FC-Vorstand ab 2012

  • Bosach sagte doch, er will nur im Falle antreten, dass der MG ihn vorschlägt, weil er keinen Bock auf eine echte Wahl mit mehreren Kandidaten hat. Ergo, er will sich nur abnicken lassen, aber keine Wahl.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Das Vorschlagsrecht des MR Rates halte ich für angebracht, weil man davon ausgehen dass, dass dort kompetente Leute sich eingehend Gedanken gemacht haben, was sie im Sinne der Mitglieder für ein geeignetes Trio halten.


    Dass Problem, dass eine weitere Kandidatur durch Mitgliederstimmen sammeln sowas wie ein Duell zwischen beiden Lagern bewirkt, ist wohl der aktuellen Lage und der aufgeheizten Stimmung geschuldet.


    Ich bin dankbar für die Auswahl durch den MItgliederrat, was ja nicht bedeutet, dass ich dem Vorschlag zwingend folgen muss


    edit. Was mag wohl passieren, wenn es kein weiteres Team gibt, und der Vorschlag wird auf der JHV abgelehnt?

  • Ja, ich denke auch, dass das Vorschlagsrecht des MG gut ist. Aber zu sagen, dass eine Zusatzkandidatur Mist ist, weil sich der Kindergarten weiter hochschaukelt, ist doch auch Quatsch.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

    Einmal editiert, zuletzt von d1g1talbath ()

  • Das unschlagbare Argument gegen Bosbach, völlig unabhängig von Kandidat, politischer Einstellung und Beruf, ist doch, dass er mit Schumacher und Ritterbach antreten würde. Da ist die Diskussion doch direkt beendet.

  • Das unschlagbare Argument gegen Bosbach, völlig unabhängig von Kandidat, politischer Einstellung und Beruf, ist doch, dass er mit Schumacher und Ritterbach antreten würde. Da ist die Diskussion doch direkt beendet.

    Das ist allerdings nicht wegzudiskutieren.


    Was den Gegenkandidaten angeht, kann ich Bosbach aber ein bißchen verstehen. Er hat eine lange politische Karriere mit allen Ränkespielen und Intrigen hinter sich, das braucht der nicht mehr. Er denkt sich vermutlich, okay, wenn mich alle wollen, mache ich es. Wenn die Lager gespalten sind, Stimmen organisiert werden müssen u.s.w., hat er keine Lust dazu.

    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  • Wir sind allerdings auch nicht in Nordkorea. Bei einer „Wahl“ sollte man ja auch schon zwischen zwei Kandidaten entscheiden dürfen.

  • 100 % d'accord. Aber es muß ja keiner kandidieren, der keine Lust dazu hat, sich dem zu stellen.

    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  • Das unschlagbare Argument gegen Bosbach, völlig unabhängig von Kandidat, politischer Einstellung und Beruf, ist doch, dass er mit Schumacher und Ritterbach antreten würde. Da ist die Diskussion doch direkt beendet.

    Das ist allerdings nicht wegzudiskutieren.


    Was den Gegenkandidaten angeht, kann ich Bosbach aber ein bißchen verstehen. Er hat eine lange politische Karriere mit allen Ränkespielen und Intrigen hinter sich, das braucht der nicht mehr. Er denkt sich vermutlich, okay, wenn mich alle wollen, mache ich es. Wenn die Lager gespalten sind, Stimmen organisiert werden müssen u.s.w., hat er keine Lust dazu.

    Jepp, scheint echt für die Aufgabe zu brennen.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Ich denke, keiner will es "unbedingt" machen, jeder hat sein Vorstellungen, die mit bestimmten Dingen oder Personen nicht kompatibel sind.


    @ Slash


    Wenn man die Spruchbänder im Stadion sieht, scheinen nicht alle die Diskussion als beendet anzusehen. Mitunter scheint es mir eher so, dass der Name Bosbach nur ins Spiel gekommen ist, weil man einen dritten Mann braucht. So ne Art Präsidenten-Schach

  • KStA


    Zitat

    Präsident im neuen Trio soll Werner Wolf werden, der ehemalige Chef der Bitburger Brauereigruppe. Wolf, Jahrgang 1956, führte den 1. FC Köln nach Wolfgang Overaths Abschied bereits im Jahr 2011 übergangsweise. Die weiteren Kandidaten sind Jürgen Sieger (66) und Eckhard Sauren (47).

