Hoffenheim, SAP, Hopp und Co.

  • Hopp stößt Dreier-Fusion an


    Nach der Ankündigung der Mannheimer MMV Energie AG den SV Waldhof auf seinem Weg zurück in den Profi-Fußball im Sponsoringbereich offensiv zu unterstützen, reagiert nun mit der TSG Hoffenheim auch der derzeit klassenhöchste Verein der Region und sein Unterstützer Dietmar Hopp. "Ich könnte mir gut vorstellen, daß wir attraktiver als Waldhof sind", sieht der SAP-Mitbegründer den Regionalligisten als ersten Anwärter in Richtung Bundesliga. "Wir werden in den nächsten vier Wochen eine Menge Gespräche führen", kündigte Hopp gestern in einem Interview an, am Abend konkretisierte die TSG Hoffenheim dann ihre Pläne.


    So beraten auf Initiative Hopps die Spitzen der TSG Hoffenheim, des Oberligisten SV Sandhausen und des Verbandsligisten FC Astoria Walldorf darüber, wie sie dem Ziel Bundesliga-Fußball in der Region näher kommen können. DAbei ist offenbar an eine Fusion gedacht, da auch mit dem DFB bereits erste Gespräche stattgefunden hätten. "Es soll eine Bundesliga-Mannschaft entstehen, mit der sich die Region identifiziert", so heißt es in der Mitteilung weiter.


    (Mannheimer Morgen, Mittwoch den 19.10.05)

  • Hopp: Nicht als Daumenlutscher in die Ecke stellen
    Interview : Bundesliga-Projekt ohne den SV Waldhof / "Es wird darauf ankommen welches Konzept tragfähiger ist"


    Mit der Ankündigung von Dietmar Hopp in Walldorf ein neues Fußballstadion zu bauen und dort nach einer Kooperation von TSG Hoffenheim, SV Sandhausen und FCA Walldorf mittelfristig einen Bundesliga-Klub zu etablieren, hat die ähnlichen Pläne der MMV Energie AG und der Sportregion Rhein-Neckar gehörig durcheinander gewirbelt. Statt eines gemeinsamen Großprojekts für den Erstligakick hat nun Milliardär Hopp mit seinem Fusions- und Stadionkonzept einen Blitzstart hingelegt und die Konkurrenz blaß aussehen laßen. Der 65 Jahre alte Mitbegründer der SAP nutzte eine Pause bei Geschäften in Frankreich um im Interview mit unserer Zeitung über sein Solo-Projekt zu sprechen .


    Mannheimer Morgen:
    Herr Hopp, was waren ihre Motivation und die Gründe für ausgerechnet diese Dreier-Konstellation mit der TSG Hoffenheim, SV Sandhausen und FCA Walldorf, und warum haben Sie sich für den Stadionstandort Walldorf entschieden ? In Mannheim hätten Sie ein bundesligataugliches Stadion zur Verfügung gehabt.


    Dietmar Hopp:
    In Hoffenheim wird seit Jahren hochklassiger Regionalliga-Fußball geboten, der Verein will ernsthaft in die 2. Bundesliga aufsteigen. Es gab auch Ausbaupläne für das Stadion dort, doch vor kurzem hat der DFB entschieden das dort nicht dauerhaft Zweitligafußball gespielt werden darf. Da stellt sich mir die Frage, ob ich 15 Jahre Aufbauarbeit in Hoffenheim - mit hochklassigem Jugendfußball und den weit darüber hinaus gehenden Projekten -, einfach so dahundümpeln laßen und nicht weiter ausbauen soll. Eine wirklich erstklassige Mannschaft die nicht aufsteigen darf, weil das Stadion nicht zweitligatauglich ist, würde keine Vorbildfunktion für die jugend ausüben. Also standen wir vor der Frage was machen wir weiter ? Es blieb nur die Antwort ein Stadion zu bauen, irgendwo dort, wo es nicht wehtut. Im Elsenztal gab es aus Naturschutzgründen keine Chance - es ist alles Wasserschutzgebiet. Auch in Sinsheim oder Hoffenheim kann man nicht bauen. Also habe ich mich umgeschaut und bin zu dem Schluß gekommen, daß die Walldorfer Umgebung nicht schlecht wäre.


    Mannheimer Morgen:
    Hat der Vorstoß der MMV Energie AG in Sachen SV Waldhof und Bundesliga-Rückkehr dabei auch eine Rolle gespielt ?


