Der Corona-Thread

  • Zitat

    German cult figure PaulRaul has expressed his willingness to take care of the now abandoned dolls.

    :shock:

  • Ich habe heute mal eine längere Radtour gemacht. Wenn man die Leute draußen sieht gibt es für mich eigentlich nur zwei Vermutungen. Entweder gibts in 3 Wochen Lockdown, weil die Intensivbetten überbelegt sind, oder wir müssen mal in Frage stellen, was da in den letzten 3 Monaten geschehen ist.

  • Ich habe heute mal eine längere Radtour gemacht. Wenn man die Leute draußen sieht gibt es für mich eigentlich nur zwei Vermutungen. Entweder gibts in 3 Wochen Lockdown, weil die Intensivbetten überbelegt sind, oder wir müssen mal in Frage stellen, was da in den letzten 3 Monaten geschehen ist.

    Ich bin auch gespannt.

    Shoppen in Holland oder Polen ohne Maske , Freibäder offen und komplett überfüllte Parks und Seen.

    Eigentlich unglaublich, wenn man mal 6 Wochen zurück denkt.

  • Ich habe heute mal eine längere Radtour gemacht. Wenn man die Leute draußen sieht gibt es für mich eigentlich nur zwei Vermutungen. Entweder gibts in 3 Wochen Lockdown, weil die Intensivbetten überbelegt sind, oder wir müssen mal in Frage stellen, was da in den letzten 3 Monaten geschehen ist.

    Naja, da haben sich ja schon ein paar Sachen getan. Wärmeres Wetter, geringere Fallzahlen und Maskenpflicht.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Ich denke vor allem das gute Wetter spielt da eine Rolle.

    Im Herbst wenn alle wieder drin sind werden es wieder mehr Fälle.

    Allerdings wird es dieses Jahr keine Großveranstaltungen mehr geben was ja die eigentlichen Infektionsquellen waren.

  • Ich füge exemplarisch mal einen Screenshot von RP Online von heute an.


    Ich will nun wirklich nicht in einen Topf mit den Impfgegner, Reichsbürgern oder Attila Hildmann gesteckt werden. Aber jetzt mal ernsthaft. In einer Stadt wie Köln, knapp 1 Mio Einwohner. 146 aktive Fälle und 96 Todesfälle. Auch wenn es eine hohe Dunkelziffer geben mag. Aber 96 Todesfälle in Köln. Ist da nicht irgendwie was schief gelaufen in den letzten 3 Monaten? War das jetzt wirklich notwendig hier alles vor die Wand fahren zu lassen?


    Natürlich weiß man nicht was passiert wäre, wenn es diese Maßnahmen nicht gegeben hätte. Auch wissen wir bisher noch wenig über die Spätfolgen. Aber trotzdem möchte ich mal vorsichtig die Frage stellen, ob sich bei, exemplarisch für Köln, 96 Toten die Maßnahmen der letzten Monate wirklich rechtfertigen lassen?

  • Ich glaube mittlerweile, dass sämtliche Regierungen einfach sehr schlecht beraten wurden.

    Horrorzahlen aus China ( den Chinesen glaube ich überhaupt nichts ) , dann Fälle im eigenen Land , mit dem selben Virus.


    Panik , immer mehr infizierte, es muss gehandelt werden, egal was für Folgen entstehen.


    Jetzt , ein paar Wochen später zeigt es sich an vielen Zahlen , das wohl komplett überreagiert wurde. Hier im Kreis - denke so 250000 Einwohner , keine 20 Coronatote.


    Es ist natürlich jetzt unangenehm , sich das selbst einzugestehen, und dem Bürger mitzuteilen, dass die meisten Maßnahmen völlig übertrieben waren. Deshalb wird auch noch auf Mundschutz und Mindestabstand bestanden, weil wenn diese Regeln auch noch wegfallen, noch mehr Leute an den handelnden Personen , und vor allem an den Einschränkungen der letzten Wochen zweifeln.

