Der Corona-Thread

  • Die Tagesschau schreibt von 7 Fällen bei 1,65 Millionen verabreichten Impfungen. Das sind 0,00042%. Da gibt es doch wesentlich geläufigere Medikamente mit höherem Risiko von Nebenwirkungen,

    Andere Rechnung, pro Tag wurden ca. 150.000 Dosen verimpft, also knapp 1 Mio. In der Woche. Das heisst wenn eine Woche nicht geimpft würde, infizieren sich bei weiter steigender Inzidenz zusätzlich ca. 1000 Leute. 2 Prozent bzw. 20 Leute sterben wahrscheinlich!

    Bezweifle auch ob das so durchdacht ist. Wenn man das bei jeder Impfung oder Medikation so Hand haben würde, bräuchte man gar keine Pharmazie mehr.....

  • Ich kenne mich jetzt mit Medikamenten und Nebenwirkungen nicht aus, aber diese 7 Fälle scheinen mir wirklich in Relation zu den verimpften Dosen sehr überschaubar. Zumal man ja auch nicht weiß, ob die 7 Fälle vorerkrankt waren oder warum genau es jetzt zu dieser Thrombose kam.

  • SPD-Europapolitikerin Katarina Barley: "Die neueste Generation der Antibabypille hat als Nebenwirkung Thrombosen bei acht bis zwölf von 10.000 Frauen. Hat das bisher irgendwen gestört?"

    Nicht ganz richtig. Zumindest Frauen spätestens über 50 wird sie genau deswegen normalerweise nicht mehr verschrieben!

    Aber grundsätzlich stkmmt das schon!

  • SPD-Europapolitikerin Katarina Barley: "Die neueste Generation der Antibabypille hat als Nebenwirkung Thrombosen bei acht bis zwölf von 10.000 Frauen. Hat das bisher irgendwen gestört?"

    Naja, bei dem Impfstoff geht es aber um Hirnvenenthrombosen. Die Statistik zur Pille dazu würde ich gerne sehen.


    Der Impfstoff wurde mittlerweile in über 10 Ländern gestoppt , einfach nur so ?

  • Ich verstehe nicht, warum man eine Charge nicht schon jetzt ausschließen kann. Müssen da wieder Zettel gesucht werden?


    Und wenns der Impfstoff selbst ist, ists halt Pech, aber dann sollte jeder der möchte den Impfstoff bekommen können. Natürlich sind diese Fälle bedauerlich, aber an COVID-19 zu erkranken ist jetzt auch nicht so geil. Es gibt dutzende Medikamente mit einem schlechteren Risiko-Nutzen Verhältnis. Vor allem für die Allgemeinheit.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Ich verstehe nicht, warum man eine Charge nicht schon jetzt ausschließen kann. Müssen da wieder Zettel gesucht werden?


    Und wenns der Impfstoff selbst ist, ists halt Pech, aber dann sollte jeder der möchte den Impfstoff bekommen können. Natürlich sind diese Fälle bedauerlich, aber an COVID-19 zu erkranken ist jetzt auch nicht so geil. Es gibt dutzende Medikamente mit einem schlechteren Risiko-Nutzen Verhältnis. Vor allem für die Allgemeinheit.

    Also ich persönlich nehme überhaupt keine Medikamente.

    Meine letzte Tablette war vor ü10 Jahren bezüglich Sodbrennen, davor , und auch danach , keinerlei Medikamente.

    Bin damit immer gut gefahren

  • Aber bevor die Impfdosen jetzt irgendwo nutzlos rumliegen, sollte man es halt jedem freistellen, sich mit Astrazeneca impfen zu lassen. Ich würde das - in jedem Fall geringe - Risiko in Kauf nehmen. Aber die deutsche Politik mag am Anfang einiges richtig gemacht haben, im Schlussspurt versagt sie aber völlig! Und dann muss man irgendwann auch mal sagen können: Scheiß drauf! Okay, ich als "Überlebender" habe natürlich gut reden...

  • Danke, vorallem der Unterschied zwischen den verschiedenen Thrombosen ist sehr interessant. Ich habe überall die (albernen) Sharepics mit dem Vergleich zur Pille gesehen und mir schon gedacht, daß da nicht ein Impfstoff zurückgepfiffen wird, obwohl das gleiche(!) Risiko bei der Pille um ein Vielfaches höher ist.

    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  • Kleine Nebenbemerkung: Der Verschwörungstheoretiker und Querdenker Bhakdi hatte schon vor Monaten genau vor dieser Gefahr gewarnt. Das bedeutet nicht, daß er alles besser weiß, als Drosten und Co. Aber vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, wieder alle Experten in eine breite wissenschaftliche Diskussion einzubinden.

    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  • Über die Wirksamkeit von Lockdowns gibt es ja durchaus geteilte Meinungen. Für jemanden, der keinerlei wirtschaftliche Einschränkungen zu fürchten hat mag das ja ein probates Mittel sein, aber es ist halt auch nicht jeder im Staatsdienst tätig.

  • Das meine ich ja nicht mal. Es ist aber doch so, dass er schon vor Wochen vorher gesagt hat was uns Ostern erwarten wird. Leider hatte er Recht, wie viel zu oft.

