Markus Gisdol - Cheftrainer

  • Laut Express will man wohl vorfristig verlängern. Ich sehe eigentlich keine Not, warum man nicht erstmal in die neue Saison startet und schaut, wie es so läuft. Aber was weiß ich schon...

    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  • Der Vertrag läuft doch noch bis 2021. Gibt also überhaupt keinen Grund zu verlängern. Gerade nach dem Eindruck der letzten 9 Spiele.

  • Eben. Schön in die Saison starten und von mir aus ab Oktober reden, wenn die ersten Spiele gelaufen sind.

    Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen stehen und saufen. (Erwin Kostedde)

  • Mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung würde man nach außen Geschlossenheit demonstrieren. Anderweitig erkenne ich darin keinen Sinn.

    Dann sollte man aber das Trainergehalt aus dem Werbeetat bestreiten.

  • Wenn schon wieder 10 sieglose Spiele in Folge für eine Vertragsverlängerung bis 2023 reichen, dann gute Nacht.

    Der Vertrag geht bis 2021 , völlig ok so.

    Warum nach den letzten 10 erbärmlichen Spielen bis 23 verlängern ?

    Dann sollte man auch Kessler reaktivieren , mit 2 Jahresvertrag

  • Der Vertrag läuft doch noch bis 2021. Gibt also überhaupt keinen Grund zu verlängern. Gerade nach dem Eindruck der letzten 9 Spiele.

    Seh ich auch so. Können ja im Herbst dann Labbadia für 8 Monate holen.

    »Das Einzige, was uns vor der Bürokratie schützt, ist ihre Ineffizienz.« (Eugene McCarthy)

  • Als ob der FC Angst haben müsste, dass Gisdol irgendwann abgeworben würde. Und wenns so kommt, dann soll er gehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder Abfindungen regnet ist deutlich höher.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder Abfindungen regnet ist deutlich höher.

    Wenn die Abfindung auf ein Jahresgehalt gedeckelt wird, ist die Vertragslänge egal. Aber nach dieser Sieglosserie wäre es das falsche Signal.


    Eine Vertragserfüllung ist ohnehin unwahrscheinlich. Dann wäre Gisdol dreieinhalb Jahre am Stück beim FC. Das haben bislang nur drei Trainer in der gesamten Vereinsgeschichte geschafft.

  • Dietmar

    Egal ist das nicht. Wenn man jetzt verlängert, hat man zwei volle Jahre. Wird Gisdol bis Weihnachten entlassen, stehen noch 1 1/2 Jahre aus. Selbst wenn man dann nur 1 Jahr zahlt, ist das mehr als wenn man nicht verlängert. Dann würde man nur 6 Monate zahlen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass Gisdol abgeworben wird ist doch sehr gering. Es besteht einfach kein Grund. Gerade seine Äußerungen und der Zustand der Mannschaft nach der Corona-Pause lassen zumindest mal Zweifel an ihm aufkommen.


    Wichtiger wäre mir, dass die Abfindung teilweise zurückgezahlt werden müsste bzw. ausgesetzt wird (keine Ahnung, ob das Einmalzahlungen oder monatliche Zahlungen sind), wenn der Trainer woanders anheuert.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Da ist aber viel "was man so hört" dabei. Andererseits hat Gisdol auch wenig Gegenargumente.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Wichtiger wäre mir, dass die Abfindung teilweise zurückgezahlt werden müsste bzw. ausgesetzt wird (keine Ahnung, ob das Einmalzahlungen oder monatliche Zahlungen sind), wenn der Trainer woanders anheuert.

    Das würde wohl kein vernünftiger Mensch akzeptieren, sondern dann einfach den Vertrag so lange aussitzen und Gehalt kassieren, bis er einen anderen unterschriftsreif vor sich liegen hat.


    Der Sinn einer Abfindung ist ja, dass man sich auf einen Betrag einigt, der geringer ist als die Summe des noch ausstehenden Gehalts bis regulärem Vertragsende

  • Wichtiger wäre mir, dass die Abfindung teilweise zurückgezahlt werden müsste bzw. ausgesetzt wird (keine Ahnung, ob das Einmalzahlungen oder monatliche Zahlungen sind), wenn der Trainer woanders anheuert.

    Das würde wohl kein vernünftiger Mensch akzeptieren, sondern dann einfach den Vertrag so lange aussitzen und Gehalt kassieren, bis er einen anderen unterschriftsreif vor sich liegen hat.


    Der Sinn einer Abfindung ist ja, dass man sich auf einen Betrag einigt, der geringer ist als die Summe des noch ausstehenden Gehalts bis regulärem Vertragsende


    Aber als Bundesligatrainer muss man sich ja überlegen, ob man den Vertrag dann aussitzt und damit von der Bildfläche verschwindet. Das würde doch im Beispiel Beierlorzer bedeuten, dass er sich gut 1.5 Jahre auf eine Anstellung verzichtet um Kohle vom FC zu bekommen, bevor er woanders anheuert. Ob er dann aber auch nen Posten bekommt, weiß er nicht. Da wäre es doch cleverer er nimmt einen neuen Job an. Und wenn er direkt nach der Freistellung keinen neuen Job bekommt, hat er halt die Abfindung, kann aber in der Zeit Fortbildungen machen oder sich die Eier schaukeln. Ist doch auch nett.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Genau darum hat er ja die Abfindung angenommen, anrüchig wurde es ja nur, weil der Wechsel so kurz danach erfolgte.


