Transfer/Spieler/Gerüchteküche

  • Das überrascht mich doch sehr. Ich nehme an man hat Ratenzahlung ausgemacht? Und 5 Jahre?! Da muss man sehr von überzeugt sein, das der was kann und sich noch stärker entwickeln wird. Da bin ich sehr gespannt. Entweder werden wir den irgendwann nicht mehr los, oder der macht uns reich.

  • Da scheint unter denn Geißbockheim ein Ölfeld aufgetaucht zu sein. :D

    Und ich bin auf die Geschichte mit den Kunstrasenplätzen reingefallen. Die wollen Pumpen bauen.


    Aber mal im Ernst. So langsam machen mir Sprüche wie der von Wehrle, dass wir keine Bank, sondern ein Fussballverein sind, schon ein wenig Sorgen.


    Ich weiß ja, dass wir im Herbst im Vorstand vor wirtschaftlichem Know How nur so strotzen, aber wenn das Sportliche nicht hinhaut, nützt das alles nichts. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wenn wir im April 14. sind und die ersten Meldungen "Was wäre wenn durch die Presse geistern

  • Dann können wir umgekehrt gesagt ja auch sehr froh sein, dass die unglaubliche sportliche Kompetenz von Toni Schumacher uns glücklicherweise in dieser Transferperiode zur Verfügung stand. :D


    Man kann es ja nie wirklich wissen, wie Spieler funktionieren. Im Endeffekt kann man nur versuchen Risiken zu minimieren. Oft funktionieren die Spieler ja nur unter gewissen Bedingungen. Der Trainer muss passen, das sportliche System, die Mitspieler, die Ergebnisse usw. Das Gute an dieser Transferperiode ist ja, dass wir Spieler verpflichtet haben, die noch entwicklungsfähig sind und bei denen der potentielle Wiederverkaufswert sehr hoch ist. Es reicht ja, dass ein Shkiri, Verstraete oder Bornauw eine gute Saison spielt, damit er nach der Saison für 30 Millionen nach England wechselt. Ebenso wie eine Mere zum Beispiel.

  • Es reicht ja, dass ein Shkiri, Verstraete oder Bornauw eine gute Saison spielt, damit er nach der Saison für 30 Millionen nach England wechselt. Ebenso wie eine Mere zum Beispiel.


    Wir hatten auch schon eine Zeit beim FC, als Spieler grundsätzlich Verträge mit kurzer Laufzeit hatten. Wir sind dann gute Spieler weit unter Wert oder gar ablösefrei losgeworden. (Ich habe jetzt keine Lust und Zeit nach Beispielen zu forschen ;) ) Ich habe mir damals sehr gewünscht, dass wir Spieler mit längeren Vertragslaufzeiten hätten. Und ich finde das trotz allem Risiko auch besser.

    I am not a lazy bum! I am a potential workaholic with highly developed stress management skills!

  • Ich finde das auch absolut in Ordnung wenn Spieler noch zwischen Anfang und Mitte 20 sind. 29 jährigen Zweitligaspielern solche Verträge zu geben ist jedoch völliger Wahnsinn.

  • Das schreit jetzt förmlich nach den Beispielen Jannes Horn und Sörensen:)


    Eigentlich ist es heute doch unumgänglich, Neuverpflichtungen mit längeren Vertragslaufzeiten als früher auszustatten, um bei Weiterverkauf noch etwas abzugreifen. Die Chancen sind bei einem jungen Spieler natürlich größer als bei älteren, aber auch bei älteren ist ein gewisser Zwang da. Wenn ein 29 Jähriger eine Vertragslaufzeit von "nur " 2 Jahren hat, freut der sich doch schon auf den Wechsel inklusive erhöhtem Handgeld weil er Ablöse frei ist im Alter von 31.