    Dietmar Hopp:
    Das passierte fast gleichzeitig mit der Absage des DFB. Diese Initiative von Vorstandsche Dr. Schulten, der mit der MVV noch bis 2007 Sponsor in Hoffenheim ist, hatte als Ziel "Bundesliga-Fußball in der Region". Zu meiner Verwunderung habe ich dann gelesen, daß Hoffenheim ausscheidet weil es Randgebiet ist. Das Sandhausen ausscheidet weil es was-weiß-ich-was ist! Dann kam eben die Überlegung das Ganze auf breitere Beine zu stellen. Die Gespräche mit Sandhausen und Walldorf waren sehr fruchtbar - und das ist die Story. Es ist nicht die Story, daß da jemand beleidigt in der Ecke steht. Sondern es ist die Geschichte von einem, der es gut meint mit der Fußballjugend und der seit 15 Jahren viel Geld investiert hat - den darf man jetzt nicht als Daumenlutscher in die Ecke stellen!


    Mannheimer Morgen:
    Wie kann es denn jetzt weitergehen ?


    Dietmar Hopp:
    Es wird darauf ankommen, welches Konzept tragfähiger ist. Ich sage, daß Walldorf kein "Randgebiet" ist in dieser Metropolregion - wie ich es in dieser Zeitung lesen mußte -, sondern Walldorf ist mittendrin. Ich denke auch nicht, daß die SAP sich außerhalb der Metropolregion aufhält. Also das ist alles - so glaube ich - nicht stimmig...


    Mannheimer Morgen:
    ... wobei sich die Aussage "Peripherie" eher auf die Infrastruktur betog ...


    Dietmar Hopp:
    Ja muß denn alles mitten in der Stadt sein, die eh schon im Verkehr erstickt?


    Mannheimer Morgen:
    Vordergründig geht es auch nicht um die Stadionfrage. Viele Menschen hatten sich erhofft, daß Sie als ein Partner mit ins Bundesliga-Projekt einsteigen würden.


    Dietmar Hopp:
    Wer, - ich als Privatmann Hopp ?
    Dann hätte man mich fragen sollen. Ich bin nicht gefragt worden - bis heute noch nicht! Ich weiß, daß Herr Dr. Schulten am Freitag kommen will, um beim Heimspiel der TSG Hoffenheim gegen Augsburg mit mir zu sprechen. Mehr weiß ich nicht. Aber man kann doch auch nicht einfach einem Regionalligaverein wie die TSG, der ambitioniert ist aufzusteigen, ignorieren. Aber es ist nicht meine Sache, das zu kritisieren. Ich wundere mich nur darüber und beklage mich nicht. Ich wundere mich nur, was man sich dabei gedacht hat. Mit unserem Konzept wären wir vielleicht erst in vier Wochen an die Öffentlichkeit gegangen - nach diesem Vorstoß von Dr. Schulten mußten wir aber raus. Schließlich zielen wir ja auf die selben Sponsoren. Bei unserem Konzept. das muß ich klar sagen, entsteht aber etwas - und das hat einen klaren Vorsprung gegenüber dem, was bislang in Mannheim vor sich gegangen ist.


    Mannheimer Morgen:
    Wie sieht der Zeitplan beim Stadionausbau aus, wie lauten ihre Vorstellungen?


    Dietmar Hopp:
    Ich gehe davon aus das wir ein Jahr brauchen, die Genehmigung zu bekommen, dann brauchen wir weitere eineinhalb Jahre und sind Mitte 2008 fertig . Zur Saison 2008/09 kann dort Fußball gespielt werden.


    Mannheimer Morgen:
    Wie schaut die sportliche Planung aus, wie schnell soll es für die neue SG nach oben gehen?


    Dietmar Hopp:
    Dieses Jahr reicht es für die TSG wahrscheinlich noch nicht für den Aufstieg. Aber zur nächsten Saison soll diese Spielgemeinschaft stehen, dann werden sich auch - wie ich hoffe - die Sponsoren erklärt haben, die das ja wollen. Sie wollen Bundesliga-Fußball in der Region. Dann können wir eine schlagkräftige Truppe aufstellen: Plan sollte dann schon sein in der kommenden Saison in die zweite Bundesliga zu aufzusteigen.


