Der FC Bayern .....

  • Und mit dem Trainer muss es ja auch passen (siehe Schmadtke/Slomka).

    "Wenn Mutlosigkeit ein Wappentier bräuchte, ich würde die Sozialdemokröten vorschlagen, die laut quaken, dann nicht springen und hinterher erklären, wie viel man durch den Verzicht auf den Sprung gewonnen habe."
    Sascha Lobo

  • Schmadtke würde nie zu Bayern gehen, da er dort nicht die Vorraussetzungen hätte, die er bräuchte um so arbeiten zu können, wie er das möchte. Und das finanzielle meine ich damit nicht. Zur Causa Bayern München hatte er sich dahingehend auch schon einmal geäußert.

  • Kann ich mir auch nicht vorstellen. Wäre für uns natürlich der GAU, aber Schmadtke scheint ja an einem Punkt in seiner Karriere angekommen zu sein, wo er die Entwicklung des FC spannender findet als Frühstücksdirektor bei den Bayern zu spielen. So kommt es mir zumindest vor.

  • Ich bin ja fürs Sommersemester in München. Was für ein Anblick heute. Überall Trottel in Bayern-Trikots, und, noch schlimmer, in Tracht. Lederhosen und Dirndl. :!:


    Umso herrlicher ist dann das Ergebnis gegen Real gewesen. :D

  • Zitat

    Original von Dummschwätzer
    und, noch schlimmer, in Tracht. Lederhosen und Dirndl. :!:


    Gerade CSD dort? :lol:


    Is aber auch Scheisse! Das erste Spiel der Saison wo man endlich mal nicht der (haushohe) Favorit ist, und endlich ist es auch mal spannend, und sofort haben sie es verkackt! :twisted:

  • Der deutsche Profifußball gleicht seit Jahren einer Monopoly-Partie im Endstadium. Egal welche Runde, egal welches Feld: Der FC Bayern München dominiert nach Belieben. Die finanziellen Ressourcen fließen dem Club in überproportionaler Weise zu. Wenn Bayern ernst macht, hat kein deutscher Gegner mehr eine Chance. Doch es gibt einen wichtigen Unterschied: Diese Monopoly Partie wiederholt sich in derselben Konstellation jede Saison aufs Neue. Wie interessant kann das für Zuschauer auf Dauer sein?
    https://www.rubikon.news/artikel/das-fussball-monopol

    "Wenn Mutlosigkeit ein Wappentier bräuchte, ich würde die Sozialdemokröten vorschlagen, die laut quaken, dann nicht springen und hinterher erklären, wie viel man durch den Verzicht auf den Sprung gewonnen habe."
    Sascha Lobo

  • Bisschen übertrieben, das alles auf den Fußball zu projizieren. Gibt ja noch genug anderes. Der ganze Schlagerrotz, allein Helene Fischer beschäftigt ein ganzes Heer von Wahnsinnigen. Dazu der Kreislauf aus Bachelor, Dschungelcamp, läts Dänce, Big Brother etc. Ok, der Schrott kommt nicht im ÖR aber selbst wenn man dort um 20:15 mal was brauchbares senden würde, würden es auch kaum mehr Leute gucken. Es hat schon seinen Grund, warum die Anstalt und Mann Sieber zu später Stunde laufen. Es interessiert einfach zu wenig Leute. Der Vorhang gefällt Ihnen, sie wollen nicht dahinter sehen. Und das wird sich auch nicht ändern. Anders sind die Wahlergebnisse doch nicht zu erklären.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Zitat

    Der deutsche Profifußball gleicht seit Jahren einer Monopoly-Partie im Endstadium. Egal welche Runde, egal welches Feld: Der FC Bayern München dominiert nach Belieben. Die finanziellen Ressourcen fließen dem Club in überproportionaler Weise zu.


    :dozent: Jaaa, aaaaber das haben sich die bayern doch mit Ihrer hervorragenden Arbeit selber erarbeitet. wenn sich die anderen Vereine ein wenig anstrengen würden könnten sie das doch auch erreichen! :ugly-aua:

  • Zitat

    Original von d1g1talbath
    Bisschen übertrieben, das alles auf den Fußball zu projizieren. Gibt ja noch genug anderes.


    Joah, den Optimismus teile ich auch nicht, denn an Verdummungsmaschinen mangelt es ja nun wahrlich nicht. Wer sich nur mal anschaut, mit welchen "Inhalten" man Youtube-Star mit über zwei Millionen Abonnenten wird, der kann das bestätigen. Deswegen hab ich dem Teil auch nicht so grosse Bedeutung beigemessen.


    Was mich mehr interessiert, war die abnehmende Begeisterung für den Fussball selbst.


    Zitat

    Sorgt der Fußball-Kapitalismus selbst also durch die Erzeugung von nationalen Erfolgsmonopolen wie Bayern München dafür, dass das Unterhaltungsprodukt Bundesliga einen bedeutenden Teil seiner Zuschauer verliert? Die Zahlen geben das zwar bislang nicht her, allerdings wäre eine solche Entwicklung zu Beginn auch nicht leicht zu messen. Zuschauerzahlen in Stadien oder beim Bezahlsender Sky führen als Erkenntnisinstrumente allein nicht zwingend weiter.


    Von heute auf morgen geschehen derartige Entwicklungen sowieso nicht. Für diese Einsicht brauchen die Zuschauer Zeit, doch nach sechs Jahren Bayerndominanz in Folge wird die Einsicht langsam reifen und jedes weitere Jahr wird die Abkehr vom Produkt verstärken. Tatsächlich las man noch nie so häufig wie heute kritische Stimmen in den Kommentarspalten unter Fußballartikeln. Dort kritisieren Leser die Langeweile im Meisterschaftskampf oder berichten, dass sie Bayernspiele gar nicht erst einschalten, bzw. schnell wegschalten, wenn die Bayern in Führung gehen.

    "Wenn Mutlosigkeit ein Wappentier bräuchte, ich würde die Sozialdemokröten vorschlagen, die laut quaken, dann nicht springen und hinterher erklären, wie viel man durch den Verzicht auf den Sprung gewonnen habe."
    Sascha Lobo

  • Zitat

    Original von express.de
    Feiert so eine Mannschaft, die zum sechsten Mal in Folge und zum 28. Mal überhaupt den Titel gewonnen hat? „Wir versuchen, uns noch ein bisschen über diese Saison zu freuen“, sagte Thomas Müller, – Quelle: https://www.express.de/30170610 ©2018


    Selbst den Protagonisten wird es so langsam aber sicher langweilig gezwungen zu feiern! :?: