Thema: Videobeweis

  • Zitat

    Original von Micha
    DIe Elfer-Situation für Freiburch ist komplett an mir vorbei gegangen...


    Die Elfersituation für Köln auch? :wink:


  • Das war ja sowas von klar! :evil: Erst wenn es die Bayern erwischt muß die FIFA natürlich handeln. Das geht ja mal garnicht, daß Hoeness Treter benachteiligt werden! :roll: Eigentlich schade daß sie trotzdem gewonnen haben. Aber gegen die Pillen geht nichts anderes! :o:
    Im übrigen waren die zwei Tore von Bremen auch in der mehrmaligen Wiederholung nicht einwandfrei erkennbar! :roll:

  • Zitat

    Original von Bart


    Das war ja sowas von klar! :evil: Erst wenn es die Bayern erwischt muß die FIFA natürlich handeln. Das geht ja mal garnicht, daß Hoeness Treter benachteiligt werden! :roll: Eigentlich schade daß sie trotzdem gewonnen haben. Aber gegen die Pillen geht nichts anderes! :o:
    Im übrigen waren die zwei Tore von Bremen auch in der mehrmaligen Wiederholung nicht einwandfrei erkennbar! :roll:


    Der Ehrentreffer von Bielefeld war ebenfalls ein Witz.
    Wie stellen die sich das vor?
    Spielwiederholung? Nachträglich ein Tor gutschreiben?


    Weird... :roll:

  • Der Videoschiedsrichter kommt 2017/18
    Der Videoschiedsrichter darf lediglich in vier Situationen eingreifen, die nach den neuen Regeln als „spielentscheidend“ gelten.


    Tore
    Elfmeter
    Platzverweise
    Spielerverwechslungen


    Fällt ein Tor, wird die Frage geklärt, ob der Treffer regulär erzielt wurde oder nicht. Auch, wenn es während des Spielzugs unmittelbar vor dem erzielten Tor einen Regelverstoß gab, der dieses Tor erst ermöglichte, kann der VAR eingreifen. Bei der Bewertung von Strafstößen wird analysiert, ob die Entscheidung korrekt war. Bei Platzverweisen wird künftig ausschließlich (!) in Fällen von Roten Karten (grobes Foulspiel, Tätlichkeiten, unsportliches Verhalten) anhand der Videobilder analysiert. Gelb-Rote Karten werden dagegen nicht bewertet, da diese eine Folge zweier Gelber Karten sind und Gelbe Karten für sich genommen nicht zu den „spielentscheidenden Situationen“ zählen. Zu Spielerverwechslungen zählen u.a. Rudelbildungen, in denen unübersichtliche Situationen herrschen und klar identifiziert werden muss, wer zu bestrafen ist.


    Das Prüfen der „spielentscheidenden Situationen“ dauert in der Regel unter zehn Sekunden bis maximal 40 Sekunden. Die Grenze von 40 Sekunden soll eine Kontrolle nicht überschreiten. Denn wenn nach dieser Zeit noch immer nicht einwandfrei anhand der Bilder zu erkennen wäre, wie die Entscheidung hätte ausfallen sollen, wäre es keine „klare“ Situation, in die der VAR eingreifen dürfte.


    Der Video-Assistent wird nicht im Stadion sitzen. Der DFB hat eine Zentrale aller Video-Assistenten in Köln eingerichtet, wo die VARs zusammen mit einem „Operator“, einem Videotechnik-Spezialisten, in speziell ausgestattete Kabinen arbeiten werden. Um Betrug auszuschließen, werden alle Kabinen video- und audioüberwacht sein. Die Kommunikation zwischen VAR und Schiedsrichter im Stadion auf dem Rasen wird über eine gesicherte Telefonleitung funktionieren.


    Weder Trainer noch Spieler werden die Möglichkeit bekommen, den Videobeweis anzufordern.


    Welche Fragen sind noch offen?


    Beispielsweise ist noch nicht klar, wann ein Spielzug beginnt, der zu einem Tor führt und ab wann dieser rückwirkend als ungültig erklärt werden kann, wenn auf dem Weg zur Torerzielung ein Regelverstoß begangen wurde. Auch die Frage, ab wann eine Abseits-Entscheidung „in unmittelbarer Tornähe“ stattfindet, ist noch nicht final definiert.

    "Wenn Mutlosigkeit ein Wappentier bräuchte, ich würde die Sozialdemokröten vorschlagen, die laut quaken, dann nicht springen und hinterher erklären, wie viel man durch den Verzicht auf den Sprung gewonnen habe."
    Sascha Lobo

  • Endlich!!!


    Sehr sinnvolle Änderung, auch so, wie es dann geplant ist. Der Gleissblog schreibt, dass ca. 75% aller (spielentscheidenden) Fehletscheidungen dann ausgemerzt werden. Wer kann da was gegen haben? (Ausser den Bayern vielleicht)


    Leute wie Völler oder Reuter können sich dann auch nicht mehr aufführen wie die Asis, obwohl gerade im Fall von Völler dann der Entertainment-Faktor natürlich ein wenig sinkt, aber das muss man wohl in Kauf nehmen.


    Tendenziöses Pfeifen von Schiris wird damit nicht verhindert, aber das ist wohl alles in allem auch nicht wünschenswert. Ich begrüsse die Entscheidung ohne Wenn und Aber!

  • Zitat

    Original von slash
    Ich hoffe das wird auch die Schauspielerei unter den Spielern etwas eindämmen.


    Schwalben wird es hoffentlich weniger geben, aber Rumheulen und Rumwälzen wird dadurch leider nicht unterbunden. .

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Krass, ich konnte mich gar nicht mehr dran erinnern, dass ich mich vor 10 Jahren an dieser Stelle für den Videobeweis eingesetzt habe! Mea culpa!


    Jetzt, wo er da ist, bin ich immer weniger ein Fan von der Sache! Früher konnte man sich bei krassen Fehlentscheidungen ja noch einreden, dass der Schiri das Ganze einfach nicht richtig gesehen hat, und ihm die Brille hinhalten, aber heute? Die Fehlentscheidungen scheinen mir nicht weniger geworden zu sein - trotz der Möglichkeit der Neubewertung durch einen Videoschiedsrichter. Und da Blindheit als Entschuldigungsgrund jetzt ausscheidet, kann man eigentlich nur noch völliges Unvermögen oder gar Absicht unterstellen! Das regt einen doch nur noch mehr auf! :kotz:


    Aber vielleicht ist auch nur die Art und Weise der Anwendung vollkommener Driss!
    Jeder Trainer sollte 3 Reklamationen pro Spiel oder pro Halbzeit haben. Und dann gucken sich halt der Schiedsrichter und die beiden Trainer das Video im Stadion an. Dann kann man auch ganz klar aufzeigen, was der Schiedsrichter übersehen hat. So, wie es jetzt ist, ist jedenfalls Mist!

  • Zitat

    Original von slash
    Anstatt sich über den Videobeweis auszuheulen sollte man sich lieber mal an die eigene Nase packen und vernünftig spielen. Ich kann dieses Rumgeheule nach Schiedsrichterentscheidungen nicht mehr hören. Freiburg wurde ein klarer Elfer nicht gegeben und uns ein Tor nicht. Ich glaube für dieses Spiel sind wir quitt was Schirientscheidungen angeht. Schiedsrichter gewinnen in den seltenstens Fällen Spiele, den Großteil sollte doch lieber die Mannschaft tun!


    :D

    Die "Diskussionsgrundlage" der Fußballbonzen in Frankfurt ist eine Beleidigung. Unser Ziel: Fußballfans legalisieren, Maleranzüge-Verbot aufheben!


  • Zitat

    Schiedsrichter gewinnen in den seltenstens Fällen Spiele, den Großteil sollte doch lieber die Mannschaft tun!



    Das ist zwar grundsätzlich richtig, trotzdem haben Schiedsrichter unbestreitbar Einfluss auf das Spiel. Und bei schlechten Schiedsrichtern kann dieser Einfluss auch schonmal die Leistung einer Mannschaft überschatten bzw. die Nichtleistung verstärken und damit auch das Ergebnis beeinflussen.


    Mir geht es aber ganz bewusst nicht um das heutige Spiel oder das Spiel in Dortmund oder überhaupt um den FC, sondern um die Erfahrungen mit dem Videobeweis an sich! Und der ist - nach nunmehr immerhin fünf Spieltagen in der Bundesliga sowie Confed Cup und Supercup - ziemlich enttäuschend!


    Außerdem ging es mir um das Gefühl, das nach Fehlentscheidungen bleibt. Und auch das finde ich mit Videobeweis aus den von mir beschriebenen Gründen deutlich schwerer zu ertragen als ohne!


    Ich selbst muss übrigens auch regelmäßig Entscheidungen treffen, die den beteiligten Personen nicht schmecken und sie belasten. Aber ich bin zumindest bemüht, meine Entscheidungen transparent und nachvollziehbar zu machen. Durch den Videobeweis ist die Nachvollziehbarkeit jedoch aus meiner Sicht eher gesunken, weil eben der Faktor "Hab ich nicht (deutlich genug) gesehen" in den entsprechenden Fällen nicht mehr greift.

  • Das Problem ist halt, wie uneinheitlich es gehandhabt wird. Gegen Dortmund wird eine Kann-Entscheidung revidiert, obwohl der Schiri gepfiffen hat; in anderen Spielen wird so ziemlich jeder Elfer per Videoschiri überprüft, zumindest gefühlt; und dann kriegen wir in unserer Situation so ein Ding gegen uns gepfifften. Es stimmt schon, wenn die Trainer drei Situationen pro Spiel überprüfen lassen könnten, würde das mehr bringen. Obwohl man sich dann aufregen würde, warum der blinde Schiri einen dazu nötigt, eine Situation überprüfen zu lassen.