    Mannheimer Morgen:
    Ist denn die Tür für weitere Vereine, wie etwa den SV Waldhof und darüber hinaus für die Sportregion Rhein-Neckar oder die MVV schon geschlossen? Oder kann daraus doch noch ein zielgerichtetes gemeinsames Projekt entstehen?


    Dietmar Hopp:
    Wir können nicht mehr als 3 Vereine aufnehmen. das war von vorneherein klar. Die MVV ist natürlich herzlich willkommen, bei uns als Sponsor weiterzumachen. Aber mehr Clubs können wir nicht einbeziehen. Das ist ausgeschlossen.


    Mannheimer Morgen:
    Wie sehen sie dann die künftige Rolle des SV Waldhof?


    Dietmar Hopp:
    Ich bin in der Vergangenheit nicht gefragt worden, wie ich die Rolle des Waldhofs sehe, da will ich das jetzt auch nicht. Ich wünsche dem Waldhof alles Gute, ich wünsche ihm das er sich besser entwickelt als in der Vergangenheit


    (Mannheimer Morgen, Freitag den 21.10.05)

  • Kommentare aus dem Mannheimer Morgen 21.10.05


    Bundesliga-Express
    von Stefan Skolik


    Tatkräftig wie gewohnt hat Dietmar Hopp keine Zeit verstreichen laßen. Mit aller Energie setzte er Absichten in die Pläne, dann erst in Taten um. Der 65 jährige alte Milliardär, gerühmt und geachtet als der größte Sportsponsor und Investor in der Region, hat die finanziellen Mittel, das Knowhow und die Erfahrung um seine Projekte durchzuziehen: Blitzschnell und unkompliziert. Sein größter Vorteil: Er braucht (fast) niemanden, er kann rasch und ohne Zeitverlust durch Kompetenzgerangel entscheiden. Der Sport-Mäzen nutzt momentan seinen größten Vorteil, das Tempo , und läßt so andere Bundesligaprojekte wie das äußerst langatmig und kompliziert wirkende Ausschreibungsprojekt der Sportregion (das bis Dezember erst noch erstellt werden muß) oder das einseitige Klub-Sponsoring der MVV ziemlich blaß aussehen.


    Bundesliga-Fußball - jetzt! Nicht erst in sieben Jahren sondern schon in drei plant Hopp mit der Eliteliga, will die Fans in Scharen nach Walldorf zu Spielen der Fusions-Elf gegen den FC Bayern locken. Doch genau das birgt wohl auch das größte Risiko: Hopp will eine Fußballarena auf die grüne Wiese setzen und bestehende Infrastrukturen einer Großstadt wie Mannheim oder Ludwigshafen ebenso wenig nutzen, wie das immense Fan-Potenzial.


    Zu einer Kooperation mit dem SV Waldhof ist der passionierte Golfer ebenfalls nicht bereit: Der einst umjubelete Verein hat sich im verblassenden Glanz einstiger Berühmtheit gegenüber nicht wenige Sponsoren und Gönnern als nur bedingt teamfähig erwiesen. Viele helfende Hände wurden allzu einfach weggeschlagen - verständlich gegenüber dem Club vorsichtig bleibt und ihm höflich (fast ironisch) alles Gute wünscht.


    Auf dem falschen Fuß erwischt ist damit auch die MVV, die als Hauptsponsor mit dem Blau-Schwarzen eigentlich wieder in die Bundesliga wollte. Man darf gespannt sein, wohin sich der Energieversorger orientieren wird: Ob er ein zweites konkurrierendes Fußballprojekt mit dem in die Jahre gekommenen Regionalzug SV Waldhof stemmen will, oder ob er schnell wieder auf den brandneuen Hoffenheimer ICE aufspringt , der in Richtung Oberklasse zu rasen begonnen hat.


    Klar ist daß 2 Profi-Klubs in nur 30 Kilometern Entfernung sich gegenseitig das Wasser abgraben und sich ihrer Sponsoren und Zuschauer berauben würden. Das Ziel "Bundesliga in der Region" wäre somit kaum nachhaltig zu verwirklichen.




    30 Kilometer bis zum Bundesliga-Schlager
    In Walldorf sieht Dietmar Hopp einen idealen Standort für das neue Stadion


    Wenn es nach dem Willen von Dietmar Hopp geht, dann wird sich die Mannheimer Fußballwelt bald grundlegend verändert haben. Die Fans werden nicht mehr nach in die Quadratestadt strömen, sondern hinaus nach Walldorf, um einen hochkarätigen Kick zu erleben. Nur rund 30 Kilometer entfernt vor den Toren der Stadt steht ab Mitte 2008 ein neuer Sporttempel für rund 30.000 Besucher. Direkt an der Autobahn A5, nahe Ausfahrt Walldorf / Wiesloch soll nach dem Willen des SAP-Mitgründers die künftige Fusions-Elf aus TSG Hoffenheim, SV Sandhausen und FCA Walldorf erst einmal die zweite Bundesliga erobern, dann ins Oberhaus aufsteigen. Weil der Stadionausbau in Hoffenheim selbst nicht zu realisieren war, wählte Hopp seinen Geburtsort Walldorf als neuen Standort.
    Nachdem der bisherige Hauptsponsor MVV der TSG Hoffenheim angekündigt hatte, seinen bis 2007 laufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern und danach avisierte den Konkurrenten SV Waldhof in die Bundesliga bringen zu wollen, ergriff Hopp mit immensen Tempo die Initiative. Seit Mittwoch liegen die Stadionpläne auf dem Tisch: 30.000 überdachte Sitzplätze, Baukosten bis zu 40 Millionen Euro, Baubeginn 2006, das Genehmigungsverfahren ist offenbar bereits eingeleitet worden.


    "Solch ein Stadion bringt einen Imagegewinn. Wir werden uns sehr bmühen, damit das Projekt zustande kommt", erklärte Walldorfs Bürgermeister Heinz Merklinger. Baupartner von Hopp wird in Walldorf die renomierte Firma HBM sein, die bereits die Mannheimer SAP Arena, die Arena Auf Schalke, die AWD-Arena in Hannover, sowie das Philips-Stadion in Eindhoven und das Feyenoord Stadion in Rotterdam realisierte.
    Skeptiker bezweifeln allerdings die Wirtschaftlichkeit des Großprojekts und die Anbindung an die Großstädte Mannheim und Ludwigshafen. Auch fehlt nach Ansicht der Experten noch die breite Anbindung and die Infrastruktur wie sie bei der SAP Arena oder dem Mannheimer Carl-Benz-Stadion bereits vorhanden ist. Einwände die Dietmar Hopp wahrscheinlich mit rasantem Tempo entkräften wird - das haben seine bisherigen Projekte bewiesen.

  • Hört sich ja ganz einfach an. Die werden mal gewaltig aufs Maul fallen wenn Sie das durchziehen ^^ In der zweiten Liga marschiert man nicht einfach durch. Sonst wäre Hoffenheim doch schon längst mal in die 2. Liga aufgestiegen. Geld genug haben sie doch immer gehabt dafür.

  • So recht weiß ich auch nicht was ich denn davon wieder halten soll. Aber es zeigt mal wieder ganz einfach, dass mit Geld eben doch alles möglich ist.
    Die Adler Mannheim würden ohne Hopp auch nicht in der DEL oben mitspielen können und Hoffenheim wäre niemals bis in die Regionalliga gekommen. Wenn er sich vornimmt das durchzuziehen, dann ist es gut möglich dass dieser künstliche Verein in der 2. Liga demnächst spielt. Aber: Da wird Waldhof Mannheim in der Regionalliga doppelt so viele Zuschauer haben wie der neue Klub. Echte Fans kann man eben leider noch nicht kaufen und Fankultur noch weniger.
    Welch ein Schwachsinn so ein Klub. Da gibt es dann ein Schicki-Micki-Stadion, ein Maskottchen, das danach ausgewählt wurde, wie man den Verein am besten vermarkten kann, usw...
    Und wenn irgendwann ein gewisser Hopp nicht mehr auf der Bühne ist und denen das Geld zum Hintern reinschiebt, dann geht das ganze den Bach runter wie bei der Fortuna Köln.
    Ich halte davon rein gar nichts.

