Beiträge von d1g1talbath

    Ehrlich, ist mir alles egal, hauptsache der Ton wird anders und die kommen ans Kotzen. Neulich hat sich Fanliebling Czichos wieder über das Kölner Umfeld geäußert. Der hat echt nicht mehr alle Latten auf dem Zaun und braucht dringend mal die Spur eingestellt.

    Lese gerade, dass die Frankfurter ihr Auswärtsspiel bei Arsenal ohne Fans antreten müssen.

    Find ich schade - wären sicherlich auch 20.000+ vor Ort gewesen...

    einerseits ja, andererseits braucht man sich halt auch nicht wundern. Aber klar, sind immer die anderen Schuld. Die Polizisten sind undercover in den Block und haben Pyro gezündet. Und der Blocksturm/Krawall xy/bla ging auch von irgendwem anders aus.

    Ich würde schon unterscheiden zwischen jemandem der gerne plaudert oder einem Schwätzer. Da fällt mir spontan Marcel Reif ein. Hab mir mal die Stelle ausm Alkoholikertalk vom Sonntag rausgesucht, wo er über den FC schwadroniert. Das war ja wieder die dermaßen unqualifizierte, substanzlose und ewig dämliche Scheiße über Kölner Champions League Träume, das muss man erstmal hinbekommen. Heldt äußert sich da, meiner Meinung nach recht qualifiziert. Wer mir übrigens auch häufig positiv auffällt ist Steffen Freund. Finde den als Typ auch eher so mittelgeil, aber der kommt ordentlich kompetent rüber. Aber der wird sich den Quatsch bei uns mit Sicherheit nicht antun.

    Hab mal im ICE ne Stunde in der Nähe von dem gesessen. Hat da wohl gerade mit nem Journalisten telefoniert. Einerseits klang das schon alles vernünftig, anderseits macht das irgendwie auch keine guten Eindruck, wenn der da ein Interview in der Öffentlichkeit gibt. Wobei er da auch keine Interna ausgeplaudert hat, aber er war schon recht gesprächig.

    Ich sehe da keine Grundsatzentscheidung auf Basis eines Spiels. Entweder betrachtet man die gesamte bisherige Saison, dann besteht kein Grund, aus nur einem Spiel mehr zu einer anderen Entscheidung zu kommen und man hätte die Reißleine ziehen können. Oder man sagt, wir schauen uns das Spiel gegen Hoffenheim an. Das fand ich ehrlich gesagt ermutigend. Dann hätte man ihn doch weitermachen lassen können.


    Aber so? Für mich nicht nachvollziehbar.

    Aber genau das meine ich doch. Beierlorzer jetzt zu entlassen ist doch nicht plausibel. Das hätte man auch ruhig vor Hoffenheim machen können. So hatte man jetzt ein Spiel, dass so immer mal passieren kann, aber nix mit Leistungsverweigerung zu tun hatte. Es war ja noch eines der besseren.


    Mit Punkten gegen Hoffenheim und RB rechnet doch niemand. Dann hätte man Beierlorzer auch nach der Gruselwoche entlassen können und ein neuer hätte mehr Zeit gehabt. Klar kommunizieren, dass man jetzt was neues macht, gegen 1899 und RB wirds richtig schwer, aber bis Augsburg will man etwas entwickeln.


    Aber selbst in den offiziellen Statements heißt es ja, man entlässt ihn nur wegen der Punkteausbeute. Das ist doch Mumpitz.

    Bevor jetzt Matthäus kommt, werfe ich mal Jens Keller in den Ring

    Mir würde der auch gefallen, aber ich habe wirklich starkes Verlangen nach jemandem, der den Herrschaften einfach nur den A**** b***** lässt. Mit netten Trainern kommen sie ja offenbar nicht klar.

    Puh, also der Vergleich hinkt doch enorm. Hier geht es um üble Nachrede.


    Ich sage nicht, dass es so war, weil er nicht geklagt hat. Ich sage nur, dass es mich wundert. Wenn dich ein offizielles Statement des Vereins überzeugt, ist das ja auch ok. Für mich ist sowas wertlos. Und da ich Wehrle nicht kenne, bin ich erstmal skeptisch, da sich mir nicht erschließt, warum eine Zeitung so ein großes Risiko gehen sollte.

    Harley Das ist alles richtig. Darum geht's aber doch auch nicht. Man hat halt das Gefühl, dass sich die Personen zuletzt immer wieder darüber beschwert haben, dass es Kontrolle durch den Pöbel gab. Und das kanns dann halt nicht sein.


    Die Stadionfrage ist doch ein gutes Beispiel. Ja, es war nur seriös alles Eventualitäten mal durchzuspielen und zu prüfen. Wenn dann aber der Mehrheit der Mitglieder, im Zweifel vertreten durch den Mitgliederrat, ein Szenario nicht passt, dann hat man das zu respektieren. Sie sind Angestellte des Vereins (wegen mir auch der KGaA, aber ohne Verein keine KGaA) und die Fans sind der Verein. Also haben sie auch im Auftrag der Fans zu handeln.