    Ich denke, da kalkuliert jeder anders, es hängt ja auch vom Gehalt, der Restlaufdauer, der Höhe der Abfindung und der persönlichen Situation ab.

  • Wir drehen uns da im Kreis, aber hätte der FC das Gehalt weitergezahlt, wäre er weiter Angestellter des Vereins und hätte in Mainz nicht anfangen können. Da hätte er mit offenen Karten spielen müssen, hätte er den Job annehmen wollen. Und der FC hätte viel Geld gespart. Aber klar, kommt immer auf die Konstellation an.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Es sind ja auch Sperrfristen möglich. Das war bei Schmadtke damals doch auch so, dass er einen Teil der Abfindung zurückerstatten musste, weil er vor dem 30.06. bei Wolfsburg anheuerte.


    Bei Vertragsgestaltungen sind Juristen beteiligt, die mehr von der Materie verstehen als Journalisten und Fans. Leider ist es oft so, dass die Spekulationen von heute in zukünftigen Diskussionen als Tatsachen behauptet werden. So hält man die Empörungen am Köcheln.


    Worauf man sich verlassen kann, sind die Zahlen in der Bilanz.

  • Podcast mit Thomas Wagner


    Scharfe Kritik an Gisdol etwa ab Minute 8.

    Im Express war heute ein Artikel über diesen Podcast zu lesen, der allerdings heute Abend entfernt worden zu sein.


    Scheinbar ist dieser Podcast aber auch bewusst polemisch und provokant gestaltet. Wagner ist ja dem FC eigentlich sonst wohlwollend gestimmt. Vielleicht eher so ein Sommerloch Ding.


    edit: scheinbar ist der Artikel doch nicht entfernt worden, ich hab ihn einfach nicht gesehen, sorry.


    https://www.express.de/sport/f…ol---fc-reagiert-36941338

    Zitat

    Beim FC-Sportchef kamen Wagners Worte wenig überraschend gar nicht gut an. Vor allem, weil der Moderator Gisdol im Podcast zunächst auch Fehlverhalten während der Zeit im Quarantäne-Hotel vorgeworfen hatte.


    Heldt zum EXPRESS: „Sachliche Kritik ist für uns kein Problem, das muss man aushalten. Die kann auch intensiv und ungerecht sein – das ist alles okay. Aber bei Unwahrheiten hört es auf. Solche Aussagen sind rufschädigend. Da ist eine Linie überschritten.“

  • Was soll Heldt auch sagen. Da muss er ja widersprechen. Sonst wäre Gisdol durch.


    Bei der Horn Sache ist das andwrs. Da soll er halt von durch et fuer labern, aber mit der Aussage, er sei der stabilste Spieler macht er sich ja einfach zum Affen.

    "...und Du versaust hier 50.000 Leuten die Party. Dafür spielst Du Fußball." (Thomas Kessler, 19.11.2016)

  • Na ja, da hätte auch ein weniger mit dem Umgang von Medien bewanderter als Heldt auf eine andere Möglichkeit als "Unwahrheit" kommen können.

    Ich sehe jetzt den Ball doch wieder in der Hälfte der beiden im Podcast. Mal schauen, ob sie denn selber Eier haben und nach- oder am besten auch belegen, was sie da in die Welt gesetzt haben

  • Express hat den Artikel nochmal geändert:


    "Letztlich ging es um eine Begrifflichkeit: Gisdols Café-Ausflug war während der Lockdown-Phase, nicht zur Zeit im Hotel. Das hatte der RTL-Moderator verwechselt und dafür entschuldigt er sich, steht aber im Grundsatz zu seiner Kritik."

  • Das wären solide Vertragsbedingungen:


    "Bei der geplanten Verlängerung mit Trainer Markus Gisdol sichert sich der 1. FC Köln auf besondere Art ab. Laut der ‚Sport Bild‘ enthält der Kontrakt eine Kündigungsklausel. Diese besage, dass der 50-Jährige im Falle einer verfrühten Entlassung innerhalb der nächsten beiden Jahre eine Abfindung von maximal einer Million Euro erhält. Sollte er in seinem letzten Jahr im Amt den Hut vorzeitig nehmen müssen, bekäme er vom Verein die Hälfte seines Jahresgehalts ausgezahlt.

    Zudem soll Gisdols Gehalt von etwa 1,2 Millionen Euro pro Jahr mit der Verlängerung nicht angehoben werden."


    Quelle

  • "Abfindung von maximal einer Million Euro...."


    Wenn ich bedenke, welche Konsequenzen meine Arbeitskollegen zu befürchten haben, wenn der Konzern mehrere hundert Stellen abbaut, ist solch ein Satz schon zynisch. Vor allem, weil meine Kollegen noch nicht einmal schlechte Arbeit abgeliefert haben.

  • "Abfindung von maximal einer Million Euro...."


    Wenn ich bedenke, welche Konsequenzen meine Arbeitskollegen zu befürchten haben, wenn der Konzern mehrere hundert Stellen abbaut, ist solch ein Satz schon zynisch. Vor allem, weil meine Kollegen noch nicht einmal schlechte Arbeit abgeliefert haben.

    Du musst aber da in anderen Kategorien denken. Die Frage ist, welche Konsequenzen die Vorstände bei euch zu befürchten hätten. Ähnliche Gehaltsklasse.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!