  • aus dem mannheimer morgen vom 21. Oktober:



    Unter dem Namen "FC Rhein Neckar" will Multimilliardär Dietmar Hopp, Mitbegründer von SAP und Mäzen der TSG Hoffenheim, einen Bundesligaklub 30 Kilometer vor den Toren Mannheims ins Leben rufen. Das soll geschehen mit einer Fusion der Klubs Sandhausen (Oberliga), Hoffenheim (Regionalliga) und Walldorf. Dazu soll auf der grünen Wiese auch ein Stadion für 30 000 Zuschauer gebaut werden. Geld spielt dabei für Hopp keine Rolle. Der hat Kohle ohne Ende. Unter keinen Umständen will er Waldhof Mannheim mit ins Boot holen. Das heißt konkret, es soll ein Retortenklub entstehen ohne Tradition.



    is das jetzt ne ente oder wie? :shock:

  • Ne das steht schon was länger im Raum! Ich finde es einfach nur erbärmlich und zum kotzen.
    Und warum er nicht Waldhof mit ins Boot nehmen will, sollte auch allen klar sein....Lutscher

    Und wenn ihr mit dem Rücken zur Wand steht, dann lacht eurem Gegner ins Gesicht, denn die Wand sind wir!

  • Ist echt übel sowas. Aber stellt euch mal vor ihr hättet mehrere Milliarden. Es würde sooooo einen bock machen sich so ein Team aufzubauen und nach oben zu führen. Ganz ohne Finanzielle grenzen. Ein Traum!


  • Nein das ist (leider) Realität, siehe die Einträge im Pro-Waldhof-Mannheim-Thread in genau diesem Forum :wink:


    Ich habe mir erlaubt deinen neuen Thread zum alten Thema mit diesem hier zu verschmelzen !

  • Schlimm ist leider gar kein Ausdruck. Die MVV ist damit natürlich wie die übrigen kleineren Unternehmen als potentieller Partner des SV Waldhof und Co natürlich gestorben. Das muß man sich mal vorstellen ein Unternehmen das "Mannheim" schon im Namen trägt engagiert sich lieber in Hoffenheim bzw. Walldorf als vor Ort in Mannheim ....


    Trotzdem visieren die Waldhöfer jetzt zusammen mit Oggersheim und Weinheim eine enge Kooperation im Bereich der Jugendarbeit an, im Gespräch ist u.a. anderem ein größeres Projekt für eine Fußballschule/Internat.


    Momentan frage ich mich aber einfach nur wer das letztendlich finanzieren soll.

  • Na, da ist es wohl nur noch ne Frage der Zeit wann in Bitburg dann von einer großen Brauerei die Promille-Arena für 35.000 Leute gebaut wird!
    Ab 2006 übernimmt eine große Brauerei die Lizenz von Borussia Dortmund und etabliert den neu gegründeten SC Vulkania Eifel in der Bundesliga! Endlich bietet die Eifel noch andere Sportevents ausser Formel 1 und Huskyschlittenrennen! :?:

  • Hier mal eine sehr interessante Stellungnahme der "Metropolregion Rhein-Neckar":


    http://www.rhein-neckar-dreiec…Statement_Sportregion.pdf


    Ich persönlich finde es mehr als suboptimal, ein neues 30.000 Mann-Stadion auf die grüne Wiese zu setzen, anstatt ein Bestehendes mit 27.000 Zuschauern zu nutzen. Meiner Meinung nach müsste zumindest auch der VfR Mannheim in diese Planungen mit einbezogen werden, damit wenigstens EIN Traditionsverein mitzieht.


    Die Kooperation von Waldhof und Oggersheim finde ich äußerst positiv. Oggersheim gehört zu den aufstrebenden Vereinen, hat viel Geld. Davon kann Waldhof profitieren.

  • Ich finde das alles Kappes! Und wenn der VfR Mannheim da mitziehen würde...super! Es ist einfach eine beschissene Idee von Hopp. :!:

    Und wenn ihr mit dem Rücken zur Wand steht, dann lacht eurem Gegner ins Gesicht, denn die Wand sind wir!

  • Zitat

    Original von Horndog
    Ist echt übel sowas. Aber stellt euch mal vor ihr hättet mehrere Milliarden. Es würde sooooo einen bock machen sich so ein Team aufzubauen und nach oben zu führen. Ganz ohne Finanzielle grenzen. Ein Traum!


    Wenn ich mehrere Milliarden hätte würde ich kein neues Team aufbauen, sondern wüsste einen bestimmten Verein in den ich mein Geld stecken würde.........

  • Zitat

    Original von Agrippinensier
    Wenn ich mehrere Milliarden hätte würde ich kein neues Team aufbauen, sondern wüsste einen bestimmten Verein in den ich mein Geld stecken würde.........