    Zudem bedeutet eine kurze Vertragslaufzeit auch eine höhere Belastung des Jahresergebnisses, weil die Ablöse ja nur über die Vertragslaufzeit abgeschrieben werden kann


    Problematisch wird eine lange Vertragslaufzeiten halt nur, wenn der Spieler nicht spielt. Und da ist das Alter auch egal. Spielt er dagegen, fängt ja das neuerliche Vertragsgezerre ja oft schon 2 Jahre vor dem Vertragsende an

  • Es machte ja durchaus Sinn Sörensen und Horn lange Verträge zu geben. Bei Horn ist halt irgendwas schief gelaufen, da steckt man nicht drin und das kann immer passieren. Sörensen hingegen wurde mutwillig und bei vollem Bewusstsein kaputt gemacht indem man ihn auf eine völlig ungeeignete Position gestellt hat und drauf verzichtet hat im Januar 2018 noch einen neuen Rechten Verteidiger zu holen. Und den Schuh kann sich Veh alleine anziehen.

  • Das mit dem mutwillig kaputt gemacht schreibst du ja regelmäßig, keine Ahnung wie du darauf kommst.


    Schließlich hat er ja den rechten Verteidiger in der Europacup Saison des öfteren gespielt, ebenso in der Rückrunde der Saison davor. Da war von Veh noch nichts zu sehen und ich kann mich auch nicht erinnern, dass es da große Beschwerden gab Er hat da auch regelmäßig Innen gespielt, das hatte aber auch mit dem Verletzungspech Marohs zu tun.


    Zu Horn. Das ist der Punkt, es kann halt auch schief gehen. Und da wirken sich langfristige Verträge auch bei jungen Spielern negativ aus. Deswegen meinte ich ja, dass nicht das Alter entscheidend ist, sondern ob sich jemand durchsetzt. Wenn du nem 29 jährigen nen 4 Jahresvertrag gibst und der spielt in den ersten drei Jahren regelmäßig , ist das doch ok. Andernfalls läufst du in Gefahr, dass er beim 2 Jahresvertrag noch mal abkassieren will und nicht verlängert

  • Sörensen hat ziemlich genau ein gutes Spiel als rechter Verteidiger gemacht. Und das war gegen Bayern, wo er Ribéry gut aus dem Spiel genommen hat. Ansonsten gibt es nichts, was ihn für diese Position in der Viererkette qualifiziert. Stöger hat mit diesem Nonsens angefangen und Ruthenbeck hat ihn notgedrungen weiter da spielen lassen, weil wir uns gegen die Verpflichtung eines neuen Spielers ausgesprochen hatten und Olkowski völlig neben der Spur war. So hat man einem soliden Innenverteidiger, der sich nichts zu Schulden hat kommen lassen komplett das Selbstvertrauen genommen. Und zur Krönung hat man ihm dann noch die zwei Granaten aus Kiel und St. Pauli vor die Nase gesetzt.


    Sörensen musste permanent die schlechte Kaderplanung hier ausbaden. Man wusste, dass Olkowski monatelang kein Bein auf den Boden gebracht hat und hat so auf Risse und Sörensen gesetzt. Und damit hat man den Spieler kaputt gemacht.

  • 29 jährigen Zweitligaspielern solche Verträge zu geben ist jedoch völliger Wahnsinn.

    Aus Sicht der 29jährigen ist es vernünftig, sich am Karriereende nicht auf kurze Vertragslaufzeiten einzulassen. Im Gegenzug werden Sobiech und Czichos keine Millionengehälter bekommen. Im Unterschied etwa zu Sörensen mit seinem Schmadtke-Vertrag.

