Finanzen

  • na ja, was heisst keine Rolle. Von der Differenz zwischen 15% oder 10 % Verzicht könnte ich prima leben

    Jau, aber der Verein vermutlich ne Woche.


    slash das finde ich auch erschreckend. Und irgendwas sagt mir, dass die 15% diese Fehlplanung nicht kompensieren werden.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Laut Stadtanzeiger sind es 15 % für die Hinrunde, das solle ca. 2,5 Mio ausmachen.


    Was mich stutzig macht ist die Aussage, dass das in etwa so viel sein soll, wie die 100 Mitarbeiter de Geschäftsstelle im Jahr verdienen sollen

  • Geil, Millionen für Ablösen und Gehälter zahlen, aber bei der Miete der Stadt den Mittelfinger zeigen. Spürbar fair.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

    Einmal editiert, zuletzt von d1g1talbath ()

  • kann doch nicht sein dass man Pacht für ein Stadion zahlen muss das man nicht vernünftig nutzen darf! :rolleyes:

    Im Prinzip könnte man ja auch im FKS spielen!

    Das heißt, der FC soll nur für den Rasen und die Kabinen zahlen? Dann würde ich Gastronomen empfehlen, die Pacht um die qm zu kürzen, die sie derzeit nicht nutzen können. Sollte problemlos klargehen.

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  • kann doch nicht sein dass man Pacht für ein Stadion zahlen muss das man nicht vernünftig nutzen darf! :rolleyes:

    Im Prinzip könnte man ja auch im FKS spielen!

    Das heißt, der FC soll nur für den Rasen und die Kabinen zahlen? Dann würde ich Gastronomen empfehlen, die Pacht um die qm zu kürzen, die sie derzeit nicht nutzen können. Sollte problemlos klargehen.

    Die Stadt hat zumindest bei einigen Spielen explizit Zuschauer im Stadion verboten, obwohl es möglich gewesen wäre, und woanders auch möglich war. Selbst bei Fortuna in der Regionalliga durften zur selben zeit Zuschauer ins Stadion. Grundsätzlich ist die Stadt ja nicht sehr effzeehfreundlich, wie man u.a. auch am GBH-Ausbau sieht! Die Pillen dürfen in Flittard ihr Trainingsgelände, in einem ähnlichen Gebiet wie dem Grüngürtel, kräftig ausbauen. Da haben weder Stadt noch irgendwelche Ökoterroristen, Wutbürger oder ewige Querulanten etwas gegen. Das Genehmigungsverfahren ging ziemlich zackig. Ich weiß sowieso nicht warum das unbedingt in Köln sein muß!!!


    Ausserdem sollte sich die Stadt gut überlegen, ob sie für ein Jahr einen verringerten Pachtzins, der im übrigen in Deutschland ganz oben steht, akzeptiert, oder Gefahr läuft in Kürze komplett darauf verzichten zu müssen!

  • Ja, da hast du in einigen Punkten recht und auch ich fand den Zuschauerausschluss nicht nachvollziehbar.


    Trotzdem muss man da doch in den Dialog gehen, das schreibt man sich doch seit Jahren auf die Fahne.


    Und wie gesagt stören mich da zwei Punkte massiv: Erstens kann kein Unternehmer derzeit einfach die Miete kürzen und dann sagen, soll der Eigentümer doch sehen, wo sie das Geld herbekommt. Der FC machts einfach. Und zweitens ist das Geld ja da. Aber man zahlt Spielern und leitenden Angestellten 85% ihrer Gehälter in Millionenhöhe. Das ist doch krank.


    Ich kann schon verstehen, dass man beim FC so denkt, dass man um jeden Preis den Klassenerhalt durch einen konkurrenzfähigen Kader sichern will, da der Verein bei einem Abstieg noch schlimmer dran wäre. Und ja, das wäre auch nicht zum Vorteil der Stadt. Trotzdem kann ich das Vorgehen doch ethisch ekelhaft finden.

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  • Zwei Sachen noch. Spieler und Angestellte arbeiten doch normal weiter, das Stadion kann nicht umfänglich genutzt werden.

    Und bisher gab es weder seitens Effzeh noch von der Stadt eine Kommentation dazu. Muss man erst mal schauen dann....

  • kann doch nicht sein dass man Pacht für ein Stadion zahlen muss das man nicht vernünftig nutzen darf! :rolleyes:

    Im Prinzip könnte man ja auch im FKS spielen!

    Das heißt, der FC soll nur für den Rasen und die Kabinen zahlen? Dann würde ich Gastronomen empfehlen, die Pacht um die qm zu kürzen, die sie derzeit nicht nutzen können. Sollte problemlos klargehen.

    So ganz passt das Beispiel nicht, der Gastronom erhält und erhielt auch Zahlungen, derzeit halt 75 % seines Vorjahresumsatzes und Zuschüsse für die Personalkosten.


    Ich denke, mit so einer Regelung könnte der Effzeh gut leben und würde auch seine Pacht bezahlen

  • Ja, natürlich arbeiten die normal weiter, aber die Rahmenbedingungen haben sich doch geändert. Das ist eine Ausnahmesituation, da muss man auch Ausnahmeentscheidungen treffen. Und das sehe ich mit 15% Gehaltsverzicht einfach nicht.


    Ich sehe doch ein, dass man den Gastronomen, Künstlern etc. staatlich unter die Arme greift. Die haben schließlich gerade in der Regel gar kein Einkommen. Die verfügen aber auch gar nicht über die Mittel sich monatelang über Wasser zu halten. Der FC hätte diese Mittel, aber das Geld wird halt für knapp 40 (?) Mitarbeiter ausgegeben. Und die müssten bei ner Gehaltskürzung selbst über Normalverdienerniveau nicht am Hungertuch nagen, der Verein hätte finanziell nicht so eine Schieflage und die Stadt und damit alle würden davon profitieren.


    Nochmal: Wenn die Kohle im Normalbetrieb da ist, schiebt es halt den Spielern in den Rachen bis Ihnen schlecht wird. Aber nicht in der aktuellen Lage.

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  • So ganz passt das Beispiel nicht, der Gastronom erhält und erhielt auch Zahlungen, derzeit halt 75 % seines Vorjahresumsatzes und Zuschüsse für die Personalkosten.


    Ich denke, mit so einer Regelung könnte der Effzeh gut leben und würde auch seine Pacht bezahlen

    Habs eben in dem anderen Post geschrieben, bei den Gastronomen finde ich das ok, weil die die Mittel nicht haben. 75% finde ich auch ok, viele verdienen dann noch ein bisschen mit Take Away. Aber der FC hat die Millionen rumliegen und verteilt sie an ein paar Mitarbeiter.

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  • Natürlich finden die allermeisten die Hilfen ok, allerdings gehen die - wohl zu Recht- auch an solche, bei denen einige Mitarbeiter für mich auch schon die Grenze des unterstützungswürdigen deutlich überschritten haben.


    Wie man jetzt 15 % Verzicht bei Millionengehältern einschätzt, ist wohl eher eine Frage, wie man zu solchen Gehältern generell steht. Im Profifußball ist das nun mal so, dass auch durchschnittliche Kicker mehr in einem Jahr verdienen als manch einer in seinem Berufsleben.


    Allerdings muss man ach im Auge behalten, dass viele von Ihnen sich durchaus ihrer Lage bewusst sind und einen Teil den Bedürftigeren zu kommen lassen (hier fand ich die Aktion von Leistner im Frühjahr gut), und dass der Verzicht der Profis u.a. auch dazu genutzt wurde, die Lücke durch das Kurzabeitergeld bei den "normalen" Angestellten auszugleichen.


    Mir erscheinen 15 % auch nicht allzu viel, da habe ich derzeit schon deutlich höhere Einbußen, aber das ist halt das generelle Problem. Und ich kann z.B. auch Spiler verstehen, die es nicht einsehen, z.B. die Hälfte ihres Gehaltes zu spenden und damit wird dann der nächste Transfercoup finanziert

  • Mir erscheinen 15 % auch nicht allzu viel, da habe ich derzeit schon deutlich höhere Einbußen, aber das ist halt das generelle Problem. Und ich kann z.B. auch Spieler verstehen, die es nicht einsehen, z.B. die Hälfte ihres Gehaltes zu spenden und damit wird dann der nächste Transfercoup finanziert

    Ja, guter Punkt, zeigt aber auch einfach, wie krank das System ist, da es nur funktioniert, wenn sich die Rahmenbedingungen nicht ändern. Kann Spieler verstehen, die deswegen nicht verzichten, aber auch Vereine, die ihre Spieler jetzt nicht für 3 Mark Fuffzich transferieren.


    Letztlich müsste es eine übergeordnete Regelung geben, so dass es für alle die gleichen Nachteile gibt. Eine Art Systemreset. Aber das wird natürlich nicht passieren, ist zugegebenermaßen sehr komplex und in 2 Jahren läuft der Bumms wie früher.

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  • Ja, ich denke schon.


    Die Zeiten, als Kremer Kalli Thielen nen Scheck über 300 Mark für nen schönes Tor oder wichtigen Sieg zusätzlich in die Tasche steckte, werden wohl nicht wieder kommen.


    Damals haben die "Helden" dann als Malermeister , Tankstellen- oder Kiosk-Besitzer weiter gearbeitet, heute werden 18 Jährige wie Dembele mit Kohle zugeschissen, dass eigentlich ne halbe Saison ausreicht, um ihre Familie die nächsten Generationen zu versorgen. Vielleicht kein Wunder, dass manch einer von denen völlig durchgeknallt sind.


    So gesehen, sind wir beim Effzeh noch einigermaßen gut bedient

  • Das ganze System ist nun mal so wie es ist. Und wir gehören da lange nicht zu den schlimmsten.

    Ändern würde sich das, auch nur vielleicht, wen das so richtig implodiert. Da müssten mindestens zehn teans crashen. Aber ich befürchte danach wird es eher amerikanische Verhältnisse geben.

    Die konzernvereine werden dafür sorgen!

  • Und wie gesagt stören mich da zwei Punkte massiv: Erstens kann kein Unternehmer derzeit einfach die Miete kürzen und dann sagen, soll der Eigentümer doch sehen, wo sie das Geld herbekommt. Der FC machts einfach. Und zweitens ist das Geld ja da. Aber man zahlt Spielern und leitenden Angestellten 85% ihrer Gehälter in Millionenhöhe.

    Die Spieler und leitenden Angestellten haben gültige Arbeitsverträge und machen ihren Job (wie gut oder schlecht, steht hier nicht zur Debatte). Man hat sich immerhin auf einen Gehaltsverzicht (bzw. eventuell auch nur eine Stundung) geeinigt.


    Stadioneinnahmen hingegen lassen sich derzeit nicht erwirtschaften, weil keine zahlenden Zuschauer zugelassen sind. Ob in dem Vertrag mit der Stadionbetreibergesellschaft Regelungen getroffen wurden, die eine Mietminderung in einem solchen Fall erlauben, wissen wir alle nicht, da wohl keiner von uns diesen Vertrag kennt. Falls die beiden Seiten keine gemeinsame Sonderregelung finden, geht die Angelegenheit halt vor Gericht.

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