    Auch nur immer reinbuttern, ohne echtes Mitspracherecht?


    Genau wegen des höheren (oder sogar absoluten) Mitspracherechtes bastelt der SAP-Typ ja eine ganz eigene Truppe auf. Bei Waldhof hätte er sich irgendwelchen Leuten noch unterordnen müssen.


    Weiss nicht, ob ich als Milliardär z.B. einem Rettig meine Verpflichtungen tätigen liesse :D

    "Als ich ein Kind war, betete ich jeden Abend Gott möge mir ein Fahrrad schenken. Dann verstand ich, dass Gott so nicht arbeitet, also stahl ich mir ein Fahrrad und betete für Vergebung."

    Zitat: Emo Philips

  • Rangnick wird neuer Trainer bei der TSG Hoffenheim – und nimmt Klinsmanns Hockey-Trainer Bernhard Peters (46) gleich mit! Den wollte Klinsi ja als DFB-Sportdirektor durchboxen, allerdings bekam Matthias Sammer den Job.


    Hoffenheims Fußball-Boss Dietmar Hopp (66, Gründer des Software-Unternehmens SAP) verkündete den Coup heute auf einer Pressekonferenz.


    Rangnick und Peters bekommen jeweils einen 5-Jahres-Vertrag. Das Ziel: Der Bundesliga-Aufstieg!


    Von der Bundesliga und Champions League in die Regionalliga – warum tut sich Rangnick das an?


    Vertrauten verriet Rangnick: Er will sich einen Lebenstraum erfüllen. Er bekommt mit Peters einen Direktor für Sport und Nachwuchsförderung an die Seite gestellt. Und die Chance, einen Verein wie am Reißbrett ganz nach oben zu führen.


    Auch Klinsmann ist in die Pläne eingeweiht. BILD verriet der Bundestrainer: „Ich habe Bernhard Peters zu dem Schritt gratuliert.“ Kann er den Schritt nachvollziehen? Klinsi: „Ja, denn man sieht, daß dank Dietmar Hopp in Hoffenheim eine neue Denkweise herrscht. Er hat ein Weltunternehmen aufgebaut, jetzt holt er sich den besten Vordenker.“


    Hoffenheim spielt seit fünf Jahren in der Regionalliga, wurde jetzt Vierter. Trainer war zuletzt Lorenz-Günter Köstner, Berater war Ex-Nationalspieler Karlheinz Förster. Bekanntester Spieler: Tomislav Maric (früher Wolfsburg), größter Erfolg: DFB-Pokal-Viertelfinale 2003. In Hoffenheim wird bald mit dem Bau einer 50-Millionen Euro teuren Arena begonnen. Rangnick fängt sofort mit der Arbeit an, Peters offiziell erst am 15. Oktober. Vorher will er mit dem deutschen Hockey-Nationalteam der Männer noch Weltmeister werden.


    Rangnick und Peters haben leistungsbezogene Verträge, verdienen aber unter einer Million Euro pro Jahr. Und: Hopp will keine Oase für abgehalfterte Profis sein, sondern mit hungrigen Talenten nach oben kommen.


    BILD Online

    "Als ich ein Kind war, betete ich jeden Abend Gott möge mir ein Fahrrad schenken. Dann verstand ich, dass Gott so nicht arbeitet, also stahl ich mir ein Fahrrad und betete für Vergebung."

    Zitat: Emo Philips

  • Momentan gibt es noch gar keinen Standort für das neue Stadion, da der ursprüngliche Plan von dem zugehörigen Stadtparlament angelehnt wurde, da auf dem gleichen Grundstück der größte Arbeitgeber der Stadt ausbauen und 500 neue Arbeitsplätze schaffen will.

  • :roll:
    Ich sags ja immer wieder: Geld; der Sex vieler alter Männer! Oder einfacher:
    Das Brecheisen der Macht. Ich kann gar nicht sovile fressen, wie ich kotzen möchte!

    Schlaue Bücher und kluge Frauen stoßen sich ab. Jedenfalls von mir.


    Manchmal frage ich mich was andere Menschen mit Ihren Hobbys machen...zum Beispiel Holzschuhtänzer. Fragen die sich auch Samstags 15.30 Uhr ob es ein Radio in der Nähe gibt...

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