  • Natürlich weiß man nicht was passiert wäre, wenn es diese Maßnahmen nicht gegeben hätte.

    Da gibt es dann halt nur Projektionen. Oder den Blick nach Italien oder Spanien. Oder USA. Oder Brasilien. Oder...


    Wie heißt das doch gleich? Das Präventionsdilemma oder -paradoxon?

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Ich füge exemplarisch mal einen Screenshot von RP Online von heute an.


    Ich will nun wirklich nicht in einen Topf mit den Impfgegner, Reichsbürgern oder Attila Hildmann gesteckt werden. Aber jetzt mal ernsthaft. In einer Stadt wie Köln, knapp 1 Mio Einwohner. 146 aktive Fälle und 96 Todesfälle. Auch wenn es eine hohe Dunkelziffer geben mag. Aber 96 Todesfälle in Köln. Ist da nicht irgendwie was schief gelaufen in den letzten 3 Monaten? War das jetzt wirklich notwendig hier alles vor die Wand fahren zu lassen?


    Natürlich weiß man nicht was passiert wäre, wenn es diese Maßnahmen nicht gegeben hätte. Auch wissen wir bisher noch wenig über die Spätfolgen. Aber trotzdem möchte ich mal vorsichtig die Frage stellen, ob sich bei, exemplarisch für Köln, 96 Toten die Maßnahmen der letzten Monate wirklich rechtfertigen lassen?


    Genau anders herum wird ein Schuh daraus.


    Hätte man eine Woche früher (!) gehandelt und schon dann Schulen geschlossen und Grossveranstaltungen wie den Starkbieranstich und den Karneval abgesagt, wäre der Lockdown nicht mehr nötig gewesen. Denn dann hätte man den paar Fällen komplett nachgehen können.

    "Wenn zwei Proleten sich in der Stadt ein Autorennen liefern und ein Dritter kommt dabei zu Tode, werden die Honks wegen Mordes angeklagt, weil sie den Tod anderer billigend in Kauf nehmen. Was tun wir mit Reichen, die sich in der heutigen Zeit vorsorglich ein Beatmungsgerät in die Kammer stellen?"

    Zitat: Blogger-Kollege Feynsinn

  • slash


    Ich weiß nicht, ob ich es hier schon geschrieben habe, im Bekanntenkreis habe ich jedenfalls schon im März darüber gesprochen, dass es einen gewissen Bodycount geben muss, damit wir als Gesellschaft die Maßnahmen rückblickend als angemessen einstufen. Nun haben die Maßnahmen gegriffen, die Zahlen sehen bei uns wesentlich besser aus als in Italien, Spanien oder New York.


    Im Prinzip hätte man mehr Durchseuchung und eine zumindest kurzzeitige Überlastung des Systems zulassen müssen, um über Schockbilder aus Krankenhäusern in Kassel, Nürnberg und Plauen und deutliche Übersterblichkeit nachhaltig höhere Akzeptanz zu bekommen.


    Weiß nicht, ob in Italien ähnliche Skepsis herrscht.

    Die "Diskussionsgrundlage" der Fußballbonzen in Frankfurt ist eine Beleidigung. Unser Ziel: Fußballfans legalisieren, Maleranzüge-Verbot aufheben!


  • Dominik


    Dann kann man sich ja ausmalen, ab wann es in Deutschland tatsächlich mal zu Klimamassnahmen kommt.

    "Wenn zwei Proleten sich in der Stadt ein Autorennen liefern und ein Dritter kommt dabei zu Tode, werden die Honks wegen Mordes angeklagt, weil sie den Tod anderer billigend in Kauf nehmen. Was tun wir mit Reichen, die sich in der heutigen Zeit vorsorglich ein Beatmungsgerät in die Kammer stellen?"

