FC-Vorstand: Werner Spinner - Harald Schumacher - Markus Ritterbach

  • Völlig unverständlich, dass man das Fass aufmacht. Aber gut. Ich denke, wenn wir eine ordentliche Saison spielen, wird der Mitgliederrat hoffentlich zur Besinnung kommen.

    Die "Diskussionsgrundlage" der Fußballbonzen in Frankfurt ist eine Beleidigung. Unser Ziel: Fußballfans legalisieren, Maleranzüge-Verbot aufheben!


  • Werner Spinner ist ein absoluter Top Manager aus der Wirtschaft. Genau solche Personen braucht es um einen Profifussball Verein zu führen. Die Zeiten, in denen wir ehemalige Spieler und ihre Freunde im Präsidium hatten, haben uns fast in die Insolvenz geführt. Top Manager Leute müssen auch dementsprechend bezahlt werden. Die Zeit, die das Präsidium für den FC arbeitet, könnten sie auch in der freien Wirtschaft arbeiten und Vielfaches der im Raum stehenden Zahlen verdienen.

  • Hintergrundinformationen dazu


    Kurzfassung: Der FC-Mitgliederrat hatte schon 2014 für die Vorstandsvergütung 200.000 Euro freigegeben. Der FC-Vorstand hat danach beim Kölner Finanzamt nachgefragt, wie hoch denn bei einem eingetragenen und gemeinnützigen Verein die Vorstandsvergütung maximal ausfallen dürfte. Das Finanzamt Köln meinte, bis 450.000 Euro wäre vertretbar. Diese 450.000 Euro hat der Vorstand dann auch sofort verlangt - und ist beim FC-Mitgliederrat (vorerst) durchgefallen.

  • Zitat

    5. Wie setzen sich diese Summen zusammen?
    Zunächst einmal: Ob 200.000 oder 450.000 Euro – dies wäre die Gesamtsumme für alle drei Vorstandsmitglieder zusammen. Sie würde aufgeschlüsselt werden, sodass im Falle einer 200.000-Euro-Vergütung Präsident Werner Spinner beispielsweise 80.000 Euro und seine beiden Vize-Präsidenten Toni Schumacher und Markus Ritterbach je 60.000 Euro jährlich erhalten würden.


    Da ist das ganze ja noch lachhafter! Keine Ahnung was die damit bezwecken wollen. Aber 80T€ ist ja in der freien Wirtschaft für einen Topjob eine absolute Lachnummer, und ich denke die drei werden da auch gewiß 40 Stunden die Woche für den Verein unterwegs sein. Ob "nur" repräsentativ oder um wichtige Investoren rein zu holen sei da mal egal! Jedenfalls wären dann auch die 450T€ in keinsterweise eine unangemeßene Entschädigung!

  • Zitat

    Original von Bart


    Da ist das ganze ja noch lachhafter! Keine Ahnung was die damit bezwecken wollen. Aber 80T€ ist ja in der freien Wirtschaft für einen Topjob eine absolute Lachnummer, und ich denke die drei werden da auch gewiß 40 Stunden die Woche für den Verein unterwegs sein. Ob "nur" repräsentativ oder um wichtige Investoren rein zu holen sei da mal egal! Jedenfalls wären dann auch die 450T€ in keinsterweise eine unangemeßene Entschädigung!


    Das meinte ich ja. 80k wären für den Job ein Schlag ins Gesicht.

    Die "Diskussionsgrundlage" der Fußballbonzen in Frankfurt ist eine Beleidigung. Unser Ziel: Fußballfans legalisieren, Maleranzüge-Verbot aufheben!


  • Zitat

    Original von Bart
    Jedenfalls wären dann auch die 450T€ in keinsterweise eine unangemeßene Entschädigung!


    Dann dürfen sie halt nicht mehr unter dem Banner eines gemeinnützigen Vereins herumsegeln, sondern müssen einer kapitalistischen Organisation vorstehen. Den 450.000-Euro-Riegel hat schliesslich das Finanzamt Köln vorgeschoben.


    EDIT: Habe ich das falsch verstanden? 450T€ keine unangemessene Entschädigung? Doppelte Verneinung? Also DOCH angemessen?

  • Zitat

    Original von Rume
    EDIT: Habe ich das falsch verstanden? 450T€ keine unangemessene Entschädigung? Doppelte Verneinung? Also DOCH angemessen?


    Genau so! Immerhin ist das ja nicht für einen, sondern drei!
    Und kapitaöistisch ist gemäß Deiner Definition eh so gut wie alles! Ein Fussballverein in der Bundesliga zumindest auf jeden Fall!

  • Natürlich ist ein Bundesligaverein ein Kapitalkonzern. Was denn sonst?


