FC-Trainer Achim Beierlorzer

  • Bei Pawlak war ja auch nicht mehr viel zu retten. Ein Spiel für die Aufstiegsprämie und dann war die Luft bei unseren "Stars" nach dieser überaus anstrengenden Saison verständlicherweise auch raus.


    Nichtsdestotrotz macht Beierlorzer einen guten ersten Eindruck. Scheint intellektuell auch ungefähr 15 Klassen über Anfang zu sein. Ist natürlich auch nicht schwer, aber ist natürlich eine gute Grundvoraussetzung.

  • Das Abwarten und Nichtstun umter Anfang hat uns in einigen Spielen ebenso Punkte gekostet.

    »Das Einzige, was uns vor der Bürokratie schützt, ist ihre Ineffizienz.« (Eugene McCarthy)

  • Du brauchst einen Trainer, der ein System spielen lässt was zu seinen Spielern passt.

  • Definitiv. Da war Stöger (bis auf seine letzte Saison) das Optimum der letzten 25-28 Jahre.

    »Das Einzige, was uns vor der Bürokratie schützt, ist ihre Ineffizienz.« (Eugene McCarthy)

  • Wir sind halt nicht Leipzig oder Hoffenheim, die mit Geld um sich werfen können um die besten Spieler zu kaufen, die der Vorstellung ihrer Art Fußball zu spielen am besten nachkommen. Wir haben einige Altlasten im Kader und müssen einen Trainer finden, der es schafft diese am sinnvollsten einzusetzen.


    Sportlich mag die Idee von Anfangs Fußball sicherlich innovativ gewesen sein. Aber das alles bringt Dir nichts, wenn Du die Mannschaft nicht hinter Dir hast und das System überhaupt nicht zu den Spielern passt. Deswegen ist Markus Anfang ein sehr schlechter Trainer und wird es nirgendwo zu Erfolg schaffen, wenn er grundlegendes nicht an sich ändert. Aber das ist ja glücklicherweise nicht mehr unser Problem.

  • https://geissblog.koeln/2019/0…t-kein-taktik-manifest/2/

    Zitat

    Im Mittelfeldzentrum dagegen soll es einen dominanten Defensivmann geben (angeblich intensiviert der FC seine Bemühungen bei Tomáš Souček). Neben dem Sechser soll ein zweiter, spiel- und offensivstärkerer Mann auflaufen, ein Box-to-Box-Spieler, der sich gleichermaßen defensiv zurückziehen wie offensiv einschalten kann, der im Ballbesitz den Weg eher nach vorne sucht als nach hinten. Für Beierlorzer ein Schlüssel zu dem schnellen Spiel, das er dem FC verschreiben will: „Ich möchte nicht, dass wir uns hinten zu lange mit Ballbesitz aufhalten.“ Weniger hinten rum spielen, mehr nach vorne aufdrehen und Lösungen in der Offensive finden – diese Erwartung wird ab Juli an die FC-Profis gerichtet sein.


    Klingt eigentlich nach Koziello!

  • https://www.express.de/sport/f…ierlorzers-start-32768436


    Zitat

    Beierlorzers Plan für die ersten Einheiten mit seiner neuen Mannschaft: „Heutzutage ist es nicht mehr so, dass man nur die Laufschuhe anzieht. Diesen Part haben die Jungs schon erledigt. Ich will direkt mit dem ersten Training meine Idee von Fußball vermitteln, da gibt es keine Zeit zu verlieren. Es geht schnell in die Spielformen, die wir später auch in der Bundesliga brauchen.“

    Ich hoffe das geht gut. Eigenverantwortung bei Spielern klingt an sich nicht verkehrt, aber bei unserer Truppe habe ich da so meine Zweifel. Ich denke da an dieses Interview von Stefan Kießling, der erzählte, dass er die Laufuhr immer seiner Frau gegeben hat um bei den Ergebnissen zu schummeln. Letzte Saison haben wir ja auch immer wieder konditionelle Probleme gehabt (späte Gegentore und Spieler, die nach 2 englischen Wochen über die brutale Belastung sprachen).

  • Angeblich will er den Abschiedkandidaten (Sörensen, J. Horn, Nartey, Özcan) eine Chance geben, sofern sie vorher noch nicht transferiert sind. Finde ich richtig und gut, wer hätte auch bei Cordoba gedacht, dass der sich nochmal so gut macht.

    »Das Einzige, was uns vor der Bürokratie schützt, ist ihre Ineffizienz.« (Eugene McCarthy)

  • https://fc.de/fc-info/news/det…ich-bin-schon-angekommen/


    Zitat

    ... das Turnier am Wochenende: „Da wir nur vier Innenverteidiger derzeit zur Verfügung stehen haben, wird Kevin Wimmer am Wochenende vermutlich spielen. Wäre er nicht da, hätten wir nur drei Innenverteidiger und müssten improvisieren, aber damit hätten wir die Tests nicht auf den Stammpositionen. Ich möchte auf keinen Fall etwas Unrundes machen, was für die Positionen nicht stimmig ist. Deshalb passt es. “

    Es ist wirklich eine Wohltat Beierlorzer zuzuhören. Rhetorisch und intellektuell ist er seinem Vorgänger ungefähr 47 Klassen überlegen. Hilft uns zwar alles nichts, wenn die Saison in die Wicken geht, aber nach der letzten Saison freue ich mich schon über Kleinigkeiten.


    Dass er Spieler auf ihren Stammpositionen testen will gefällt mir sehr gut. Viel zu lange haben wir Hector im Mittelfeld, Höger in der Innenverteidigung oder Stürmer auf der linken Außenbahn gesehen.