Das Stadion!

  • 25.000 zusätzliche Plätze kosten mindestens 200 Mio Euro

    Wirtschaftlichkeit sieht anders aus.

    Die Pillen haben für die Aufstockung Ihrer Pillenschachtel um 7.500 Plätze schon vor zehn Jahren 73 Mio. bezahlt. Da sind 200 Mio. für 25.000, heute, doch ein echter Schnapper!

    Finde ich aber im Vergleich zu den Kosten für das aktuelle Stadion (113 Mio.) trotzdem schon recht stramm! Und ein Neubau würde noch mehr kosten? :weissnicht:

    Da man in Köln baut würde ich die Summe eher verdoppeln.

    Unsere Bude hat exakt soviel gekostet wie zuvor veranschlagt. Und sogar die Bauzeit war damals kürzer als ursprünglich veranschlagt gewesen!


    Letzendlich wird aber viel geschrieben und nichts (konketes) gesagt. Alles sehr vage bisher....

  • Hat jemand die Bilder der Kölner Sportstätten zum neuen Entwurf gesehen? Da stand nur online was im Stadtanzeiger, aber ich konnte da keine Bilder von sehen.

  • Diese ganze Ausbauthematik ist müßig. Wir bräuchten heute ein Stadion mit etwa 60.000 Plätzen. Wenn man erst nach der EM 2024 anfangen könnte umzubauen, hätten wir frühestens ins 7 Jahren die erweiterte Kapazität. Dann wird aber fraglich sein, ob man unbedingt so viele Plätze noch braucht. Von der ganzen Infrastruktur um das Stadion herum ganz zu schweigen. Wo sollen die 20.000 bis 25.000 Zuschauer denn alle zum Stadion kommen? Über die Aachener Straße? Über die A1 und die A4? Das ist nicht mehr mit den 70ern vergleichbar, wo vielleicht 2-3 mal im Jahr ausverkauft war und 60.000 Zuschauer kamen. Bei dem Verkehrsaufkommen in Köln und um Köln herum weiß ich nicht wie man 25.000 mehr Menschen in dieses Stadion bekommen soll. So ein Ausbau ist in Müngersdorf einfach nicht machbar.

  • 60.000 war jetzt nur eine Zahl, die ich in den Raum geworfen habe. 75.000 ist, glaube ich, die Zahl, die in der Öffentlichkeit gehandelt wurde und für die das Gutachten erstellt wurde.

  • Grundsätzlich wäre es ja für Fans ganz schön, wenn einige mehr die Spiele im Stadion verfolgen könnten. Keine Frage. Ich finde die Diskussionen und die Bemühungen des Vorstands irgendwie aber auch fehl am Platz. Wären wir nicht abgestiegen und wären wir bis 2024 Erstligist geblieben und ähnlich erfolgreich geblieben wir vor dem Abstieg, dann hätte ich das verstanden. Ich bin der Meinung, man sollte erst einmal schauen, in welcher Liga man spielt und seine Bemühungen und Geld in den Kader stecken, damit gewährleistet ist, das man sich auch endlich mal in Liga 1 etabliert und nicht nur ab und zu mal oben mitspielt. Denn ein Stadion mit 70.000 Plätzen machen wir irgendwann in Liga 2 auch nicht mehr voll. Ich finde dieses Thema müßig.

  • Wer bitte kann denn dauerhafte 1. Liga planen? Im Grunde nicht mal der BVB und Schalke, bei denen es auch immer wieder mal arg knapp wurde.

    "Wenn Mutlosigkeit ein Wappentier bräuchte, ich würde die Sozialdemokröten vorschlagen, die laut quaken, dann nicht springen und hinterher erklären, wie viel man durch den Verzicht auf den Sprung gewonnen habe."
    Sascha Lobo

  • Und sportliche Kompetenz! :zahnluecke:

    Die nur noch von seiner sozialen Kompetenz sowie seiner Bescheidenheit übertroffen wurde. Aber das soll jetzt keine Hate List werden...:pfeif:

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Wer bitte kann denn dauerhafte 1. Liga planen? Im Grunde nicht mal der BVB und Schalke, bei denen es auch immer wieder mal arg knapp wurde.