    Kennt einer die Gründe, warum ausgerechnet der Vorstand als "gemeinnütziger Verein" agiert? Steuertricks? Subventionen? Weniger Auflagen? Irgendwas muss es ja sein, weswegen man sich vom Kapitalkonzern distanziert hält.

  • Zitat

    Original von Rume
    Natürlich ist ein Bundesligaverein ein Kapitalkonzern. Was denn sonst?


    Kennt einer die Gründe, warum ausgerechnet der Vorstand als "gemeinnütziger Verein" agiert? Steuertricks? Subventionen? Weniger Auflagen? Irgendwas muss es ja sein, weswegen man sich vom Kapitalkonzern distanziert hält.


    Ich tippe auf Paragraf 6 und 9 kölsches GG :wink:


    Was meinst du mit "ausgerechnet der Vorstand"?

    Die "Diskussionsgrundlage" der Fußballbonzen in Frankfurt ist eine Beleidigung. Unser Ziel: Fußballfans legalisieren, Maleranzüge-Verbot aufheben!


  • Zitat

    Original von Dominik
    Was meinst du mit "ausgerechnet der Vorstand"?


    Ausgerechnet diejenigen, die richtig abkassieren könnten (siehe Slashs Hinweis auf die Hemmungslosigkeit in der "freien Wirtschaft"), begeben sich freiwillig (?) unter den Knebel des gemeinnützigen Vereins.

  • Vielleicht gibt es ja doch noch Leute wie Spinner und Schumacher, die in ihrem Berufsleben richtig fett Kohle "verdient" haben, und tatsächlich einfach nicht noch mehr brauchen??
    Wenn ich dagegen z.B. denn Beckenbauer, Hoeness oder Klopp oder so viele andere sehe, die soviel Geld beisammen haben müssen, daß davon hunderte ein gutes Leben führen könnten, sich aber trotzdem mit megapeinlicher Reklame lächerlich machen, oder straffällig werden, um noch mehr zu scheffeln...
    Und nochmal, ja, ich denke für uns alle wären ein Jahresgehalt von 150T€ wahrscheinlich extrem viel Geld, für Porfifussballer und Topmanager von Weltkonzernen ist das eher nicht so viel. Genau deswegen werden sie wohl auch gut darauf verzichten können, was sie ja zumindest erstmal tun. Ich könnte das jedenfalls in dieser Situation nicht. :o: Womöglich geht es da tatsächlich erstmal auch ums Ego und die Wertschätzung? :weissnicht:

  • Zitat

    Original von Bart
    Vielleicht gibt es ja doch noch Leute wie Spinner und Schumacher, die in ihrem Berufsleben richtig fett Kohle "verdient" haben, und tatsächlich einfach nicht noch mehr brauchen??
    Wenn ich dagegen z.B. denn Beckenbauer, Hoeness oder Klopp oder so viele andere sehe, die soviel Geld beisammen haben müssen, daß davon hunderte ein gutes Leben führen könnten, sich aber trotzdem mit megapeinlicher Reklame lächerlich machen, oder straffällig werden, um noch mehr zu scheffeln...
    Und nochmal, ja, ich denke für uns alle wären ein Jahresgehalt von 150T€ wahrscheinlich extrem viel Geld, für Porfifussballer und Topmanager von Weltkonzernen ist das eher nicht so viel. Genau deswegen werden sie wohl auch gut darauf verzichten können, was sie ja zumindest erstmal tun. Ich könnte das jedenfalls in dieser Situation nicht. :o: omöglich geht es da tatsächlich erstmal auch ums Ego und die Wertschätzung? :weissnicht:


    Exakt so sieht es aus. Und wenn du beispielsweise einen erfahrenen Ingenieur in der Motorenentwicklung bei einem großen Automobilkonzern hast und ihm 35.000 Euro zahlen möchtest, dann könnte dieser von den 35.000 sicher gut überleben. Aber gleichzeitig wäre dieses Angebot auch eine Frechheit, denn woanders könnte der Ingenieur halt gut das Doppelte verdienen.

    Die "Diskussionsgrundlage" der Fußballbonzen in Frankfurt ist eine Beleidigung. Unser Ziel: Fußballfans legalisieren, Maleranzüge-Verbot aufheben!


  • Zitat

    Original von Bart
    Vielleicht gibt es ja doch noch Leute wie Spinner und Schumacher, die in ihrem Berufsleben richtig fett Kohle "verdient" haben, und tatsächlich einfach nicht noch mehr brauchen??
    Wenn ich dagegen z.B. denn Beckenbauer, Hoeness oder Klopp oder so viele andere sehe, die soviel Geld beisammen haben müssen, daß davon hunderte ein gutes Leben führen könnten, sich aber trotzdem mit megapeinlicher Reklame lächerlich machen, oder straffällig werden, um noch mehr zu scheffeln...
    Und nochmal, ja, ich denke für uns alle wären ein Jahresgehalt von 150T€ wahrscheinlich extrem viel Geld, für Porfifussballer und Topmanager von Weltkonzernen ist das eher nicht so viel. Genau deswegen werden sie wohl auch gut darauf verzichten können, was sie ja zumindest erstmal tun. Ich könnte das jedenfalls in dieser Situation nicht. :o: Womöglich geht es da tatsächlich erstmal auch ums Ego und die Wertschätzung? :weissnicht:


    Ich bin mir nicht sicher, ob die Vermögensverhältnisse der richtige Indikator dafür ist, ob eine Leistung angemessen entlohnt wird oder nicht.


