicht mehr. Aber es wäre doch mal interessant wie hoch der Anteil Pflegekräfte, Lehrer, Kassierer, Bahnpersonal etc. ist. Darüber ließen sich Maßnahmen doch besser lenken. Vielleicht würde man dann auch sehen, dass es einfach scheissegal ist, ob Restaurants geöffnet haben und dass es am Verhalten der Leute liegt.


    Als ich neulich einkaufen war, hab ich die Krise bekommen. Eine Oma rennt ohne MNB durch die Gegend, keine Sau wartet in der Gemüseabteilung bis jemand fertig ist, nein, da wird auf einem Quadratmeter mit 4 Leuten rumgerammelt. Das Schwätzchen hält man im Gang, schön mit 2 Meter Abstand, damit alle durch das Exhalat laufen dürfen. Der Großteil der Leute ist einfach dumm, ignorant oder gedankenlos. Oder alles auf einmal.


    Und irgendwann die Tage hab ich mal ne Werbung für Parship gesehen, hab mir den Arsch abgelacht.

    Ich glaube, man muss schon die geographischen und gesellschaftlichen Umstände sehen. Da ist Australien ne andere Nummer als Deutschland. Australien macht die Flughäfen dicht und schon kommt keiner mehr rein.

    Und was Corona angeht wurde es tatsächlich vergeigt. Man hätte vor fünf Wochen harten lockdown durch ziehen müssen. Konsequent! Da wäre es jetzt gut! Siehe Belgien, Frankreich, Australien.....

    Aber sobald man lockert, gehts ja wieder los. Man muss in eine gewissen Balance kommen. Davon sind die genannten Länder aber doch recht weit entfernt, oder?

    Ich glaube eher, dass das zur Folge hätte, dass die reichsten 10% dann in ein anderes Land ziehen.

    Und was wären die Folgen? Klar, erstmal würde ein Vakuum entstehen, und vermutlich würde es erstmal zu Problemen kommen. Aber es wird immer erst kacke, bevor es besser wird.


    Und glaubt noch irgendwer, dass man den Rückstand gegenüber anderen Ländern aufholen wird? Deutschland hat durch die "immer-weiter-so" Parteien doch komplett den Anschluss verloren. Die Firmen, die was können, gehören sowieso jemandem im Ausland.

    DEUTSCHER MEISTER FC, DEUTSCHER MEISTER FC, DEUTSCHER MEISTER FC.


    Das Spiel gibts bei Youtube. Absoluter Wahnsinn.

    nicht unbedingt selbstverständlich, dass wir davon nochmal zurückgekommen sind.

    Ist off topic, aber es ist wirklich krass, wie sich die Ligen inzwischen verändert haben.


    Aus der 2. Liga 06/07 spielen noch 4 Mannschaften in der 2. Liga. 3 Mannschaften (inkl. FC) nun 1. Liga und der Rest, also 11 Mannschaften, 3. Liga oder noch niedriger. Und in Liga 1 spielten da noch Aachen und Cottbus, sowie die aktuellen Zweiligisten Nürnberg, Hannover, HSV und Bochum.

    Heute 3:1 Niederlage beim Tabellenführer RW Essen


    Kann man verlieren, hat die erste Mannschaft vor einigen Jahren auch schon mal geschafft X(

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    Das Spiel gibts bei Youtube. Absoluter Wahnsinn.

    Mir erscheinen 15 % auch nicht allzu viel, da habe ich derzeit schon deutlich höhere Einbußen, aber das ist halt das generelle Problem. Und ich kann z.B. auch Spieler verstehen, die es nicht einsehen, z.B. die Hälfte ihres Gehaltes zu spenden und damit wird dann der nächste Transfercoup finanziert

    Ja, guter Punkt, zeigt aber auch einfach, wie krank das System ist, da es nur funktioniert, wenn sich die Rahmenbedingungen nicht ändern. Kann Spieler verstehen, die deswegen nicht verzichten, aber auch Vereine, die ihre Spieler jetzt nicht für 3 Mark Fuffzich transferieren.


    Letztlich müsste es eine übergeordnete Regelung geben, so dass es für alle die gleichen Nachteile gibt. Eine Art Systemreset. Aber das wird natürlich nicht passieren, ist zugegebenermaßen sehr komplex und in 2 Jahren läuft der Bumms wie früher.

    So ganz passt das Beispiel nicht, der Gastronom erhält und erhielt auch Zahlungen, derzeit halt 75 % seines Vorjahresumsatzes und Zuschüsse für die Personalkosten.


    Ich denke, mit so einer Regelung könnte der Effzeh gut leben und würde auch seine Pacht bezahlen

    Habs eben in dem anderen Post geschrieben, bei den Gastronomen finde ich das ok, weil die die Mittel nicht haben. 75% finde ich auch ok, viele verdienen dann noch ein bisschen mit Take Away. Aber der FC hat die Millionen rumliegen und verteilt sie an ein paar Mitarbeiter.