    Da haste Recht Chef, so wollte ich das auch nicht gesagt haben. Ich denke nur, das wir im Fahrstuhl vielleicht erstmal schauen sollten wo die Prioritäten liegen. Damit wir mal genug Qualität im Kader haben, das wir eben auch wie Dortmund und Schalke eine Abstieg vermeiden können und uns nicht mit 22 Punkten nach unten schiessen lassen. Wir sind immer noch ein Aufsteiger und 6x abgestiegen in den letzten 20 Jahren. Irgendwann wird das uninteressant, das wir in Liga 2 erfolgreich sind und ein Aufstieg dann so gefeiert wird wie bei Bayern die Meisterschaft, nämlich gefühlt gar nicht, weils normal ist. War ja jetzt schon komisch. Dann machst du auch kein Stadion mehr voll.

  • Ich verstehe ja auch, was du meinst, aber wenn man sich die letzten 20 Jahre anschaut, waren da (ausser dem FCB und den Projekten) praktisch nur noch Werder Bremen nicht im Fahrstuhl. Und bei denen war es auch öfters mal arg knapp.


    Hertha, Frankfurt, Hannover, Gladbach, Stuttgart, HSV... nennt mir mal ein Bundesligateam, welches die vergangenen 20 Jahre nicht im Fahrstuhl stand. Das geht einfach nicht. Deshalb muss man da Wohl oder Übel ins Risiko, was den Stadionausbau betrifft.

    "Wenn Mutlosigkeit ein Wappentier bräuchte, ich würde die Sozialdemokröten vorschlagen, die laut quaken, dann nicht springen und hinterher erklären, wie viel man durch den Verzicht auf den Sprung gewonnen habe."
    Sascha Lobo

  • Hertha, Frankfurt, Hannover, Gladbach, Stuttgart, HSV... nennt mir mal ein Bundesligateam, welches die vergangenen 20 Jahre nicht im Fahrstuhl stand. Das geht einfach nicht. Deshalb muss man da Wohl oder Übel ins Risiko, was den Stadionausbau betrifft.

    Das ist schon richtig, dass man da ins Risiko muss. Aber müssen es direkt 75.000 Zuschauer für 200 Millionen sein?

  • Augsburg zum Beispiel , oder auch Mainz.

    Die sind doch auch erst 10 Jahre erstklassig und keine 20. Zudem standen die auch oft genug auf Platz 13, 14, 15, als dass die ne ruhige Bundesligaplanung hatten.


    Und slash : Den Ausbau auf 75.000 für über (!) 200 Millionen Euro (wird eh mehr) hatte ich ja auch schon als wenig wirtschaftlich kommentiert.

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    Sascha Lobo

  • So gesehen ist das alles stimmig und fast jeder hatte mal mindestens eine Zittersaison und sicherlich ist ein größeres Fassungsvermögen irgendwann auch wirtschaftlich interessant, nur sehe ich uns einfach nicht in der Position. Vielleicht sind wir nächste Saison um diese Zeit wieder Zweitligist. Schalke, Dortmund, SAP, VW, Pillen und Bremen haben sich auf Grund Ihres Kaders auch immer retten können und ich finde da müsste man erst einmal hinkommen. Qualität in die Mannschaft was auch keine Garantie ist, aber die Wahrscheinlichkeit eines Abstiegs schon minimiert.

    Doch letztendlich bleibt immer ein Restrisiko, da bin ich bei dir.

  • Und slash : Den Ausbau auf 75.000 für über (!) 200 Millionen Euro (wird eh mehr) hatte ich ja auch schon als wenig wirtschaftlich kommentiert.

    Weiss man doch nicht! 200 Millionen halte ich sowieso für viel zu hoch gegriffen, das wurde doch nur so in den Raum geworfen. Niemand kann heute exakt kalkulieren was so ein Bau in fünf Jahren kosten wird! Für solche Summe kann man das aktuelle auch gleich Stück für Stück abreissen und neu bauen, so wie 2002 schon. Damals haben die Planer

    übrigens exakt kalkuliert und sind mit dem Etat von "nur" 117 Mio. locker hin gekommen.

    Und auch was die Wirtschaftlichkeit angeht kann man das kaum sagen. Da ja erstens frühestens in 5 Jahren begonnen würde, und zweitens der Verein mit seinen Mieten z.B. das aktuelle Stadion der Stadt schon jetzt so gut wie finanziert hat. Unabhängig von den anderen Veranstaltungen die ja auch noch dort statt finden.Das sollte dann recht langfristig zu berücksichtigen sein.

  • Die 200 Mio wurden keinesfalls "in den Raum geworfen", sondern stammen aus der zweiten Machbarkeitsstudie.

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