Peter Stöger - Ex-Cheftrainer (12.06.2013 bis 02.12.2017)

  • Man könnte in den Gesprächen direkt einen Live Stream schalten, so wie die Trainerevaluation ohnehin schon in aller Öffentlichkeit läuft derzeit.


    fc 24/7 live

  • Je länger ich darüber nachdenke, desto skeptischer bin ich gegenüber einer Stöger Verpflichtung. Der Abstieg ist jetzt 3 Jahre her. Der Anteil, den Stöger an diesem Abstieg hatte ist immer noch nicht aufgearbeitet worden. Die Spieler sind teilweise immer noch hier. Jetzt einfach wieder weiter zu machen als wäre nie etwas gewesen fühlt sich nicht richtig an, wie ich finde.

  • Ich finde schon, dass die Aufarbeitung öffentlich erfolgen sollte. Der Absturz war ja wirklich beispiellos. Von damals ist ja eigentlich nur noch Wehrle übrig. Trainerteam, Physios, Athletiktrainer sowie Präsidium und Geschäftsführer Sport sind ja nicht mehr da.


    Man sollte schon öffentlich fragen warum eine funktionierende Mannschaft im Sommer zerbrochen ist, warum so viele Spieler verletzt waren oder warum die Fitness der Spieler so miserabel war. Das sind ja alles Sachen, die ein Trainer unter anderem zu verantworten hat.

    Ich erinnere mich da an ein Interview von Horn, der damals schon durchklingen lies, dass nicht sehr viel trainiert wurde.


    Es ist ja jetzt eine andere Situation als Funkel. Bei dem liegen fast 20 Jahre zwischen seinen Amtszeiten hier. Bei Stöger sind teilweise noch die gleichen Spieler da, die von einer Saison auf die andere komplett untergegangen sind. Das alles sollte man schonmal kritisch aufarbeiten und nicht einfach nur den Reset Knopf drücken. Un da habe ich beim Duo Wehrle und Heldt schon so meine Zweifel, dass das wirklich geschehen wird.

  • Das waren halt jeweils Ausschläge am Rand der bei uns möglichen Skala. Mal nicht vergessen wir sind mit nur 49 Punkten 5. geworden, da hatten wir so richtig Schwein gehabt. Normalerweise reicht das für Platz 8 oder gar noch weniger. Union hat jetzt schon 46 und noch drei Spiele zu machen.


    Und im Jahr danach war es in der anderen Richtung das Extrem. Aber da ist eben auch viel zusammen gekommen, Murphys Law!


    Ob das dann, und vor allem jetzt noch, medial aufgearbeitet werden muß! Sonst wird ja auch immer gestöhnt daß alles so schnell in die Öffentlichkeit kommt. Zumal von den verantwortlichen sowieso keiner mehr da ist. Wehrle ist am sportlichen Versagen sicher am wenigsten Schuld gewesen.

    Das bringt doch jetzt überhaupt nichts mehr, und würde nur nach Nachtreten aussehen.


    Trotzdem weiß ich nicht ob Stöger noch mal kommen sollte, halte von sochen Rückholungen auch nicht viel. Wobei die an die ich mich erinnere (Tschik Cajkovski, Weiseweiler und Daum) druchaus erfolgreich waren. Allerdings lagen da auch wesentlich größere Zeiträume zwischen, bei Weisweiler gar über 20 Jahre.

  • Ich habe ein Problem mit dem öffentlichen Aufarbeiten - vor allem, wenn es darum geht, Schuldzuweisungen im Sinne von Verantwortlichkeit zu benennen:

    Sicherlich hat der Absturz viele Ursachen - einige davon werden auch Spieler die noch da sind und Stöger zu verantworten haben.
    Andere aber eben nicht. Da mag es dann auch wie ein Nachtreten anmuten:


    Bei den Punkten, die die betreffenden Spieler und Stöger zu verantworten haben, sind öffentliche Analyseergebnisse eventuell kontraproduktiv.
    Z.B. bei einem schlechten Start, wenn dann von manchen irgendwelche Parallelen erkannt werden wollen.


    Ich vertraue da den Beteiligten und gehe durchaus davon aus, dass auch die Absturzsaison und auch der schnelle Wechsel aufgearbeitet werden, ebenso eventuelle Dinge, die der Öffentlichkeit gar nicht bekannt sind

  • Ich war, wenn ich mich recht erinnere, damals schon dafür, den Torwart aus Düsseldorf und ein paar andere rauszuschmeißen und mit Stöger weiterzumachen, notfalls auch in der zweiten Liga. Wenn die Gründe für die damaligen Geschehnisse intern aufgearbeitet sind, könnte das klappen ohne nochmal öffentlich schmutzige Wäsche zu waschen.

    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  • Ich sehe das auch so, dass wir nicht erwarten sollen, dass sowas in die Öffentlichkeit kommt.


    Ein Hector wird sicherlich wissen, an was es lag und das darf er gerne dem aktuellen Management so mitteilen.


    Ein Hector wird aber sicherlich nicht jetzt öffentlich kommunizieren, dass z. B. die Ansprachen von Gisdol in letzter Zeit nicht mehr so bei den Spielern angekommen sind, wie noch zu Beginn seiner Ära bzw. jetzt unter Funkel.

  • Ich sehe halt die Gefahr, dass alte Konflikte wieder aufbrechen. An irgendwas wird es ja gelegen haben, dass da ein offensichtlicher Bruch zwischen Trainer und Mannschaft war. Das muss meiner Meinung nach unbedingt aufgearbeitet werden, wenn man sich wieder für Stöger entscheidet. Zumal mit Timo Horn und Jonas Hector noch zwei sehr wichtige Spieler von damals im Kader sind.

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