FC-Vorstand ab 2012

  • Ich kann die Sache mit Rutemöller nicht verstehen. Der Mann ist 74 Jahre alt. Natürlich kennt er sich im Fußball aus, aber wirklich zukunftsorientiert ist das nicht

    Jo, ne Ablöse wirds wohl eher nicht geben. :zahnluecke:

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Aber er saß schon mal auf der Bank und weiß wie sich die Spieler fühlen wenn sie verletzt sind oder mal ein Spiel verloren haben. :zahnluecke:

  • Wenn wer nicht dement ist ist es doch drissegal wie alt er ist!


    Keine Ahnung warum hier jede Personslentscheidung ohne das geringste Hintergrundwissen schlecht gemacht wird?!


    Bin mal gespannt was jetzt so kommt, wo Spinner, Anfang, Schumacher usw. weg sind.

    Ach ja Veh, Czichos und Drexler sind ja noch da! :zahnluecke:

  • Im Stadt-Anzeiger heute sagte er, dass er kein Mann für das Transfer Geschäft sei. Er käme aus dem Trainerbereich und der Aus- und Fortbildung.


    Und ich glaube da ist er auch der richtige.

  • Wenn wer nicht dement ist ist es doch drissegal wie alt er ist!

    Grundsätzlich richtig. Auffällig ist einfach nur, dass die Unterstützer vom TS ihn wohl noch auf dem Platz haben spielen sehen.

    Und anders als mit einer komplett verzerrten Wahrnehmung und/oder geistiger Verwirrung kann ich diese Treue nicht begründen.

    Sachliche Argumente gibt es dafür jedenfalls nicht.


    Zitat

    Keine Ahnung warum hier jede Personslentscheidung ohne das geringste Hintergrundwissen schlecht gemacht wird?!

    Siehe oben, dann sollen TS und MR doch mal Fakten schaffen. Sollte doch dann kein Problem sein, wenn Sie betrogen wurden und eigentlich doch großartige Arbeit geleistet haben.

    Was haben wir bekommen? "Ich habe ein komisches Gefühl, wie das hier gelaufen ist". Und: "Schaut genau hin was die machen, nicht was sie sagen". Beide haben bis zum Schluss doch teilweise gar nicht verstanden, wofür sie kritisiert wurden. Weil sie offensichtlich lieber Fanclubs besuchen, die ihnen den Hintern pudern. Und wenn es Gegenwind gab, waren es direkt Ultrachaoten.


    Mein Hintergrundwissen reicht jedenfalls dazu aus, TS und MR nicht in diesem Verein, zumindest nicht in einer offiziellen Funktion, sehen zu wollen. Manche, für mich, negativen Sachverhalte wiegen andere potentiell positive einfach nicht auf. Ich habe mir angesehen, was TS und MR machen. Und ich habe genug gesehen.


    Zitat

    Bin mal gespannt was jetzt so kommt, wo Spinner, Anfang, Schumacher usw. weg sind.

    Ach ja Veh, Czichos und Drexler sind ja noch da! :zahnluecke:

    Ich weiß gar nicht wo dein Problem ist: Wenn einem Dinge nicht gefallen, kritisiert man diese halt. Mal mehr, mal weniger launig. Das hängt auch immer von den Personen ab. Wenn Veh andere als Vollamatuere bezeichnet, darf er sich auch nicht wundern, wenn man in gleicher Härte antwortet. Gleiches gilt für Czichos, der sich ja offensichtlich für ziemlich geil hält. Oder wenn ein 19jähiger einen Stammplatz in der ersten Mannschaft fordert, aber bei seinem ersten Einsatz völlig blass blieb. Die Geschichten denkt sich doch keiner aus, das sind doch belegte Fakten.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Im Stadt-Anzeiger heute sagte er, dass er kein Mann für das Transfer Geschäft sei. Er käme aus dem Trainerbereich und der Aus- und Fortbildung.


    Und ich glaube da ist er auch der richtige.

    Ja, so sehe ich das auch. Seine Erfahrung, sein Kontakte werden können weiterhelfen, dass er kein Mann für die erste reihe ist und der sich da auch gerne sieht, sollte doch jedem klar sein, der sich mit seinem Lebenslauf beschäftigt hat.


    Ob sein Alter mal nen Handicap wird. weiß ich nicht. Allerdings wird sein Wirken hier wohl keine Dekaden andauern:D

  • Ich weiss nicht so richtig, was ich von der Umstrukturierung halten soll.

    Einerseits ist es durchaus nachvollziehbar, dass bei einem Vorstandswechsel da Stühle rücken angesagt ist, aber ob das jetzt besser ist als vorher kann ich nicht beurteilen

  • Die Umstrukturierung erfolgt ja nicht aus dem Selbstzweck Stühle zu rücken. Es wurde ja, unter anderem von Armin Veh, bemängelt, dass im Verein einfach zu viele Leute mitreden können. Wenn ich lese, dass da über 20 Leute in einem Beirat saßen, frage ich mich auch, was die zu einem konstruktiven Dialog beisteuern können.


    So sind die Zuständigkeiten doch eindeutiger. Die Mitgliederversammlung wählt den Mitgliederrat, der schlägt das Präsidium vor, das Präsidium kontrolliert die Geschäftsführung und die Entscheidungen werden im gemeinsamen Ausschuss getroffen. Da der Aufsichtsrat die Geschäftsführung kontrollieren soll, macht es doch Sinn, dass das Präsidium diese Position einnimmt.