  • Was macht der Videofritze eigentlich, wenn der Schiri nicht nachfragt, Holt sich noch nen Bier aus dem Kühlschrank und macht den Amarell beim Praktikanten?


    Gestern ab es 3 klare Elfmetersituationen, in allen lag der Schiedsrichter falsch und in allen drei macht der Stark vor der Glotze nichts.

  • Vielleicht ist es - jedenfalls Samstags um 15:30 Uhr - zuviel verlangt, dass der Videoschiedsrichter von sich aus aktiv wird: Immerhin muss der 5-6 Spiele parallel beurteilen. Da ist dann eher Brych zu kritisieren, dass er nicht um Entscheidungshilfe bittet bzw. sich beim Elfmeter selbst ein Bild macht. In andern Ländern, in denen es auch den Videobeweis gibt, sitzt jeweils ein Videoschiedsrichter im Stadion. Das hat nicht nur den Vorteil, dass es technisch weniger aufwendig ist, sondern auch, dass er nur ein Spiel sehen muss. Aber vielleicht ist das ja vom DFB auch nicht gewollt: Ich bin gespannt ob irgendwann die weitere Zersplitterung des Spieltags auch damit begründet wird, dass sich der Videoschiedsrichter dann besser auf einzelne Spiele konzentrieren kann...

  • Seitdem der Videobeweis in der Bundesliga praktiziert wird, hat es für den 1.FC Köln eine Vielzahl fehlerhafter Entscheidungen
    zu Ungunsten des 1.FC Köln gegeben die sich im nachhinein als eindeutig falsch erwiesen haben.
    Tragischer Weise wird die Mannschaft dadurch dieses Jahr absteigen.
    Ich frage mich mittlerweile, ob der DFB nur noch Vollpfosten auf dem Platz und in der Videozentrale einsetzen.
    Da diese groben und unverständlichen Fehler zu ernormen wirtschaftlichen Konsequenzen (Abstieg) führen wird.
    Es sollte der DFB im Falle eines Abstieges in Regress genommen werden, da Er für die dilettantische Abwicklung des Videobeweises verantwortlich ist.

  • Zitat

    Original von cologne55
    Vielleicht ist es - jedenfalls Samstags um 15:30 Uhr - zuviel verlangt, dass der Videoschiedsrichter von sich aus aktiv wird: Immerhin muss der 5-6 Spiele parallel beurteilen. Da ist dann eher Brych zu kritisieren, dass er nicht um Entscheidungshilfe bittet bzw. sich beim Elfmeter selbst ein Bild macht. In andern Ländern, in denen es auch den Videobeweis gibt, sitzt jeweils ein Videoschiedsrichter im Stadion. Das hat nicht nur den Vorteil, dass es technisch weniger aufwendig ist, sondern auch, dass er nur ein Spiel sehen muss. Aber vielleicht ist das ja vom DFB auch nicht gewollt: Ich bin gespannt ob irgendwann die weitere Zersplitterung des Spieltags auch damit begründet wird, dass sich der Videoschiedsrichter dann besser auf einzelne Spiele konzentrieren kann...


    Ich war eigentlich bisher davon ausgegangen, dass jedes Spiel von einem eigenen Video-Assistenten verfolgt wird? Alles andere würde auch meiner Meinung nach keinen Sinn ergeben.

  • Zitat

    Original von kicker.de


    Entscheidung durch Videobeweis


    Das Tor zählt nicht! Bei Schipplocks Hakentrick steht Kostic mindestens zwei Meter im Abseits. Gutes Eingreifen des Video-Assistenten.


    "Gute Entscheidung"?? Hallo?? Dafür sollte man aber wirklich nicht den Videodeppen anstrengen müssen! Das MUSS doch nicht nur der Linientyp sndern sogar der Schiri selber deutlich erkennen?! :nenene:

  • Zitat

    Original von Bart


    "Gute Entscheidung"?? Hallo?? Dafür sollte man aber wirklich nicht den Videodeppen anstrengen müssen! Das MUSS doch nicht nur der Linientyp sndern sogar der Schiri selber deutlich erkennen?! :nenene:


    Schaue heute das erste Mal seit Ewigkeiten die Konferenz. Dass der Schiri-Assi das nciht erkennt...ohne Worte. Der Kommentator war ja auch völlig irritiert und hat wohl erstmal noch nen Mainzer gesucht, der auf gleicher Höhe hätte sein können.


    Und dann der Kommentator bei Pillen-VW. ""interessante Entscheidung" sagte der bei dem Elfmeter. Also bitte, der tritt dem ganz entspannt das Standbein weg. Die Jungs bei Sky sind doch auch dauerdicht.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Also ich muss das jetzt nicht verstehen!! :!: Bei uns drehen sie das Spiel vom Tor aus so lange zurück, bis Risse ganz knapp im Abseit ist. In Frankfurt, wo es ganz deutlich Abstoss statt Ecke hätte geben müssen, schlagen sie sich fleissig weiter die Falten aus dem Sack, und lassen das anschliessende Tor gelten!
    Wer soll da nicht auf Gedanken kommen?! :x