    Sieger, promovierter Jurist, hat bereits Gremienerfahrung beim 1. FC Köln: Der renommierte Unternehmensrechtler war von 2013 an Vorsitzender des Aufsichtsrats, ehe er im April 2016 von FC-Vorstand und Geschäftsführung abberufen wurde. Sauren ist Fondsmanager mit 30 Mitarbeitern in Köln, er verwaltet rund 2,5 Milliarden Euro in Dachfonds. Außerdem ist Sauren Inhaber eines Pferderennstalls und seit 2010 Präsident des Kölner Renn-Verein. Im Jahr 2014 wurde er in den Beirat des 1. FC Köln berufen.


    Am Dienstag wird der Verein die Kandidaten auf einer Pressekonferenz präsentieren.

  • Wie erwartet, hört sich eigentlich alles recht überzeugend an.

    Ich bin gespannt, was die zu sagen haben, wenn sie sich vorstellen und konkrete Fragen beantworten. Aber stand jetzt bin ich zufrieden mit dem Vorschlag.

    Einzig die Tatsache, dass das alles schon sehr frühzeitig in die Öffentlichkeit gelangte, bereitet mir ein wenig Bauchgrummeln

  • Zitat

    Wolfgang Bosbach zieht seine Konsequenzen aus der Entscheidung des Mitgliederrats des 1. FC Köln, ein anderes Vorstandsteam um Werner Wolf für die Wahl am 8. September zu nominieren. Bosbach steht für eine Gegenkandidatur definitiv nicht zur Verfügung, dies erklärte der populäre CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Montag.


    Bin spürbar erleichtert :hurra:

  • Zitat

    Das Team hat bereits bekundet, sich zusätzliche Beratungskompetenz an Bord holen zu wollen. Dies gilt vor allem für den Bereich des Sports in Form eines auf Vorstandsebene angesiedelten Kompetenzteams Sport. Carsten Wettich: „Gerade angesichts der rasanten Entwicklung des Fußballs in den vergangenen Jahren ist es wichtig, sich hier zeitgemäße Kompetenz zu sichern, um die sportlichen Strukturen zu prüfen und z.B. in Zusammenarbeit mit der Sporthochschule weiterentwickeln zu können. Wir begrüßen daher den Plan des Teams, sich in sportlicher Hinsicht von ausgewählten Fachleuten mit FC-DNA beraten zu lassen.“


    Dieser Punkt gefällt mir gut. Denn wir haben aus Overath und Schumacher leidvoll gelernt, dass ein ehemaliger Spitzenfussballer noch lange keinen guten Präsidenten ausmacht. Der Fußball der 60er, 70er und 80er Jahre hat nichts mehr mit dem Fußball von heute zu tun. Von daher macht es Sinn sich eher mit der SpoHo zu beschäftigen, als diese dummschwätzenden Altinternationalen um Stephan Engels irgendwie einzubinden.

  • Meinungsbildender Rotz


    BILD: Herr Bosbach, sind Sie enttäuscht über die Wahl des Mitgliederrates?


    Bosbach: „Eigentlich nicht, denn die Herren der Findungskommission haben mir in beiden Gesprächen mit erfrischender Offenheit zu verstehen gegeben, dass Schumacher, Ritterbach und Bosbach nicht ihre Favoriten wären. Und das ist eine sehr zurückhaltende Formulierung. Mit anderen Worten: Mit dieser Entscheidung musste ich rechnen.“


    BILD: Ist es eigentlich demokratisch, wenn elf Leute aus dem Mitgliederrat für 106 000 Mitglieder bei der Kandidatensuche entscheiden?


    Bosbach: „Gute Frage.


    BILD: Im vorgeschlagenen Vorstand fehlt mit den Unternehmern Werner Wolf und Eckhard Sauren, sowie dem Anwalt Jürgen Sieger sportliche Kompetenz. Ist das ein Risiko?


    Bosbach: „Noch eine gute Frage.

  • Das Interview mit Bosbach, der übrigens eine für einen Bundestagsabgeordneten überraschende Einstellung zum repräsentativen Mandat hat, ist Teil der BILD-Kampagne, um ihren Informanten Toni Schumacher an der Quelle zu halten.


    So richtig perfide wird es hier. Aus dem Interview zitiere ich nichts, sonst muss Rume hinterher den Forenserver desinfizieren.

  • Pressekonferenz des Mitgliederrats

    "Wenn Mutlosigkeit ein Wappentier bräuchte, ich würde die Sozialdemokröten vorschlagen, die laut quaken, dann nicht springen und hinterher erklären, wie viel man durch den Verzicht auf den Sprung gewonnen habe."
    Sascha Lobo