  • Ich saß heute mittag im Club Astoria am Tisch direkt vor Markus Ritterbach. Ich hätte ihm eigentlich gerne gesagt, dass ich froh bin, dass er nichts beim FC zu sagen hat. Da meine Schwester heute aber geheiratet hat, hat mich mein Schwager drum gebeten, das bitte erst nach dem Essen zu tun. :D

  • Zwei Monate nach der Mitgliederversammlung ein erstes Fazit:


    1. Der Aufsichtsrat, der die 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA kontrolliert, wurde verkleinert.

    Vorsitzender ist ein gewisser Jörn Stobbe. Dazu kommen die drei Mitglieder des Vorstands.


    2. Die Demission des Geschäftsführer Sport, Armin Veh, wurde professionell abgewickelt.

    Aehlig übernimmt kommissarisch.


    3. Beierlorzer wurde entlassen, weil 7 Punkte aus 11 Spieltagen nicht ausreichend sind.

    Pawlak & Schmid, die den Kader kennen, übernehmen kommissarisch.


    Das sind alles vernünftige Entscheidungen.

  • Letzteres hätte man allerdings sicher auch eine Woche vorher durchziehen können. Warum man da noch abwartet, hat sich mir nicht erschlossen.

    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  • Letzteres hätte man allerdings sicher auch eine Woche vorher durchziehen können. Warum man da noch abwartet, hat sich mir nicht erschlossen.

    Generell finde ich es recht abwegig eine Grundsatzentscheidung aufgrund eines Spiels zu treffen. Man stelle sich vor, der FC hätte gewonnen. Und dann wäre er plötzlich weiterhin Trainer. Wegen eines Spiels. Man muss doch das Gesamtgebilde und alle Spiele sehen.


    Man muss den Trainer entlassen, wenn man der Meinung ist, dass er die Mannschaft nicht zum Erfolg führen kann. Interessant fand ich seine Aussage, dass man die Mannschaft in der Halbzeit auf die taktischen Änderungen eingestellt habe, die Mannschaft sich aber leider nicht schnell genug drauf eingestellt hat. Mach einer möchte ihm unterstellen, dass er nur die Schuld weitergeben will. Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass die Mannschaft es nicht geschissen bekommt. Oder er kann die Inhalte nicht vermitteln. Da wäre er nicht der erste Lehrer...

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Ich sehe da keine Grundsatzentscheidung auf Basis eines Spiels. Entweder betrachtet man die gesamte bisherige Saison, dann besteht kein Grund, aus nur einem Spiel mehr zu einer anderen Entscheidung zu kommen und man hätte die Reißleine ziehen können. Oder man sagt, wir schauen uns das Spiel gegen Hoffenheim an. Das fand ich ehrlich gesagt ermutigend. Dann hätte man ihn doch weitermachen lassen können.


    Aber so? Für mich nicht nachvollziehbar.

    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  • Ich sehe da keine Grundsatzentscheidung auf Basis eines Spiels. Entweder betrachtet man die gesamte bisherige Saison, dann besteht kein Grund, aus nur einem Spiel mehr zu einer anderen Entscheidung zu kommen und man hätte die Reißleine ziehen können. Oder man sagt, wir schauen uns das Spiel gegen Hoffenheim an. Das fand ich ehrlich gesagt ermutigend. Dann hätte man ihn doch weitermachen lassen können.


    Aber so? Für mich nicht nachvollziehbar.

    Aber genau das meine ich doch. Beierlorzer jetzt zu entlassen ist doch nicht plausibel. Das hätte man auch ruhig vor Hoffenheim machen können. So hatte man jetzt ein Spiel, dass so immer mal passieren kann, aber nix mit Leistungsverweigerung zu tun hatte. Es war ja noch eines der besseren.


    Mit Punkten gegen Hoffenheim und RB rechnet doch niemand. Dann hätte man Beierlorzer auch nach der Gruselwoche entlassen können und ein neuer hätte mehr Zeit gehabt. Klar kommunizieren, dass man jetzt was neues macht, gegen 1899 und RB wirds richtig schwer, aber bis Augsburg will man etwas entwickeln.


    Aber selbst in den offiziellen Statements heißt es ja, man entlässt ihn nur wegen der Punkteausbeute. Das ist doch Mumpitz.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Aber genau das meine ich doch. Beierlorzer jetzt zu entlassen ist doch nicht plausibel. Das hätte man auch ruhig vor Hoffenheim machen können. (...)


    Dann hätte man Beierlorzer auch nach der Gruselwoche entlassen können (...)


    Aber selbst in den offiziellen Statements heißt es ja, man entlässt ihn nur wegen der Punkteausbeute. Das ist doch Mumpitz.

    Wir sind einer Meinung, haben anscheinend nur aneinander vorbei geredet.

    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  • https://www.express.de/sport/f…he-und-die-krise-33471836


    Zitat

    Wer meint, so ein großer Klub sei nur regierbar, wenn ein starker Mann alles entscheidet, der hat keine Ahnung. Die Erfahrung und alle wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen: Es ist weitaus besser, mehrere Entscheidungsträger zu haben und im Team zu entscheiden. Wir sind nicht umsonst drei Vorstände. Dazu muss man, bevor es an die Arbeit geht, die Spielregeln vereinbaren. Auch für Krisen. Ich habe keine Probleme mit den Gremien. Es ist alles klar in der Satzung festgeschrieben und muss nur so gelebt werden. Zusammenhalt, Bescheidenheit und Bodenhaftung müssen wieder Teil der DNA des FC werden. Compliance ist dabei ebenfalls ein wichtiges Feld. Jeder muss sich an die Regeln halten.