    Wenn ich nichts verpasst habe, würde Wehrle zuletzt angegangen, weil er mit Rücktritt gedroht haben soll. Da das dementiert wurde, sollte man konsequenterweise auch juristisch gegen den Schreiberling vorgehen, weil das in der derzeitigen Situation ziemlich starker Tobak ist. Da kam aber nichts, oder? Ich frage mich dann schon, warum so ein Gerücht in der Welt auftaucht. Da lehnt sich doch jemand sehr weit aus dem Fenster für ein paar Klicks und Auflage.

    Als Meister der Münze wird auch er entscheidend an der Chinaexpansion mitgewirkt haben. Bei allem was er finanziell beeindruckenderweise geleistet hat, ist das ein Punkt, der halt für viele nicht klargeht.


    Und das ist ein generelles Problem: Man kann mit vielen guten Taten nicht einen schlechte Tat aufwiegen. Wenn etwas gut ist, ist es gut. Wenn etwas schlecht ist ist es schlecht. Und beides muss man auch so benennen. Und wenn man den FC aufgrund der Durchkommerzialisierung in die CL bekäme, wäre es immer noch zum Kotzen. Ich will keine Spiele um 8:00 morgens. Und ich will keine Heimspiele außerhalb von Müngersdorf. Das ist nicht verhandelbar. Wem das nicht passt, der soll woanders hin.


    Der FC ist in aller ersten Linie ein Fußballverein und kein Unternehmen. Natürlich aber ein Fußballverein, der wie ein Unternehmen geführt werden muss. Aber nicht um jeden Preis, denn das Ziel ist nicht Umsatz. Das Ziel ist sportlicher Erfolg. Und ein Verein für die Mitglieder zu sein. Und wenn die Mitglieder mehrheitlich entscheiden, dass sie lieber auf Investorengeld verzichten, dann ist das zu respektieren. Dann spielt der FC halt nicht mehr in Liga 1. Aber wenigstens hat der FC noch eine Seele. Wer nur besten Fussball sehen will, soll die Rheinseite wechseln.

    Letzteres hätte man allerdings sicher auch eine Woche vorher durchziehen können. Warum man da noch abwartet, hat sich mir nicht erschlossen.

    Generell finde ich es recht abwegig eine Grundsatzentscheidung aufgrund eines Spiels zu treffen. Man stelle sich vor, der FC hätte gewonnen. Und dann wäre er plötzlich weiterhin Trainer. Wegen eines Spiels. Man muss doch das Gesamtgebilde und alle Spiele sehen.


    Man muss den Trainer entlassen, wenn man der Meinung ist, dass er die Mannschaft nicht zum Erfolg führen kann. Interessant fand ich seine Aussage, dass man die Mannschaft in der Halbzeit auf die taktischen Änderungen eingestellt habe, die Mannschaft sich aber leider nicht schnell genug drauf eingestellt hat. Mach einer möchte ihm unterstellen, dass er nur die Schuld weitergeben will. Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass die Mannschaft es nicht geschissen bekommt. Oder er kann die Inhalte nicht vermitteln. Da wäre er nicht der erste Lehrer...

    Könnte mir jemand erklären, welche Entscheidungen durch unsere demokratische Satzung blockiert wurden, die aus unserem Verein einen Champions League Teilnehmer gemacht hätten?

    Das sind doch alles Ausreden. Am Ende geht es darum, dass da 11 konkurrenzfähige Spieler mit einem konkurrenzfähigen Trainer auf bzw. neben dem Platz stehen. Das einzige was die Kontrollgremien unterbinden sollen ist Harakiri wie unter WO und MM. Ansonsten sollen die Herrschaften im Rahmen ihrer Kompetenzen frei arbeiten. Aber wenn es jemandem nicht passt, dass die Mitglieder gegen die Fernosterweiterung des Vereins sind, dann müssen sie halt bei einem seelenlosen Drecksprojekt arbeiten.


    Das einzige, was beim FC wirklich negativ ist, ist der Ausbau des GBH, aber das hat nun wirklich nichts mit der Vereinsstruktur nichts zu tun. Ansonsten ist das alles sehr viel Mimimi und Eitelkeiten.

    Vielleicht ist es einfach an der Zeit zu akzeptieren, dass dieser Kader aus verschiedenen Gründen nicht für die erste Liga reicht. Blutleere Auftritte wechseln sich mit knappen Niederlagen ab. Nach nun 13 Pflichtspielen kann es dann irgendwann auch nicht mehr nur Pech und Beschiss sein. Wenn man sich ansieht, was aus Spielern wie Modeste, Risse und Höger geworden ist, wenn man dann sieht, welche Fehler die Liganeulinge machen: Irgendwann ist dann auch mal Cleverness und Abgezocktheit eine Qualität. Und die haben wir nicht. Stellvertretend dafür sind die letzten drei Gegentore. Das geht halt nicht. Außer man schießt 4 Tore pro Spiel. Aber der Aufwand, der für ein eigenes Tor betrieben werden muss, ist ja albern im Vergleich zur Stümperhaftigkeit wie die Dinger hinten einschlagen. Jedes Spiel patzt ein anderer.