FC-Vorstand ab 2012

  • Hier mal nen Kommentar aus dem KStA zur aktuellen Lage


    Vor dem Anpfiff des Testspiels des 1. FC Köln in Bad Dürrheim fühlte sich Stefan Müller-Römer auf der Stahlrohr-Vip-Tribüne durchaus etwas alleingelassen und angeblich erneut nicht genug informiert. Das Präsidiums-Mitglied zeigte sich überrascht, dass der ebenfalls angereiste Vize-Präsident Markus Ritterbach einen Termin für die FC-Stiftung übernahm. Man spricht nicht miteinander, weil man sich nicht sonderlich mag – das ist längst kein Geheimnis mehr.

    Mitgliederversammlung am 8. September

    Der 1. FC Köln ist zwar handlungsfähig, das neue Trainerteam und die Mannschaft verbreiten in den ersten Tagen der Vorbereitung einen vielversprechenden Eindruck. Dennoch werden viele rund um den 1. FC Köln froh sein, wenn die Mitgliederversammlung am 8. September vorüber ist, für deren Atmosphäre ein ordentlicher Bundesliga-Start wichtig ist. Denn beim FC liegt derzeit vieles auf Eis. Etliche verfolgen lieber ihre eigene Agenda, Antipathien werden gepflegt. Die turnusmäßigen Vorstandssitzungen alle zwei Wochen sind bis zum September ausgesetzt, Vizepräsident Toni Schumacher ist derzeit ohnehin in Australien. Der Gemeinsame Ausschuss tagt zwar öfter, doch auch der trifft bis zur Veranstaltung in der Lanxess-Arena keine wesentlichen, weitreichenden Entscheidungen mehr. Die Zukunft der Geschäftsführer Armin Veh, der nur noch einen Vertrag bis 2020 hat, und Alexander Wehrle (2023) fällt darunter. Die Personal-Diskussionen oder – Spekulationen zuletzt um Veh und Wehrle bleiben unkommentiert – auch von Müller-Römer.


    Es ist ein Macht-Vakuum entstanden. Das designierte, neue Vorstands-Trio stellt sich zwar den Mitgliedern an Stammtischen vor, hält sich ansonsten aber öffentlich strikt zurück. Es ist ja noch nicht gewählt. Aber nicht nur Wehrle würde gerne wissen, wie sich der FC in Zukunft strategisch ausrichtet, um weiter wachsen zu können. Da prallen entgegengesetzte Interessen aufeinander. Der designierte Vorstand sieht – wie Teile der Mitgliederschaft – Zukunftsfragen wie die des Stadionausbaus, des Einstiegs eines Investors oder die des China-Engagements kritischer als zum Beispiel die Geschäftsführung.

    Der Status quo ist: Die einen wollen nicht mehr, die anderen können noch nicht. Es ist gut, wenn der 8. September vorbei ist. Dann sollte es im Interesse des ganzen Klubs mehr Klarheit statt Stillstand geben.

  • Müller Römer als Präsident und Big Mike als Manager und nichts kann uns mehr passieren. Ultra high Energy!

  • Wie gut, dass die bei uns nicht beim letzten mal auf so was gekommen sind

    Mitgliederversammlung beim VFB

    Die StZ fordert jetzt den Rücktritt von Dietrich.


    Edit: da war ich zu langsam, gestern noch die Forderung.


    Da wird es noch richtig krachen. Der Daimler-Vorstand hat noch richtig mobil gemacht, damit die Daimler-Mitarbeiter unter den Mitgliedern für Dietrich stimmen.

    Die "Diskussionsgrundlage" der Fußballbonzen in Frankfurt ist eine Beleidigung. Unser Ziel: Fußballfans legalisieren, Maleranzüge-Verbot aufheben!


  • Wenn Toni Schumacher nach seinem Buddy Frank Lußem jetzt auf Koelnsport zurückgreifen muss ist wohl endgültig Hopfen und Malz bei ihm verloren gegangen. Wobei man jetzt noch nicht mal weiß ob dieser geistige Erguss von Peter Stroß oder Fred Wipperfürth stammt. Der eine wird über dem Artikel, der andere unter dem Artikel als Autor genannt.


    Stellt der Autor (wer auch immer er sein mag) eigentlich auch in Frage, dass ein paar 100 Bundestagsabgeordnete darüber bestimmen, wer Kanzler werden darf? Oder ist das etwa auch undemokratisch?

  • Ich finde den Artikel daneben, weil er viel zu überzogen ist und damit Diskussionen über einzelne Punkte abwürgt, weil er zu sehr polarisiert. Das ist schade, denn über einige Punkte könnte man wirklich nachdenken. Allerdings losgelöst von der jetzigen Situation.

  • Einfach ultraschlecht geschrieben. Niemals war unsere Satzung demokratischer als heute. Die Mitgliederversammlung bietet jedem Mitglied so viel Möglichkeiten im Verein mitwirken zu können wie noch nie zuvor. Die Zeiten in denen Kollegen wie Overath und Glowacz durchgewunken wurden sind vorbei. Das mag den sogenannten "Altinternationalen" zwar mächtig auf den Sack gehen, aber heute sind nun mal andere Sachen gefragt, als vor 20 Jahren mal eine erfolgreiche Saison im Uefa Cup gespielt zu haben. Ist vielleicht für manche bitter, aber ein weiterer Schritt in Richtung professionell aufgestelltem Fußballverein.

  • Ist vielleicht für manche bitter, aber ein weiterer Schritt in Richtung professionell aufgestelltem Fußballverein.

    Wenn Du das speziell auf den Begriff „Verein“ beziehst mag das sein. Aber leider sind die erfolgreichen Teams Teil anderer Konstrukte, die aber mal so gar nicht demokratisch geführt werden. :roll:

    Zu viel Demokratie ist oft leider nicht das beste für eine Gesellschaft. Es braucht meistens Experten die den Weg vor geben. Und auch die wissenschaftliche These der Schwarmintelligenz führt hier i.d.R. auch nicht zum Erfolg.

  • Was wäre denn dein Vorschlag? Weitermachen wie bisher und hoffen, dass irgendwann mal jemand fähiges kommt?

  • Wissen die Mehrzahl der Mitglieder denn ob einer fähig ist? Ich jedenfalls kann das vorher nicht beurteilen. Das sollte doch das Führungspersonal besser einschätzen können. Von mir aus auch nach Empfehlung externer Fachleute, nach Auswahlverfahren. Und genau deswegen habe ich als Mitglied auch gar kein Interesse mich großartig damit zu beschäftigen. Stehe ich auch nicht alleine mit.

    In jeder Firma, auch AGs, entscheiden so etwas auch nicht die Mitarbeiter oder Aktionäre.


    Millionen Briten z.B. hielten einen Brexit übrigens auch für einen Spitzenplan! :o:


    Also, will damit nur sagen, das ist keinerlei Garantie dass es dann besser laufen wird!

    Ich glaube wir sind in der Hinsicht schon ziemlich extrem, im Vergleich zu den anderen Clubs, daher gehört das für mich auch unter die Kategorie „Spürbar anders“