    Und eine Entlohnung von durchschnittlich 150TSD im Jahr für das, was jeder der drei leistet, empfinde ich nicht als unangemessen - egal, ob die Bankkonten der drei gut gefüllt sind oder nicht.


    Und ich verstehe ehrlich gesagt auch die Zickereien des Mitgliederrates nicht. Insbesondere dann, wenn ungleich höhere Summen etwa dafür aufgewendet werden, damit ein Spieler nichts weiter tut, als seinen Vertrag zu verlängern.


    Die Frage , die sich der Mitgliederberat stellen muss, ist, was es dem FC wert ist, die Leistungen der drei in Anspruch zu nehmen

  • Zitat

    Original von Harley
    Und ich verstehe ehrlich gesagt auch die Zickereien des Mitgliederrates nicht.


    So wie ich das verstanden habe, hat das weniger mit Zickerei zu tun, sondern damit, dass 200.000 Euro bewilligt wurden und vom Vorstand plötzlich mehr als das Doppelte gefordert wird. Und darüber muss eben neu zusammengetrommelt und abgestimmt werden.

  • Es geht da eher darum, was das Finanzamt als angemessen beurteilt hat (bis 450k). Höher darf der Betrag definitiv nicht sein. Und ich finde, wenn Ergänzungsspieler alleine schon 450k verdienen, dürfen 3 Vorstandspersonen zusammen durchaus soviel kosten. Andererseits ist das schon die Hälfte der Mitgliedsbeiträge (auch wenn die ja in den Nachwuchs fließen).

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Zitat

    Original von d1g1talbath
    Es geht da eher darum, was das Finanzamt als angemessen beurteilt hat (bis 450k). Höher darf der Betrag definitiv nicht sein. Und ich finde, wenn Ergänzungsspieler alleine schon 450k verdienen, dürfen 3 Vorstandspersonen zusammen durchaus soviel kosten. Andererseits ist das schon die Hälfte der Mitgliedsbeiträge (auch wenn die ja in den Nachwuchs fließen).


    Was? Wir haben nur 900k Mitgliedsbeiträge?

    Die "Diskussionsgrundlage" der Fußballbonzen in Frankfurt ist eine Beleidigung. Unser Ziel: Fußballfans legalisieren, Maleranzüge-Verbot aufheben!


  • Zitat

    Original von Rume


    So wie ich das verstanden habe, hat das weniger mit Zickerei zu tun, sondern damit, dass 200.000 Euro bewilligt wurden und vom Vorstand plötzlich mehr als das Doppelte gefordert wird. Und darüber muss eben neu zusammengetrommelt und abgestimmt werden.


    Im Verhältnis zu der Bezeichnung "Kleinkrieg" im Geisblog ist Zickereien doch noch schmeichelnd.


    Ich habe das so verstanden, dass die Atmosphäre bei den Gesprächen nicht allzu freundlich gewesen ist

  • Zitat

    Original von Harley


    Im Verhältnis zu der Bezeichnung "Kleinkrieg" im Geisblog ist Zickereien doch noch schmeichelnd.


    Ich habe das so verstanden, dass die Atmosphäre bei den Gesprächen nicht allzu freundlich gewesen ist


    So muss das auch sein, schließlich geht es gegen das Kapital :sarkasm:

    Die "Diskussionsgrundlage" der Fußballbonzen in Frankfurt ist eine Beleidigung. Unser Ziel: Fußballfans legalisieren, Maleranzüge-Verbot aufheben!


  • Zitat

    Original von Dominik


    Was? Wir haben nur 900k Mitgliedsbeiträge?


    Huch, mal völlig verrechnet. :o:

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Zitat

    Original von Dominik


    So muss das auch sein, schließlich geht es gegen das Kapital :sarkasm:


    In einem "gemeinnützigen" Verein? :D


  • Das hab ich beim schnellen Lesen definitiv falsch eingeschätzt bzw. verstanden. Eine Entschädigung i.H.v. 450.000 € für alle 3 halte ich dennoch für gerechtfertigt.

    »Das Einzige, was uns vor der Bürokratie schützt, ist ihre Ineffizienz.« (Eugene McCarthy)

    Einmal editiert, zuletzt von simon ()