Horst Heldt - Geschäftsführer Sport

  • Offizielle Mitteilung vom 18. November 2019


    Der 1. FC Köln stellt seine sportliche Leitung neu auf. Horst Heldt wird Geschäftsführer Sport, Markus Gisdol übernimmt als Cheftrainer die FC-Profis.


    Der Vorstand des 1. FC Köln hat Horst Heldt ab sofort als Geschäftsführer Sport verpflichtet. Heldt unterschreibt einen Vertrag bis 30. Juni 2021. Zudem hat der FC mit Markus Gisdol einen neuen Cheftrainer. Er erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021, der nur für die Bundesliga gültig ist. Damit ist die sportliche Leitung des 1. FC Köln neu aufgestellt, um gemeinsam das Ziel Klassenerhalt angehen zu können.


    FC-Präsident Werner Wolf sagt: „Wir haben uns bei der Besetzung der sportlichen Leitung die nötige Zeit genommen und nun die richtigen Leute gefunden, die über die Rückendeckung des Clubs verfügen. In unserer aktuellen Situation benötigen wir einen Sport-Geschäftsführer mit Erfahrung, der nicht nur die Liga, sondern auch den 1. FC Köln und sein Umfeld kennt und sich mit dieser Aufgabe voll identifiziert. All dies trifft auf Horst Heldt zu. Er hat bei seinen bisherigen Managerstationen bewiesen, dass er Kader planen, Teams führen und sich auf wechselnde Gegebenheiten einstellen kann. Zudem sind wir sicher, dass Horst Heldt gut mit Alexander Wehrle und Frank Aehlig harmonieren wird.“


    Horst Heldt sagt: „Der FC ist für mich nicht irgendein Job. Ich kehre zu dem Verein zurück, bei dem ich Profi wurde und mit dem mich nach zehn gemeinsamen Jahren sehr viel verbindet. Die Situation ist nicht einfach, aber sie ist auch nicht so schlecht, wie es momentan manchmal dargestellt wird. Der 1. FC Köln ist professionell aufgestellt und hat ein riesiges Potenzial. Ich werde alles dafür tun, damit der FC seine Ziele erreicht und freue mich riesig auf diese Aufgabe.“


    Horst Heldt wurde 1969 in Köningswinter geboren und startete seine Profikarriere beim 1. FC Köln. Als Profi absolvierte er für den FC, 1860 München, Eintracht Frankfurt und den VfB Stuttgart insgesamt 359 Bundesligaspiele. Seine Managerlaufbahn begann er 2006 beim VfB Stuttgart, den er während der viereinhalb Jahre als sportlicher Leiter 2007 zur Deutschen Meisterschaft führte. Von 2010 bis 2016 arbeitete Heldt erfolgreich beim FC Schalke 04, gewann 2011 mit dem Club den DFB-Pokal sowie den DFL-Supercup und führte ihn mehrfach in die Champions League. Zuletzt war Heldt rund zwei Jahre für Hannover 96 tätig.

  • An sich habe ich nix gegen ihn und wünsche ihm größtmöglichen Erfolg mit uns. Die Außendarstellung der Verpflichtung ist allerdings mehr als fragwürdig. Erst sind Leute gegen ihn im Verein, nun konnte man diese überzeugen. Was bleiben wird ist Skepsis bei diesen Leuten und je nachdem wer das ist, wird er es nicht einfach haben. Es sei denn, seine Taten vollbringen Großes.

  • Heldt über Gisdol in der PK:

    "Mir gefällt Markus' Führungsstil. Auch seine Ansprache an die Mannschaft eben hat mir gefallen. Da wäre ich gerne noch Spieler gewesen und hätte jetzt in Leipzig jemandem vors Schienbein getreten."

    :D

  • Heldt nehme ich zumindest ab, dass er wirklich Bock darauf hat beim FC zu arbeiten. Was jetzt daraus wird man erst später beurteilen können. Aber zumindest wird er nicht, wie Veh, davon schwärmen, dass er bald wieder Home Office machen kann und weniger arbeiten muss.

  • Laut geissblog ist gegenüber einer Rückkehr Podolskis offen (in welcher Form auch immer).

    Warum nicht. Poldy würde bestimmt fast kostenlos für den FC spielen.

    Glaube kaum, dass er große Gehaltsansprüche Stellen würde, um seinen Traum, noch einmal als Spieler für den FC auf dem Platz zu stehen.

  • Cleverer Move von Heldt. Den Namen Podolski nennen um den ganzen Fokus von der Mannschaft wegzunehmen. :D

  • Diesbezüglich scheint der Kleine cleverer zu sein als seine Vorgänger.


    Er hat ja offen gelassen, ob das Angebot auch für Poldis aktive Laufbahn gilt oder "nur" die Einbindung in irgendeiner Form danach gilt. aber die Redaktionen der Medien hat er gut voraus gesehen

  • Etwas gruselig fand ich nur die Geschichte von seinem Schwager und seinen Büchern. Interessant aber, dass sowohl Express als auch KStA doch deutlich die Zügel anziehen, was kritische Fragen angeht.

  • Da musste ich auch schmunzeln.


    Allerdings ist der Hinweis, dass er sich durchaus auch mit anderen Dingen als Vertragsausarbeitungen und Marktsondierung beschäftigt doch irgendwie auch beruhigend. Ob es jetzt den Hinweis auf die Familie bedurfte, ist eine andere Seite.


    Alles in allem empfinde ich seine Antworten als durchdacht und stärkt den Eindruck, dass er dann doch eine besserer GF Sport ist, als die Kritik im Vorfeld nahe legte