  • Sörensen hat ziemlich genau ein gutes Spiel als rechter Verteidiger gemacht. Und das war gegen Bayern, wo er Ribéry gut aus dem Spiel genommen hat. Ansonsten gibt es nichts, was ihn für diese Position in der Viererkette qualifiziert. Stöger hat mit diesem Nonsens angefangen und Ruthenbeck hat ihn notgedrungen weiter da spielen lassen, weil wir uns gegen die Verpflichtung eines neuen Spielers ausgesprochen hatten und Olkowski völlig neben der Spur war. So hat man einem soliden Innenverteidiger, der sich nichts zu Schulden hat kommen lassen komplett das Selbstvertrauen genommen. Und zur Krönung hat man ihm dann noch die zwei Granaten aus Kiel und St. Pauli vor die Nase gesetzt.


    Sörensen musste permanent die schlechte Kaderplanung hier ausbaden. Man wusste, dass Olkowski monatelang kein Bein auf den Boden gebracht hat und hat so auf Risse und Sörensen gesetzt. Und damit hat man den Spieler kaputt gemacht.

    slash, mal ehrlich. Das ist jetzt mehr als ein Jahr her. Sörensen kommt immer noch nicht auf die Beine, leistet sich in Vorbereitungsspielen extreme Böcke und ist im Allgemeinen eher hüftsteif. Das liegt nur daran, dass sein Selbstvertrauen kaputt gegangen ist, weil er RV spielen musste? Das ist doch total albern.

    Sörensen hat hier gute Spiele gezeigt. Da kam ihm aber auch ein generell sehr defensiv ausgerichtetes System entgegen. Aber anscheinend haben jetzt vier Trainer ihn nicht als Stammspieler für die IV gesehen. Und das nur, weil der böse Veh ihn gezwungen hat, RV zu spielen und das Sörensen einen so schweren psychischen Schaden mitgegeben hat, von dem er sich nicht mehr erholen konnte?

    Wenn das stimmt, dann ist Sörensen vielleicht von der Psyche auch nicht zum Profi geeignet.

  • Was heißt denn er kommt nicht mehr auf die Beine? Er wird seit einem Jahr einfach nicht mehr berücksichtigt. Man hätte ihn letztes Jahr einfach wieder einplanen können anstatt auf Sobiech oder Czichos zu setzen. Dann hätte man vielleicht auch den Marktwert retten können. Denn sportlich kann Sörensen immer noch bei weitem mehr als die beiden anderen Kollegen.

  • Der Kicker schreibt, dass Walace von Hannover zum Medizincheck in Udinese ist. An seinem Transfer hängt wohl auch die Finanzierung von Horn und Özcan ab. Man darf gespannt sein.

  • Um Özcan tuts einem ein bisschen leid, als Kölner. Ist schwer nen wirklichen Grund auszumachen, aber letztlich haben die Entwicklungen von Spieler und Verein/Mannschaft nicht zueinander gepasst.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Den würde ich auch am liebsten verleihen. Eine Saison als Stammspieler außerhalb von Köln könnte sicherlich nicht schaden.

  • Er wird seit einem Jahr einfach nicht mehr berücksichtigt. Man hätte ihn letztes Jahr einfach wieder einplanen können anstatt auf Sobiech oder Czichos zu setzen.

    Das letzte gute Spiel von Sörensen war vor eineinhalb Jahren gegen Mönchengladbach. Letzte Saison war in der anfänglichen Viererkette Czichos als linker IV gesetzt, schon weil er zusammen mit Markus Anfang aus Kiel kam und dessen System kannte. Czichos spielte eine gute Hinrunde und der erste große Patzer unterlief ihm erst kurz vor Weihnachten im Spiel gegen Bochum. Zu dem Zeitpunkt hatte man bereits die auf Fünferkette umgestellt mit Meré als zentralem Spieler.


    In der Zeit nach der Niederlage in Hamburg wäre eine IV-Kette "Sörensen - Meré - Czichos" möglich gewesen. Aber offensichtlich hatte Sörensen sich nicht gerade aufgedrängt, obwohl Sobiech längere Zeit ausfiel. So spielte dann meist Schmitz auf der Position.

  • Den Stellenwert von Sörensen hat man ja auch gesehen, als er in Berlin am Ende als Stürmer eingewechselt wurde.