    Zitat: Blogger-Kollege Feynsinn



  • Das ist aber schon sehr tief in der Verschwörungssuppe gerührt. Dass dieses Virus alles andere als harmlos ist, sieht man in Ecuador, in Spanien, Norditalien, New York. Die Zahlen aus China sind gemäß etlicher Hinweis Bullshit, und zwar deutlich zu niedrig. Und glaubst du, die Chinesen fahren dieser Tage ejne Provinz mit über 100 Millionen Menschen zum Spaß runter?

    Die "Diskussionsgrundlage" der Fußballbonzen in Frankfurt ist eine Beleidigung. Unser Ziel: Fußballfans legalisieren, Maleranzüge-Verbot aufheben!


  • Zitat

    Ich weiß nicht, ob ich es hier schon geschrieben habe, im Bekanntenkreis habe ich jedenfalls schon im März darüber gesprochen, dass es einen gewissen Bodycount geben muss, damit wir als Gesellschaft die Maßnahmen rückblickend als angemessen einstufen. Nun haben die Maßnahmen gegriffen, die Zahlen sehen bei uns wesentlich besser aus als in Italien, Spanien oder New York.


    Im Prinzip hätte man mehr Durchseuchung und eine zumindest kurzzeitige Überlastung des Systems zulassen müssen, um über Schockbilder aus Krankenhäusern in Kassel, Nürnberg und Plauen und deutliche Übersterblichkeit nachhaltig höhere Akzeptanz zu bekommen.


    Weiß nicht, ob in Italien ähnliche Skepsis herrscht.

    Dominik


    Sehe ich auch so.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

    Einmal editiert, zuletzt von d1g1talbath ()

  • Man weiss einfach nicht was, und wem man noch glauben kann.

    Ich persönlich finde diese Verschwörungstheorien meist albern, genauso aber auch viele Meldungen von irgendwelchen Experten.

    Ich bin von Corona überhaupt nicht betroffen, kenne auch niemanden der betroffen war . Familiär gesehen bin ich der älteste, muss mir also auch keine Sorgen um ältere Familienmitglieder machen.

    Sehe das deshalb recht entspannt, wobei ich mich natürlich trotzdem an alle Vorschriften halte.

  • Genau anders herum wird ein Schuh daraus.


    Hätte man eine Woche früher (!) gehandelt und schon dann Schulen geschlossen und Grossveranstaltungen wie den Starkbieranstich und den Karneval abgesagt, wäre der Lockdown nicht mehr nötig gewesen. Denn dann hätte man den paar Fällen komplett nachgehen können.


    Ich denke, so hätte es gereicht (siehe Streichung oben). Die Absage von Großveranstaltungen, Abstand halten und regelmäßig Hände waschen (mache ich eh schon immer, weil ich als Lehrer täglich mit hunderten Schülern zu tun hatte) sind vermutlich für 90 % des Erfolgs verantwortlich.

    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  • Bin mir da nicht ganz sicher, die Übertragung durch Aerosole scheint ja relevant zu sein und da ist Abstand halten und Hände waschen erst einmal nicht so hilfreich. Die Maskenpflicht ist sicherlich auch wichtig. Und es hat glaube ich schon geholfen, dass im Allgemeinen weniger Leute in geschlossenen Räumen zusammengekommen sind.

  • In Leer wurde sich umarmt und in der Kirche trug man keinen Mundschutz.


    Aber man hat sich an die Regeln gehalten. Es müssen wohl die Aerosole sein. :roll:

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • "Wenn zwei Proleten sich in der Stadt ein Autorennen liefern und ein Dritter kommt dabei zu Tode, werden die Honks wegen Mordes angeklagt, weil sie den Tod anderer billigend in Kauf nehmen. Was tun wir mit Reichen, die sich in der heutigen Zeit vorsorglich ein Beatmungsgerät in die Kammer stellen?"

    Zitat: Blogger-Kollege Feynsinn