    Nur nicht beim Fussballspielbetrieb letztes Jahr, aber zumindest hatte er die Eier das dann auch zu zu geben und sich dafür zu entschuldigen.

  • Inzwischen braucht man aber auch nicht mehr zwingend Epidemiologie studiert zu haben, um den Anstieg der Fallzahlen vorherzusagen. Die Politik hofft halt, dass man die Risikogruppen schnell geimpft bekommt. Die Fallzahlen sind ansonsten doch fast egal, so lange die Erkrankten keine umfangreiche medizinische Betreuung brauchen.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Mir geht es da eher um die permanente Forderung nach Lockdown. Es kann nicht sein, dass wir ein Jahr nach Start immer nur Lockdown als Antwort haben. Und da muss ich sagen, dass ich als Angestellter, der seit einem Jahr massiv von den Lockdowns betroffen ist langsam die Nase voll davon habe, dass immer wieder Lockdown geschrien wird. Das mag aus der Sicht von Lauterbach ja ein legitimes Mittel sein, aber ich gehe davon aus, dass er auch anders darüber denken würde, wenn er auch nur minimale wirtschaftliche Konsequenzen davon spüren würde.

  • Wo klappt es denn ohne? In anderen Ländern sind die ja noch viel strenger mit Ausgangssoerren. Und wenn man sich die letzten Wochen mal angesehen hat was draußen los war, muss man sich auch nicht wundern. Gestern hockten zehn(!!) Alks hier vor dem Supermarkt schön eng zusammen auf den Bänken z.B.!

    Ein harter Und konsequenter Lockdown im November hätte sehr viel Schaden verhindert, und Menschenleben gerettet. Statt dessen wurschteln wir seitdem so vor uns hin.


    P.S. bevor jetzt wieder die Schwedenkeule ausgepackt wird, gestern 5.500 neuinfizierte bei nur 10 Mio. Einwohner, auf Deutschland umgerechnet entspricht das fast 50.000!

  • Er spricht abe in der Regel eher als Epidemiologe weniger als Politiker. Und in dem Kontext macht das natürlich Sinn. Da macht auch Zero-COVID Sinn. Ist es realistisch, bekommen wir es mit unserer Art zum Leben hin? Nö.


    Keiner hat Bock auf Lockdown. Alternativen gabs genug, man hat es aber durch Wurstigkeit versaut, diese vorzubereiten. So bleibt halt nur der Lockdown.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Allein die 5 Tage, die man nun wieder verloren hat, weil man den Impfstopp hatte. Wie dumm kann man sein. Es gibt eine potentielle neue Nebenwirkung mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 hoch-9 %, so what. Klärt die Menschen auf und fertig ist. Wer nicht will, bitte schön, es werden sich genug finden, die den Impfstoff trotzdem nehmen *wink*.


    (Immer unter der Prämisse, dass es kein Problem mit einer spezifischen Charge war, aber dann wären diese Fälle mit Sicherheit häufiger aufgetreten.)

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  • Der Kekule hat es mal so schön treffend auf den Punkt gebracht: "Nur wenn man kein Konzept hat, muss man immer wieder alles zumachen."


    Das Krasse an diesem Hüh und Hott ist ja, dass es noch viel höhere wirtschaftliche Schäden verursacht, wenn man ständig sofort wieder alles lockert. Und dass auch unsere Witschaftslobby es bis heute nicht verstanden hat, dass man mit einem Virus nicht genauso verhandeln kann, wie mit einer Gewerkschaft.


    Etwas, was übrigens auch beim Klima nicht verstanden wird. Und da rennen wir mal SO RICHTIG ins Verderben.

  • Ich weiss jetzt nicht genau wer mit "unsere Wirtschaftslobby" gemeint ist, aber der Einzelhandel, die Gastronomie oder die Künstler können damit jedenfalls nicht gemeint sein. Aber über die spricht auch niemand.

  • https://www.spiegel.de/politik…4f-4a39-9f9e-6e490902edcc


    Zitat


    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert angesichts stark steigender Corona-Infektionszahlen eine Rücknahme der jüngsten Lockerungsschritte und schärfere Maßnahmen, als sie bis Anfang März gegolten hatten. »Wir brauchen eigentlich einen härteren Lockdown, als wir ihn bis Anfang März hatten – und zwar jetzt bis Mitte April«, sagte Lauterbach am Sonntag im »Welt«-Interview.

    Vorschlag zur Güte. Wir machen einen kurzen, harten Lockdown. Dann bleibt aber alles zwei Wochen zu. Supermärkte, Apotheken, Schulen, Ämter, Kindergärten, Bahnen, Züge, Flugzeuge und Taxis. Keiner darf arbeiten, ausnahmslos alle müssen zu Hause bleiben. Dann gelten die Regeln für alle gleich. Ich bin gespannt ob dann der Rückhalt für Lockdownpolitik in der Bevölkerung noch vorhanden ist, wenn alle mal betroffen sind.

  • Ziemlich clever der Plan an Gründonnerstag alles dicht zu machen, so dass sich die Leute in den Supermärkten noch schlimmer stapeln als es eh schon der Fall ist. Sowas können auch nur Leute entscheiden, die länger keinen Supermarkt von innen gesehen haben.

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